Studie: Zahlreiche Unternehmen wollen Windows 7 auslassen

13. Juli 2009 09:27

Rund 60 Prozent haben derzeit "keine Pläne" für ein entsprechendes Upgrade

Auch wenn die Berichterstattung über Microsofts kommendes Betriebssystem weitgehend positiv ist, bedeutet dies noch lange nicht, dass der Erfolg von Windows 7 garantiert ist. Eine aktuelle Studie streicht dabei vor allem die negativen Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftslage als Unsicherheitsfaktor hervor, dies berichtet CNET.

Einsatz

So zeigt eine Umfrage von ScriptLogic unter 1.000 Unternehmen, dass es in diesem Bereich derzeit noch kein sonderlich großes Interesse an der nächsten Betriebssystemgeneration von Microsoft gibt. Während es noch wenig überraschend ist, dass nur 5,4 Prozent planen Windows 7 bis zum Ende dieses Jahres zum Einsatz zu bringen, gibt es auch bis Ende 2010 nur bei rund einem Drittel entsprechende Pläne.

Plan

Alarmierender für Microsoft aber, dass satte 59 Prozent angeben, derzeit überhaupt keine Pläne zu haben, auf Windows 7 zu aktualisieren. Die Studien-AutorInnen sehen darin vor allem die Auswirkungen der aktuellen weltweiten Finanzkrise, geben doch 35 Prozent an, dass sie das Überspringen von Upgrades zu Kosteneinsparungen nutzen.

Ranking

Entsprechend landet auch das Fehlen von Zeit und Ressourcen für das Upgrade mit 42 Prozent an der Topposition jener Gründe, die die Unternehmen von der Installation der kommenden Windows-Generation abhalten. Dahinter folgen mit 39 Prozent Kompatibilitätsprobleme mit bestehenden Anwendungen. (red)

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Posting 1 bis 25 von 236
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o+
15.07.2009 10:06
Also das Unternehmen

in dem ich arbeite stellt jetzt bald mal von W2k auf XP um. Es gibt ein paar Vista-Installs, aber der geplante Rollout wurde nach massiven Protesten v.a. seitens der IT abgeblasen.

Windows 7 ist nicht mal ein Thema derzeit.

Österr. Unternehmen, börsenorientiert, international tätig, 1.500+ Mitarbeiter.

Veridad
14.07.2009 10:29
... völlig zurecht!

da die Einführung von Vista bei einzelnen Rechnern ein Desaster war! Einschränkungen in der Usability, gewohnte Software läuft nicht mehr und sollte auf eine neue umgestellt werden ...
Jedesmal eine Sicherheitswarnung wenn man ein Programm wie dreamweaver MX startet, völlig krank.
Andererseits haben viele Unternehmen Vista ausgelassen und werden wohl mit Windows 7 liebäugeln ... Andere wieder um mit MAC OS (so wie das meine, da für Windows 7 oder VISTA nicht wirklich ein Grund besteht und die Produktivität im Vordergrund steht und nicht der etwas günstigere Preis für einen Rechner ...)

Hannes31
14.07.2009 21:44

Wenn jedesmal eine Sicherheitswarnung kommt, wenn man Dreamweaver startet, dann haben die Programmierer dieser Applikation ziemlichen Mist gebaut - nicht Microsoft!

booze buddy
15.07.2009 10:07

Applikation goes Inter/Intranet -> Sicherheitswarung ?

Hannes31
15.07.2009 14:38

Eine UAC Warnung kommt dann, wenn eine Applikation versucht, Operationen auszuführen, wozu es Administrative Rechte benötigt (zb. in der Registry einen geschützen Key ändern).

Allein fürs Online gehen braucht keine Applikation Admin-Rechte!

Frag mal besser bei Dreamworks nach, falls du eine gültige Lizenz hast (oder check mal deren Support-Foren) ;-)

734637
14.07.2009 10:21

Kein Kleinstbetrieb würde auf die Idee kommen 8-jährige Schraubenzieher, Stecknusssätze, Sägen, Bohrmaschinen auszutauschen nur weil die neueren Geräte BUNTER sind und vielleicht eine Spur besser in der Hand liegen.
Solang Werkzeug seinen Zweck erfüllt wird es bei uns verwendet.
Das ist mit dem Betriebssystem nicht anders! XP bleibt auch bei uns solange, solange wir keine funktionellen Einschnitte hinnehmen müssen!

