Wirtschaftsbericht 2009

Krise dominiert, Schulden explodieren

14. Juli 2009, 16:35

Das heimische Budgetdefizit wird nach Schätzung des Finanzminis­teriums nächstes Jahr auf 4,7 Prozent springen - und dort auch bis 2013 verharren

Wien - Der Wirtschaftsbericht der Regierung 2009 steht völlig im Zeichen der schärfsten Rezession der Zweiten Republik. An den Eckdaten hat sich in dem 183 Seiten starken Werk, das erstmals auch Beiträge der EU-Kommission und der OECD enthält, gegenüber den jüngsten Wirtschaftsforscherprognosen nichts verändert: Die heimische Wirtschaft wird 2009 um 3,4 Prozent (Wifo) bzw. 4,3 Prozent (IHS) schrumpfen und 2010 um gerade noch oder nicht einmal ein halbes Prozent wachsen.

Wegen der hohen Ausgaben zur Konjunkturstützung wird das Budgetdefizit nach Schätzung des Finanzministeriums nächstes Jahr auf 4,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) springen und vor 2013 auch nicht mehr sinken. Die Verschuldungsquote wird bis dahin den Rekordwert von 78,5 Prozent des BIP erreichen.

Mehrausgaben

Für 2009 und 2010 werden im Wirtschaftsbericht die geplanten Mehrausgaben in den Bereichen Bildung, Familienförderung, Umwelt und vor allem Infrastruktur (Schiene und Straße) sowie aktive Arbeitsmarktpolitik bekräftigt. Einsparungen sollen durch restriktive Personalpolitik und Zurückhaltung bei den Ermessensausgaben gelingen. Bis 2013 sollen 2.800 Planstellen im Bundesdienst eingespart werden, Lehrer und Polizei bleiben dabei ausgenommen. Gleichzeitig sinken wegen der schwachen Konjunktur und nicht zuletzt der Steuerreform die Einnahmen des Bundes vor allem bei den Einkommen- und Ertragssteuern. Daher werde die Abgabenquote in den kommenden beiden Jahren sinken, heißt es im Wirtschaftsbericht.

2008 war die Wirtschaft krisenbedingt noch um 1,8 Prozent gewachsen, die Arbeitslosigkeit aber erstmals seit 2001 unter 4 Prozent gefallen. Das Defizit ist - vor allem wegen der höheren Steuereinnahmen im ersten Halbjahr 2008 - mit 0,4 Prozent des BIP deutlich besser ausgefallen als die prognostizierten 0,7 Prozent. Das im Herbst geschnürte Banken-Hilfspaket und die eilig beschlossene Mitgift für den AUA-Verkauf von 500 Mio. Euro haben im Budgetergebnis 2008 deutliche Spuren hinterlassen. Das Bankenpaket ließ die Staatsschulden wieder über die Maastricht-Grenze von 60 Prozent des BIP auf 62,5 Prozent hochschnellen.

Gemessen am Einkommen war schon 2008 für die heimischen Arbeitnehmer im Schnitt weniger erfreulich: Die Realeinkommen pro Kopf stagnierten laut Wifo brutto, netto gingen sie sogar um 0,4 Prozent zurück. Für heuer - im seit Monaten relativ inflationsfreien Umfeld - erwarten die Wirtschaftsforscher einen Anstieg der Nettoeinkommen um 3,3 Prozent, 2010 dann wieder einen Rückgang um 0,3 Prozent.

Kleine ideologische Unterschiede

Während vor einem Jahr Themen wie die Privatisierung von Staatseigentum und Inflation noch eine Rolle gespielt haben, war von diesen am Dienstag keine Rede mehr. Die konkreten Analysen der Minister aus beiden Regierungsparteien glichen sich weitgehend, ideologische Unterschiede blitzten dennoch auf.

