Hauptversammlung

ÖIAG-Chef glaubt an AUA-Lufthansa Deal

14. Juli 2009, 17:24
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    foto: apa/jäger

    Noch-AUA-Aufsichtsratschef und ÖIAG-Vorstand Peter Michaelis (rechts, mit AUA-Vorständen Andreas Bierwirth und Peter Malanik) musste die meisten der Aufsichtsräte in spe bei der heutigen HV entschuldigen.

Michaelis: Befassen uns mit Plan A, nicht mit B oder Pleite - Bei einem Scheitern bräuchte die Airline "mehr als eine Milliarde"

Wien - In der in den wichtigsten Punkten unter Vorbehalt des Zustandekommens des Lufthansa-Deals stehenden Sonder-Hauptversammlung der Austrian Airlines (AUA) wurde am Dienstagnachmittag genehmigtes Kapital für die angeschlagene AUA geschaffen. Der Beschluss fiel mit Mehrheit. Anwesend waren bei der Abstimmung nur 112 der rund 700 angemeldeten Aktionäre. Es ist ein Vorratsbeschluss.

Die Deutsche Lufthansa hatte auf die Möglichkeit des Bezugsrechtsausschlusses für die bestehenden Aktionäre gedrängt. Das bestätigte die AUA-Spitze heute bei dem Aktionärstreffen.

Es geht dabei jetzt einmal um genehmigtes Kapital über 132,2 Mio. Euro. Thema der HV heute ist nur diese "kleine" Kapitalerhöhung. Die große Kapitalzufuhr, die die Lufthansa bei der AUA aus dem staatlichen österreichischen 500-Millionen-Zuschuss nach dem Deal einschießen muss, war heute nicht Beschlussthema.

Negativer Kaufpreis

AUA-Vorstand Peter Malanik bestätigte, dass dieser "negative Kaufpreis" von 500 Mio. Euro eine Kapitalerhöhung durch die Lufthansa sein kann, aber auch eine Verschmelzung eines Unternehmens von der Lufthansa mit der AUA. Das ließen sich die Deutschen noch offen. Diese halbe Milliarde muss spätestens acht Monate nach dem Closing einfließen. Dass dieses Kapital ins Unternehmen kommt, sei wichtige Bedingung in den Verträgen, sagte Malanik. "Das Unternehmen braucht dieses Kapital"

"Wir werden heute alle Voraussetzungen schaffen, um den Plan A realisieren zu können", sagte AUA-Aufsichtsratschef Peter Michaelis. Eine Verschiebung der Hauptversammlung stand nie zur Debatte, sagte er. In den Verträgen mit der Lufthansa stehe, dass die HV vor dem Closing statt finden müsse. "Wir beschäftigen uns heute nicht mit Plan B, wir beschäftigen uns nicht mit Insolvenz".

Auf Aktionärskritik, wonach die AUA auf Geheiß eines Nicht-Aktionärs (Kapitalerhöhung mit Bezugsrechtsausschluss für die "kleine" Kapitalzufuhr) Beschlüsse fasst, sagte Michaelis, "es geht nicht um eine Kapitalerhöhung für die Lufthansa", sondern um einen Vorratsbeschluss. Ein Kleinanleger sprach von Enteignung.

Eine Milliarde

Der österreichische Staat müsste für den Fall, dass der Verkauf der Austrian Airlines (AUA) an die Lufthansa platzt, mehr als eine Milliarde Euro in die angeschlagene österreichische Fluggesellschaft einschießen. Das gab AUA-Aufsichtsratschef und ÖIAG-Vorstand Peter Michaelis bei der AUA-Hauptversammlung am Dienstag auf Fragen von Anlegern bekannt.

Der zusätzliche Mittelbedarf im "Plan-B" würde damit über dem Doppelten jenes Betrags liegen, der jetzt beantragt sei. Im EU-Beihilfeverfahren geht es aktuell wie berichtet um einen Staatszuschuss von 500 Millionen Euro, der beim Verkauf an die Lufthansa für die AUA fließen sollte.

Malanik: Verkauf unumgänglich

Bereits zuvor hatte Vorstand Peter Malanik den existierenden "Plan B" für den Fall, dass die Übernahme scheitert, grob skizzierte. Ein Verkauf der AUA bliebe auch in diesem Fall unumgänglich - verbunden aber mit noch mehr Einsatz von Staatsgeld und Personalabbau.