Strichcode am Genick
14.07.2009 10:17
ich werd´es auch auslassen

ich kann mir nicht alle 6 monate ein kaputtes betriebssystem leisten..

Dunkelgrau
14.07.2009 10:12
"Dahinter folgen mit 39 Prozent Kompatibilitätsprobleme mit bestehenden Anwendungen"

Es gibt noch enorm viele Firmen, die sich noch immer nicht von DOS(!)-Programmen verabschiedet haben.

Und man lache und staune, aber so manches DOS-Programm ist immer noch effizienter als der gesamte SAP-Mist.

"Lassens mich das schon noch sagen"
 
14.07.2009 10:08
Never touch a running system!

Mein XP läuft so wie es soll. Alles was ich brauch funktioniert. Gespielt wird auf den Rechnern immer weniger, dafür gibts die Konsolen. Also ich wüßte nicht was den Privatanwender zu Win7 treiben sollte.
Das Argument, dass Win7 für Netbooks so gut ist, hält auch nicht wirklich stand, denn die Netbooks werden immer beliebter und drauf ist entweder Linux oder XP.

Grantscherben
15.07.2009 11:02

"Also ich wüßte nicht was den Privatanwender zu Win7 treiben sollte."
... das frustrierende Vista, welches einem beim Notebookkauf aufs Auge gedrückt wird

Konversationslexikon
14.07.2009 10:07
Ich bin schon gespannt,

was die Systemanforderungen für Windows 7 sein werden: Quattro-Core blabla MhZ CPU, 6 GB DDR 3 RÄMCHEN, usw., usw...

Da wird´s wieder zum aufrüsten ;-)

Tony V
14.07.2009 13:43

• 1 GHz Prozessor
• 1 GB RAM (funktioniert auch mit 512 MB)
• 16 GB verfügbarer Festplattenspeicher
• DirectX 9-fähige Grafikkarte mit 128 MB Speicher (um Aero zu nutzen)

Konversationslexikon
14.07.2009 13:52
Überraschend sparsam!!!

Aber 16 GB Festplattenspeicher sind auch kein Lercherlschas!

Sei´s drum, Speicherplatz kostet ohnehin nix mehr.

Und haben Sie schon gehört wie´s funktioniert, das gute W7?

aceFruchtsaft
14.07.2009 12:22

Niedriger als bei Vista.

engel85
14.07.2009 09:30
nicht nur alle unternehmen.

das was sich windows mit vista geleistet hat, ist schlichtweg eine frechheit.

ein beispiel:

ein pc spiel, welches unter XP gelaufen ist, ist trotz servicepack auf vista noch immer nicht lauffähig. es kostete etwa 50 euro der käufer kann sich das spiel ins regal stellen und damit gleich alle anderen anwendungen auch, die nicht vista tauglich sind.

zu dem spiel ist insbesonders noch zu bemerken. die lizenz dafür wurde von sony gekauft. die haben nun das alleinige vermarktungsrecht, somit ist es nur noch über konsole ps3 (natürlich neu zu kaufen) verfügbar.

windows hat somit einer großen firma einen gefallen getan und hat ihr millionen kunden verschafft, indem bezahlte ware unbrauchbar gemacht wurde....

PyroTFD
14.07.2009 10:16
*kopfsfchüttel*

probiern Sie ein Win95 Spiel (zB: DKII) unter WinXP zu spielen - geht, wenn man sich an die Abstürze gewöhnt

probiern Sie ein Dos Spiel unter WinXP - wenns rennt, haben sie viel Glück!

Ihr Argument ist, gelinde gesagt, einfach nur peinlich!
Das viele Spiele so nicht funktionieren, liegt nicht am OS, sondern an schlechter Programmierung - genauso wie diverse andere Programme die "auf einmal" nicht mehr unter Vista oder Win7 funktionieren sollen
btw. - da kenn ich nur 2 und beide sind aus dem Jahre Schnee und seit Jahren nicht mehr up2date.
Auf neuere Version gestellt funktionieren die wieder wie sie sollen. (es war ein Speicherhandler dran schuld, win 3.11 Zeiten lassen grüßen)

Dignus
14.07.2009 08:27
Nur Schwierigkeiten mit Vista...