Bundeskanzler Faymann meinte, dass die, "für die der Markt alles und der Staat nichts" seien, akutell nicht zu hören seien und man werde auch nach der Krise "dafür sorgen, dass sie nicht wieder zu laut werden". Staat und Markt seien "kein Gegensatz", die Krise dürfe nicht bewältigt werden, nur um ein paar Jahre später das gleiche Szenario wiederzuerleben.

Finanzminister Pröll äußerte die Hoffnung, in einem Jahr, Mitte 2010 "keinen Planwirtschaftsbericht" vorstellen zu müssen. Und Wirtschaftsminister Mitterlehner wies darauf hin, dass die Regierung zwar alles tun müsse, die Rahmenbedingungen für die Bewältigung der Krise zu schaffen, "die Chancen müssen aber die Unternehmen selbst nutzen".

In einer Reaktion auf den Wirtschaftsbericht unterstrich Wissenschaftsminister Johannes Hahn (VP) die zentrale Rolle von Wissenschaft und Forschung für die Bewältigung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die F&E-Quote habe zuletzt noch einmal auf 2,73 Prozent gesteigert werden können. Investitionen in Forschung und Entwicklung seien nötig, "um nach der Krise durchstarten zu können".

Kosten der steigenden Arbeitslosigkeit

Die Arbeiterkammer (AK) erklärte, es gehe jetzt darum, "mit aller Kraft möglichst viele Arbeitsplätze zu schützen". Dabei sollte man nicht nur auf mögliche Budgetdefizite schauen. "Eine steigende Arbeitslosigkeit kostet den Staat auf Dauer mehr als kurzfristige Budgetdefizite", so AK-Präsident Herbert Tumpel.

"In der schwersten Wirtschaftskrise seit 1945 hatte die Bundesregierung nichts besseres zu tun als den Banken 100 Milliarden am Silbertablett zu servieren. Aber für die österreichische Wirtschaft fehlt das Geld", beschwerte sich BZÖ-Wirtschaftssprecher Robert Lugar.

Der Vize-Klubobmann der Grünen, Werner Kogler, vermisste in den Regierungsaussagen "Maßnahmen gegen den Staatsnotstand". Die Daten und Fakten zur Wirtschaftskrise seien hinlänglich bekannt, Finanzminister Pröll solle "die Diskussion über Maßnahmen zur Budgetkonsolidierung nach der Krise endlich beginnen". (APA)

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Ravenhorst
00
15.7.2009, 10:14
Gähn, Staatsschulden sind eh nichts Neues......

.......... freue mich schon wieder auf den September, nicht nur wegen des Wetters, sondern wegen der faden Sommer-Berichtserstattung................

EU-phorie statt EU-phobie
02
15.7.2009, 10:21
pensionst, politiker oder beamter?

denn denen können staatsschulden wirklich am a... vorbei gehen!

neueboeing797
00
15.7.2009, 09:55
Doch nicht auf UNSERE Regierung schimpfen...

ehrlich, die sitzen doch auch, wie wir alle, in der globalen Schuldensch......

Es MUSS nun einfach dieses Kapitalsystem hinterfragt werden. Sind doch alle Industrie und Entwicklungsländer hoffnungslos überschuldet.

Ganz einfach lösen : Strg-Alt-Entf. Und dann ??

Wahl 09
00
15.7.2009, 09:28

molterer, der es nicht schaffte in hochkonjunkturzeiten einen überschuss zu generieren, wurde als der geizige, kalte buchhalter hingestellt.
tja, mit politik hat das nichts mehr zu tun. das ist reines kaschperltheater.
dann kommt eben soetwas dabei raus.

Wahl 09
00
15.7.2009, 09:22

das gibt es nur in österreich:
in der schwersten wirtschaftskrise der geschichte wählt das volk das d*mmlichste führungsduo der gesamten weltgeschichte an die spitze.

laurel und hardy. ein schlechter scherz. der lebensmittelhalbierer - der 'lebensmittelhalbierer' - wir erinnern uns. unpackbar. nicht einmal für eine faschingsgilde würden sich 'lebensmittelhalbierungsaktionen' und völlig wahnsinnige parlamentsnächte qualifizieren.

h 90
00
21.7.2009, 14:29

Nah geh...Molti+Gusi waren auch nicht wifer.
Oder sich an die Edlinger, Klima Vickerl Zeiten zurueckerinnern....
Geht doch schon ueber Jahrzehnte so.