Malanik glaubt zwar weiterhin, dass der Lufthansa-Deal zustande kommt, "wenn alle Beteiligten den Willen dazu haben". Sollte der Plan B dennoch erforderlich sein, müsste redimensioniert, die größten verlustbringenden Strecken nochmals herausgeschnitten werden. Der Transferanteil würde reduziert. Natürlich werde das nicht gehen, ohne Flugzeuge abzugeben und Mitarbeiter abzubauen. "Das alles wird nicht ohne finanzielle Mittel gehen". Deshalb müsste für den Fall, dass der Plan B zum Einsatz käme, wieder eine Hauptversammlung einberufen werden.

Die heutige Sonderhauptversammlung war unter der Prämisse einberufen worden, dass der Lufthansa-Deal zum Zeitpunkt ihrer Abhaltung bereits "durch" sei - was nun bekanntlich nicht der Fall ist. Deshalb konnten am Dienstag nur so genannte Vorratsbeschlüsse gefasst werden.  Diese werden nur dann wirksam, wenn es tatsächlich zum Verkauf der AUA an die Lufthansa kommt. 

Mayrhuber wird Aufsichtsratschef

Punkt eins der Tagesordnung betraf eine Kapitalerhöhung, Punkt zwei sah mehrere Satzungsänderungen vor, und der dritte Punkt betraf den Aufsichtsrat. Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber dürfte dort das Ruder übernehmen, sieben weitere Lufthansa-Vertraute mit ihm in das Gremium einziehen. Von diesen acht waren am Dienstag allerdings sieben - inklusive Mayrhuber selbst - abwesend. Nur die Wiener Anwältin Teresia Jordis stellte sich den Anlegern persönlich vor.

Das Fernbleiben der Übrigen empörte Kleinanleger. Mayrhuber habe "nicht den Anstand, sich den Anlegern zu stellen", empörte sich der Investor Rupert-Heinrich Staller.

"Phantomveranstaltung"

Aktionärsvertreter und kritische Anleger nannten die HV eine "Phantomveranstaltung" (Anlegerschützer Wilhelm Rasinger) und eine "peinliche Hätti-wari-Versammlung" (Staller). "Der Scheich heißt jetzt nicht mehr Al Jaber, sondern heute offenbar Mayrhuber", empörte sich Staller weiters. Wenn Mayrhuber so präpotent in Brüssel auftrete, wundere ihn, Staller, nichts mehr. Er wundere sich aber, wie man "so blauäugig, so dämlich" sein könne, zu meinen, dass man bei der AUA keine vertiefte Prüfung haben werde, wo die Lufthansa bei ihren anderen beiden Zukäufen (Brussels, BMI) doch gerade vertiefte Prüfungen absolvieren musste.

Dass der Deal mit der Lufthansa durchgeht, glaubt Staller noch immer, wenngleich in anderer Form als ursprünglich eingereicht. Mit der heutigen HV gehe man jedenfalls "an die Schmerzgrenze der Peinlichkeiten", so Staller. "Hätti-wari ist noch immer schief gegangen." Die kritischen Anleger fürchten, dass den Österreichern in Brüssel derzeit "diverse Leserbriefe um die Ohren fliegen".

"Lose-Lose-Situation"

Rasinger verglich die derzeitige Lage der AUA mit einem "Flieger, der auf einen Berg zusteuert". Alle hofften, dass er es noch darüber schaffe. "Wir befinden uns auf der Spur einer Lose-Lose-Situation. Wenn es schief geht, verlieren alle: AUA, Republik, Lufthansa", so Rasinger.

Ein anderer kritischer Kleinaktionär zeigte sich überzeugt, dass es die Deutschen auf einen Konkurs der AUA ankommen ließen, "weil man damit noch mehr Leute entlassen kann".

"Noch einen Monat Nervenkrieg"

Als wahrscheinlichstes Szenario bezeichnete ein AUA-Experte heute, dass sich EU-Kommission und Lufthansa "auf dem letzten Meter treffen" werden - allerdings nicht mehr im Juli. "Ich gehe davon aus, dass es noch einen Monat länger Nervenkrieg gibt", sagte der Experte, der namentlich nicht genannt werden will. Technisch wäre das zu handhaben, indem die Lufthansa die Option, aus dem Vertrag Ende Juli auszusteigen, nicht nutzt, was die Bedingungen der Freigabe durch Brüssel betrifft. "Natürlich muss da auch die Übernahmekommission mitspielen". Übernahmerechtler hatten sich zuletzt eher skeptisch zu einer solchen Verlängerungs-Variante geäußert.