Als Kleinstunternehmer hatte ich bis vor einem Jahr ein Netzwerk, in dem drei Computer miteinander verbunden waren; alle drei liefen auf XP, und alles funktionierte (selbst eingerichtet) wunderbar. Dann kaufte ich einen neuen Computer, auf dem Vista installiert war ... und nichts mehr funktionierte. Ich musste mir um teures Geld einen Netzwerktechniker kommen lassen, der mir das Ganze einrichtete ... und mir ein paar lustige Geschichten über (Netzwerk-)Probleme mit Vista erzählte. Abgesehen davon, dass die Hälfte meiner Programme nicht mehr lief. Den nächsten Computer habe ich mir auf XP downgraden lassen.
Vista? Kann mir gestohlen bleiben. Und dito Windows 7.
Was Microsoft macht, empfinde ich - sorry - einfach nur als Frechheit.

oo_MONSTERKILL_oo
14.07.2009 09:14
Eher eine Frechheit Ihre Unfähigkeit MS in die Schuhe zu schieben

Kimok100
14.07.2009 08:55

Bitte benutzen Sie in Ihrem Kleinstunternehmen keine Computer mehr! Denn: Selbst Windows ist nicht für einen DAU geeignet. Besonders nicht, wenn er selbst daran rumzuschrauben beginnt!

734637
14.07.2009 10:28

Also meine Kunden würden sich nicht grad freuen wenn ich ihnen die Kosten für eine EDV Firma aufbrummen müsste! 80,- bis 100,- Euro die Stunde sind hier in Tirol Standard. Und zahlen müssens die Kunden, letztendlich auch Sie!

Ling Ling
14.07.2009 08:23
Also manchmal frag ich mich schon...

...ich bin selbst ein sog. "EDV-Fuzzi" und i kann mir sehr wohl vorstellen, schrittweise in der Firma auf W7 umzustellen. (NACH dem ersten SP Release wohlgemerkt)

Ich mein, klar XP funktioniert gut....

Aber sind wir mal ehrlich, wer mit einem 7 Jahre alten OS arbeitet (7 Jahre auf dem EDV Sektor ist ja eine 3fache Ewigkeit....) und sich keine Gedanken über Upgrades macht hat den falschen Beruf...

Hoppauf Austria
14.07.2009 08:53
7 Jahre altes OS

.. als "EDV-Fuzzi" geb ich ihnen recht. Aber da ich als Consultat an der Schnittstelle zwischen praktischem Nutzen und Technik stehe, kann ich es gut verstehen dass die Begeisterung für W7 überschaubar ist.
Das Hauptunternehmen das ich berate hat ca. 600 Arbeitsplätze mit XP PC's. Letztes Jahr hatten wir ein Pilotprojekt in einer Abteilung zum Umstieg auf Vista. Ergebnis: Wir bleiben bei XP. Wieso? Ganz einfach: Was ist der Mehrnutzen von Vista oder W7 für ein Unternehmen, das die IT als Werkzeug braucht, aber nicht von Ihr lebt? Keiner. Nur weil's alt ist?
SAP ist steinalt (architektonisch und an der Oberfläche) aber keiner wird deswegen auf eine bunte Oberfläche umsteigen.
Für Unternehmen ist m.E. die Server Technologie interessant.

booze buddy
15.07.2009 10:11

Ihr seid wirklich beide "EDV-Fuzzis".

Der Österreicher
14.07.2009 09:07

Gerade weil es alt ist und von allen unterstützt wird, gängiges Material ist, deshalb funktioniert es relativ gut.

Cyborg78sbg
14.07.2009 00:15
Wozu auch umsteigen? In den meisten Firmen ist immer noch

WinXP im Einsatz und das tuts allemal. Mal abgesehn wissen die meisten Admins, dass Win7 nix anderes als Kundennepp ist. Es ist nix anderes als Vista 2.0 nur, dass MS dafür nochmal Kohle kassiert anstelle mal Vista zu richten.
Außerdem kommt mit Google in den nächsten Jahren ein neues Schwergewicht auf den Markt. Und ich kann mir gut und gerne vorstellen, dass viele Firmen auch hier schonmal abwarten wie sich der Markt entwickelt.
Und setzt sich das Google OS wirklich durch, als Unterbau dient schliesslich Linux, dann wäre das meiner Meinung nach der endgültige Durchbruch für Linux und MS kann einpacken. Gegen ein Gratis OS haben sie keine Chance.

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