Fist
00
15.7.2009, 09:02
bei -4% 2009

2010 +.5%
2011 +2%
2012 +2%
1.1.2013 erholt.

Meine Rechnung muss nicht stimmen. Volkswirtschaftler Österreich erhebt euch!

Sortini
02
15.7.2009, 08:55
Und wieder einmal kein Wort von Pröll dazu, wie die Budgetkonsolidierung aussehen könnte...

Dieses Postponieren der ÖVP beginnt langsam zu nerven. Ihr Totschlagargument seit einem Jahr und für die nächsten 2-3 Jahre: "Der völlig falsche Zeitpunkt für eine derartige Diskussion".

Tatsächlich muss man in der österreichischen Innenpolitik aber immer schon 2-3 Jahre vorher mit der Diskussion beginnen, weil die Umsetzung (bestenfalls) genau solange dauert.

Wir alle haben jetzt gehört, was die ÖVP zur Konsolidierung des Budget nicht will, aber nun würde ich ganz gerne hören, was sie - abgesehen von der vielbeschworenen Verwaltungsreform - vorhat. Diese Frage an eine Regierungspartei wird ja wohl noch erlaubt sein. Ich verlange auch gar keine Details (die bekommt eh niemand), aber ein ungefährer Ausblick wäre nicht schlecht....

Geronimo 02
01
15.7.2009, 10:15
hallo

na sie habens schon gesagt,
verwaltungsreform, dass wars.
oder nicht ganz. denn ganz wird es mit der verwaltungsreform nicht reichen.
dann kommt eben eine kleine reform, aber wirklich nur eine kleine im sozialbereich
und eine winzigkleine im pensionsbereich.
denn auch die asvgler sollten ein wenig, ohnehin nur ein wenig dazu beitragen, oder?
wie immer, gell?
;-((((

Stachanow, Mitarbeiter des Monats!
 
64
15.7.2009, 07:54
Menschen entlassen und ...

... Kreisverkehre zu bauen ist keine Lösung!

Alleine unsinnigen Bankgarantien lassen die Zinsen der Staatsschulden um 8% steigen.

Wir brauchen keine unfähigen Parteibonzen die in staatsnahen "Privatbetrieben" Milliarden einstreifen. Wir brauchen weder Asfinag, AUA, etc. noch Kurzarbeits- und andere Subventionen.

Arbeitsplätze kann man mit Subventionen nicht "erhalten", aber Arbeit und Einkommen kann man verteilen (25 Std. Woche) und auf Steuergeschenke für die Superreichen (Stiftungen, Erbschafts- und Vermögenssteuer ...) verzichten.

Bedingungsloses Grundeinkommen JETZT!
Dann muss sich niemand vor Arbeitslosenzahlen fürchten!

roundabout
21
15.7.2009, 10:16
Wirres Zeug

net-diver
 
10
15.7.2009, 09:27
Naja...

... das mag ja bis auf das Grundeinkommen alles richtig sein. Aber augenscheinlich wird hier auf den größten Teil der Wirtschaft in Österreich und damit auf unser eigentliches Rückgrat keinerlei Rücksicht genommen. Die KMUs in A sind die wahren Helden in diesen Tagen und werden aber weder gefördert noch in irgend einer anderen Weise unterstützt, halten aber 90% der Arbeitnehmer.

Und da kann man nicht einfach Arbeit umverteilen (25h Woche) oder Kurzarbeit einführen.

PS: Die Kleinstbeträge aus Erbschafts- und Vermögenssteuer können Sie getrost vergessen.
Und die Stiftungen zahlen genug ein, ebenso deren Nutznießer. Wird her etwas geändert sind die Stiftungen weg (wandern ja bekanntermaßen jetzt schon ab) und wir haben gar keine Steuern.

