Blitz schlug im Rasen nahe einer Torstange ein und riss Spieler und Zuschauer um
Graz - Bei einem Blitzeinschlag auf der Polizeisportanlage Lerchenfeld im obersteirischen Leoben sind am Dienstagabend 25 Männer verletzt worden. Auf dem Spielfeld war gerade ein Hobbyfußballmatch im Gange.
Das Ganze sei wirklich glimpflich abgelaufen, der Blitz habe praktisch aus heiterem Himmel am Rand des Spielfelds eingeschlagen, so Oberstleutnant Herwig Rath, der auch Obmann des Polizeisportvereins PSV Leoben ist, auf dessen Anlage im Stadtteil Lerchenfeld das Ganze passierte. "Den ganzen Tag über war es extrem heiß in Leoben, als dann am Abend verschiedene Sportler - Fußballer und Leichtathleten - trainierten, hat es zugezogen und ein bisschen geregnet", so der Polizeioffizier. Angehörige des PSV im Alter zwischen etwa 15 und 60 Jahren hätten sich dann zu zwei Mannschaften zusammengetan, um zum Trainingsabschluss noch ein Spaßmatch gegeneinander auszutragen. Dann habe es gegen 19.20 Uhr plötzlich gekracht, mehrere Spieler seien von der Wucht des Einschlags umgerissen worden.
Entgegen ersten Meldungen gab es nur leichte Verletzungen, ein Teil der Betroffenen konnte bereits das Krankenhaus verlassen. (APA)