Michaelis sagte, die Privatisierung befinde sich derzeit in einer "schwierigen Phase". Es sei nicht absehbar, ob das EU-Prüfverfahren zur Übernahme durch die Lufthansa bis Ende Juli abgeschlossen ist.

Platter sieht "Überlebensfrage"

Tirols Landeshauptmann Günther Platter erklärte das Ringen um den AUA-Lufthansa-Deal am Dienstag zur "Überlebensfrage" für sein Bundesland wie auch für die AUA-Tochter Tyrolean Airways. "Die Bundesregierung muss alles tun und ist gefordert, den Deal positiv über die Bühne zu bringen", so Platter. Ohne einen starken Partner sei die Fluglinie alleine nicht überlebensfähig. "Das ist eine Illusion", sagte der Landeshauptmann.

SP-Landeshauptmannstellvertreter Hannes Gschwentner kann sich das Land Tirol "als Flugunternehmer im großen Karpfenteich" nicht vorstellen. "Es hat sich der Bund bei der AUA schon als schlechter Unternehmer erwiesen", sagte er.

Leitl: Scheitern wäre "keine Katastrophe"

Aus der Sicht des Präsidenten der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, wäre ein Scheitern des AUA-Deals hingegen "keine Katastrophe". Wenn der Verkauf der AUA an der Zustimmung der EU-Kommission oder der Lufthansa scheitern sollte, dann müsste Österreich eben selbst eine Sanierung durchführen. Dazu wäre niemand anderer in der Lage als die ÖIAG, sagte Leitl in einem Interview mit dem "Neuen Volksblatt". Die Chance des Scheiterns des AUA-Deals beziffert er mit 30 Prozent.

Die EU-Kommission hat am Montag ihre Bedenken gegen die Übernahme der AUA durch die Lufthansa präzisiert. Einem Sprecher von Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes zufolge müsse sich die geplante Allianz mit Auflagen auf den Strecken von Wien nach Frankfurt, München, Stuttgart, Köln, Zürich, Genf und Brüssel anfreunden, solle die Transaktion genehmigt werden. Bisher galten nur die Strecken nach Genf und Frankfurt als heikel.  (APA)

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MAXIMA
00
14.7.2009, 18:53
Durchgeknallt?!?!

"Scheitern wäre keine Katastrophe" - nicht für Leitl, denn für ihn, sowie für die Herren Verursacher Ötsch, Michaelis, Kaufmann, Domani (die Zahl derer, die Nutznießer von Freunderlwirtschaft sind, ist endlos) haben abgesicherte Verträge, ausbaden müssen diese Katastrophe 1000e Menschen, die ihren Arbeitsplatz verlieren, letztlich der Steuerzahler. In der Natur gedeiht alles besser, wenn man die Schädlinge beseitigt.

Systemimmanenter Dodel
10
14.7.2009, 17:45

AUA muss RotWeissRot bleiben
AUA braucht keinen Partner
AUA ist saniert

AUA glaubt an Lufthansa Deal!

AUA hat Plan B

f gut
12
14.7.2009, 17:43
...........

Michaelis glaubt.........
Malanlik glaubt...........
Ich hoffe, daß diese Beiden , Günstlinge von unseren Volksvertretern bald in Jobs arbeiten dürfen, die ihren Fähigkeiten entsprechen!
Ich glaube aber, daß die zwei schon bald wieder in super dotierten Vorstandsetagen vorsitzen werden.


Gerhard Grabner
00
14.7.2009, 17:40
Wieso stellt man die AUA nicht ein?

Wenn die Sache scheitert, sollte man die AUA einstellen. ! Milliarde hineinbuttern und dann erst einen Großteil des Personal abbauen, das kanns ja nicht sein. Nur weil es ein Prestigeprojekt ist.

abc9
01
14.7.2009, 17:37
+++ köstliche Details +++

Zitat :" die größten verlustbringenden Strecken nochmals herausgeschnitten werden"

Daraus entnehme ich, dass die AUA, ohne mit der Wimper zu zucken, nach wie vor defizitäre Strecken fliegt.

Und das konnte man bisher nicht abstellen ?