Stachanow, Mitarbeiter des Monats!
 
01
15.7.2009, 16:55
Gut gemeint, aber falsch!

Bis auf die KMUs, da sind wir uns einig.

Arbeit kann man zwar schwer umverteilen, aber mit Steuern kann man hohe Einkommen und Überstunden unattraktiv machen, damit alle eine Chance haben, die Krise heil zu überstehen.

Wir sind eine Generation von Erben, das meiste Vermögen wird nicht erarbeitet, sondern vererbt, deshalb macht eine derartige Steuer Sinn, denn die Chancengleichheit ist unausgewogen wie nie!

Wären die österr. Vermögenssteuern auf EU-Durchschnitt, wären 8 Mrd. jährlich zuviel im Budget!

Stahl_____666
00
15.7.2009, 08:48
.

Warum bedingungsloses Grundeinkommen?

Warum nicht gemeinnützige Arbeit gegen Mindestsicherung? Mit welcher Begründung darf ich Nutznießer der gesellschaftlichen Leistungen und Errungenschaften sein, ohne - obwohl dazu in der Lage - selbst etwas dazu beizutragen?

Stachanow, Mitarbeiter des Monats!
 
00
15.7.2009, 17:00
Ganz einfach ...

... weil es nicht genug bezahlte Arbeit gibt!
Heute nicht und in Zukunft noch weniger. Stichwort Produktivität!

Dazu kommt, dass ein großer Teil der heute geleisteten Arbeit sinnlos und umweltzerstörend ist.

Sie können ohnehin niemand das Existenzminimum verweigern, also warum nicht gleich automatisch an alle ausbezahlen, dann muss man nur noch für die Butter aufs Brot arbeiten und die sinnlose Sozialbürokratie wird eingespart.

EU-phorie statt EU-phobie
00
15.7.2009, 08:35
du sprichst mir aus der seele freund ...

allein, die gigantischste umverteilungsaktion von unten nach oben, genannt krise, ist in vollem gange und wie eine lawine wird sie uns alle verschlucken!

am ende wird alles geld bei den gläubigern, alle schulden bei uns depperten steuerzahlern sein. auf dass wir für ewig zinsen zahlen. bis in die nächsten fünf generationen hinein, zinsen, zinsen, zinsen, zinsen, zinsen ... bei steigenden schulden. ein kreislauf, der nur durch gewalt zu stoppen sein wird.

amen.

chris eskimo
63
15.7.2009, 08:20
jaaaahhh!!!!

Bedingungsloses Grundeinkommen JETZT! Für alle! In unlimitierter Höhe! Jeder nehme sich soviel er tragen kann. Hängematte! Cocktails für alle! Jaaaahhh!!!! Solange wir wollen!!! Das wird ein Aufschwung werden!!! Jaaahhhh!!! Hipphipp Hurraaaa!! Jeder der will bestellt sich einen Porsche und eine Villa im Grünen! Meeeehr davon!!! Wir arbeiten nicht mehr (wofür auch), ... wir konsumieren nur mehr und lassen arbeiten!!! Jaaahhh

Jetzt brauchen wir nur noch die Förderquote unserer Erdölquellen erhöhen und ..... JJJJAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHH!!! Geld für alle!!!! Jippiiiiii!!!

Roland Rabe
02
15.7.2009, 09:27

Das Problem ist leider, dass eine Berufsgruppe, nämlich die der Investmentbanker dieses bedingungslose Grundeinkommen auf Kosten der restlichen Allgemeinheit bereits durchgesetzt hat. Dank direkter Staatshilfen, Aufkäufen von Ramschschulden und Marktmanipulationen mit freundlicher Unterstützung der Obama-Administration wird Goldmann Sachs seinen etwa 25.000 Mitarbeitern 2009 je etwa 900.000 USD im Schnitt zahlen. Wenn der Kapitalismus es zuläßt, das die Gesellschaft von ein paar Banken regiert wird, wird er nicht funktionieren und der Unmut der Massen wird zu Unruhen führen.

Stachanow, Mitarbeiter des Monats!
 
00
15.7.2009, 17:03
Das bedingungslose Grundeinkommen ...

... wird helfen diesen Sumpf auszutrocknen.

Wenn niemand für seine Pension privat vorsorgen muss, kann er auch nicht von Bankern betrogen werden.

... und Bankern fehlt das Geld zum jonglieren.

Skaidi
112
15.7.2009, 07:49
Geld muß umlaufgesichert werden!

Das Geldwesen, so wie es heute bei uns besteht, beschert uns allen das Vergnügen, von denen zu borgen, die mehr davon haben, als sie benötigen, und dafür ist der Zins zu berappen. Wir haben dieses System mit der Muttermilch aufgesogen und hinterfragen es kaum. Wenn die Entwicklungsländer (die sich hoch verschuldet haben, um international mitwirken zu können im "Geldspiel") an den Zinszahlungen krepieren, so hat uns das bisher meist wenig berührt. Sind ja die "Bloßfüßigen", die keine g'scheite Wirtschaft zustandebringen. Jetzt aber, oh Wunder, krepieren wir selbst an unseren Staatsschulden! Die Wertschöpfung unserer Wirtschaft ist bereits in den 1970er Jahren von den Zinszahlungen überflügelt worden. Dringend: Geld-, Boden- und Steuerreform!

also dann ...
00
21.7.2009, 23:21
ja - stimme voll zu , n u r...

werden die bank_S_ter...
und die verkorrumpierte polit-nieten... das sysgtem an dem sie sich aufkosten der anderen 95 % bereichern - mit händen und klauen verteidigen !

dann muss man sie eben stürzen . . .

Alex Stojanovic
01
21.7.2009, 22:41
Wirtschaftsreform reicht's

aber global. Die Lösung ist doch so einfach.
Die Staaten sollen die Währungen selbst
kontrolieren ohne die Zentralbanken.
Dann wird kein Staat verschuldet. Staat soll
zinsen kassieren, dafür aber soll die Steuer abgeschaft werden.

roundabout
01
15.7.2009, 10:18
Was jetzt Zins abschaffen ?

Wer wird Ihnen den Kredit für Ihr nächstes Auto geben ?

her wig
00
15.7.2009, 11:11

Jene die Geld haben, es aber nur zu solchen Bedingungen verleihen dass das gesamte Geldsystem zusammenbricht, agieren selbstzerstörerisch. Allerdings nicht im Einzelfall sondern nur in der Masse, und bis das in die Köpfe reingeht, muss womöglich noch öfters ein Geldsystem zusammenbrechen.

Paola Pistocchi
22
15.7.2009, 07:21
Der sozialpopulistische Stimmenkauf um Steuergelder zwei Tage vor der letzen NR-Wahl war der reine Irrsinn.

Wenigstens konnte Faymann die MwSt-Senkung nicht durchsetzen. Dennoch:
Der Zinsendienst für die Schulden ist schon jetzt so groß wie die Ausgaben für Erziehung, Kunst, Unterricht, Kultur, Forschung und Wissenschaft zusammen: nämlich ca. 15 % der Einnahmen oder knapp 10 Mrd €/Jahr.
Und der Zinsendienst wird weiter steigen!
Dazu kommt nun noch das Faymann-Defizit von vor der Wahl von etwa 2,9 Mrd/Jahr (auch ohne USt-Senkung).
Alleine die jährlichen Zinsen betragen schon jetzt
€ 1200 je Einwohner (noch ohne Tilgung!). Das könnte man daher pro Jahr weniger an Steuern den Leuten wegnehmen!
Aber Hauptsache Faymann/Dichand haben den anderen das "Kaputtsparen" (sic!) erfolgreich angedichtet und so die Wahl gewonnen.

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