Hansi Huber
10
14.7.2009, 17:44

Weil man 6x täglich nach Innsbruck fliegen muss.
Weil man Klagenfurt 5x anfliegen muss.
Auch die 4 Flüge nach Linz täglich sind Pflicht.

Warum?

Weil kein Regionalpolitiker auf "seine" Flüge verzichten kann und die staatliche AUA sich eben danach zu richten hat.

Sonny Crocket1
01
14.7.2009, 17:36
Eine Milliarde was ist das schon

Wenn der Staat Geld hat um riesige Summen in die Banken zu pumpen, dann soll er verdammt noch mal auch die AUA retten. Die unfähingen Manager raus und endlich vernüftig wirtschaften.
An alle, die hier schreien sperrt den Laden zu, mal eine ganz blöde Frage. Würdet Ihr auch so schreien, wenn ihr dort bschäftigt wärt?
Übrigens, ich bin kein AUA Mitarbeiter.

M.Honeybee
00
14.7.2009, 18:03

Die lieben Mitarbeiter haben ÖIAG, Ötsch und diesen Nirwana-Kurs Richtung LH only mitgetragen. Jetzt bezahlen sie dafür (m.E. völlig gerecht).

kingkade21
00
14.7.2009, 17:35
"... negativer Kaufpreis ..."

Ich kann das Geschwafel von diesen überbezahlten und vollkommen erfolglosen Menschen nicht mehr hören.

Die sollten lieber an eine "negative Erfolgsprämie" für Herrn Michaelis und Konsorten denken. Aber ich wette, dazu wird es niemals kommen;-((

Irgendein Jürgen
14
14.7.2009, 16:55
Eine Milliarde? Wozu?

Ich überleg gerade, wie viele Airlines im Laufe der Zeit von der AUA geschluckt oder in den Ruin getrieben wurden. Denen hat man damals keinen Cent zugesteckt. Aber die AUA ist nunmal unser Nationalstolz und beschäftigt einige Mitarbeiter mehr, drum darf man ihr auch locker mal eine Milliarde in den *** schieben. Nicht um sie zu retten, sondern um das Leiden eines Totkranken um einige Monate zu verlängern.

Auch wenn's weh tut, ein Ende mit Schrecken ist hier wohl besser als eine Schrecken ohne Ende. Die Mitarbeiter kommen früher oder später irgendwo anders unter, und zur Überbrückung hätte man 500-1000 Millionen zu Vergügung die man sich so gespart hätte.

bitte nicht
00
14.7.2009, 17:10

wessen "nationalstolz" ist denn die aua? mir ist vollkommen egal, mit welcher airline ich fliege. auch die öbb ist keine heilige kuh. wenn ein anderes unternehmen die strecken günstiger bedient, soll es mir recht sein. nur mehr idioten denken in solchen kategorien. (oder jene, die "nationalstolz" als ausrede missbrauchen, um ihre privilegien abzusichern.)

derunbestechliche
25
14.7.2009, 16:51
ÖIAG auflösen.

Vielleicht kostet uns die AUA noch eine Milliarde, vielleicht auch nicht. Aber ein zusätzlicher Cent für diese Herren von der ÖIAG ist ein Cent zuviel. Wenigstens zu etwas sollte dieses AUA-Schlamassel gut sein.

derunbestechliche
00
14.7.2009, 17:27

Normalerweise stimme ich nicht in eine vorherrschende, populäre Mehrheitsmeinung mit ein, aber das AUA-Desaster und die erbärmlichen Leistungen zuletzt lassen für mich keinen anderen Schluß zu. Von hochbezahlten Managern kann ich mir schon eine überaus gute Leistung erwarten. Normalerweise.

XYZ123
38
14.7.2009, 16:39
Erbärmlich

wie sich die ÖIAG und Hr. Michaelis hier aufführt. Da hätt's ein Beamter aus dem Finanzministerium sicher besser gemacht.
Dann hätten aber gewisse Freunderl keine Vorteile erzielt.

Systemimmanenter Dodel
00
14.7.2009, 17:43

"Dann hätten aber gewisse Freunderl keine Vorteile erzielt."

Ha ha, ja genau!! :-))

Ava Tar
214
14.7.2009, 16:38
Keine Milliarde !

Schließen, die Assets verkaufen, fertig. Wenn irgendwelche Konzerne für ihre Geschäftspartner bequeme Tagesrandverbindungen brauchen dan sollen sie sich ein Airline-Service zusammenbasteln - aber nicht mit Steuergeld !

Für Privatpersonen:
- günstigere Airlines werden die Lücken füllen
- der Flughafen Wien wird wirtschaften lernen müssen
- Consulter werden sich keine goldene Baunase mehr verdienen
- die Ticketpreise werden fallen

Es ist keine Milliarde wert, diese Leich am Leben zu erhalten. Die Krise ist nicht vorbei, es ist kein Ende des Tunnels zu sehen geschweige denn ein Licht

Das würde ein Faß ohne Boden schlimmer als damals die Voest.

Ruben Manuel Da Silva
00
14.7.2009, 17:56

ja, das ist einfach und bringt grüne stricherl!

glauben sie wirklich, dass die tickets der anderen airlines billiger werden, wenn die aua weg ist?

die lücken werden nur zu ca. 1/3 gefüllt, weil von einzelnen anderen airlines, die sich die rosinen rauspicken. gewisse strecken und frequenzen rentieren sich nur in einem netzwerk.
arbeitsplätze in der ganzen region gehen unwiederbringlich den bach runter (kostet steuergeld!). der verlust an standortqualität und ist nicht so einfach direkt messbar. wien ist durch die aua ein hub (selbst wenn durch lh evtl. verkleinert), dann nur noch ein regionalflughafen.

einzelne assets (flieger zum teil geleast) bringen sicher n. soviel wie eine sanierte, geschrumpfte airline mit den ganzen slots.

Feldschwirl
00
14.7.2009, 17:45
günstige

airlines a la sky europe? na da freu ich mich ja schon auf die tollen tickets und die nachrichten wenn schlecht und billig gewartete flieger der reihe nach runterfallen

der flughafen wien wirtschaftet, trotz der freunderlwirtschaften und dgl. ned schlecht...

Thomas Bayer
14
14.7.2009, 16:27
Gibt esnicht auch einen Plan C

Insolvenz der AUA. 1,5Mrd Euro Steuergeld ist zu viel!

Feldschwirl
00
14.7.2009, 16:32
was kosten

ca. 50 000 arbeitslose?

Anton D.
00
14.7.2009, 17:35
Die werden sowieso arbeitslos!

Natürlich nicht die 50000 von denen Sie träumen.
Daß die AUA nicht überleben kann, war vor Jahren schon
klar, als die Braut noch recht nett hätte herausgeputzt
werden können, um zu gefallen. Jetzt ist sie konkurs-
reif und sowieso verloren. Zusätzliches Steuergeld
würde sinnlos verbrannt, und das wollen Sie? Zur Schuld
frage: dumme Politiker, uneinsichtige Betriebsräte und
von Politruks abhängige ÖIAG, das ist die Mischun aus
der konkursreife "Wirtschaftspolitik" gemacht wird.

I man i tram
11
14.7.2009, 16:45
50.000?

Ein bissi viel, oder?
7.000 sind noch übrig.
flughafen schließt ja niemand - nur den Skylink wird die Welt nimmer brauchen.

Ruben Manuel Da Silva
00
14.7.2009, 17:59

gehen sie davon aus, dass das flugaufkommen in wien um etliches reduziert wird und denken sie ein paar schritte weiter: wieviel personal braucht es ausserhalb der airline um einen flug abzuwickeln?
abfertigung, security, catering etc.

Feldschwirl
00
14.7.2009, 16:52
TJA

es ist aber zu befürchten das der Flughafen Passagiere verliert. Mit ihm wird dann wohl auch die Infrastruktur abbauen dh. Mc Donalds wird nicht durchgehend offen haben, CAT wird die Intervalle verändern, der Bäcker in Schwechat, welcher die Jause für die Flughafenmitarbeiter macht wird einsparen, die Kindergärtnerinnen werden weniger da Familien wegziehen usw usf...

I man i tram
00
14.7.2009, 22:38
125.000 pro Nase ist zu heftig

Da gibt es wesentlich Sinnvolleres - denn die Aua ist defizitär - da kommt dann die nächste Mrd usw - das fängt der Catering-Profit etc nicht auf.

Und es entfallen ja nicht alle Flüge: Von/Nach Wien wird weiterhin der Bedarf konstant sein. Nur die superdefizitären wird niemand mehr fortsetzen - HOFFENTLICH!

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