Mehr als 5000 Afrikaner schicken Textnachrichten an Obama

11. Juli 2009, 16:06

Aus mehr als 64 Ländern eingegangen - US-Präsident zu Staatsbesuch in Ghana

Mehr als 5000 Afrikaner haben US-Präsident Barack Obama vor dessen mit Spannung erwarteten Rede in Ghana Textnachrichten geschickt. Die Nachrichten seien aus mehr als 64 Ländern eingegangen, sagte der Verantwortliche für Neue Medien des Weißen Hauses, Macon Phillips, am Samstag der Nachrichtenagentur AFP.

SMS, Facebook oder Twitter

Die US-Regierung hatte alle Afrikaner eingeladen, per SMS und über die Online-Netzwerke Facebook und Twitter Fragen an Obama zu richten. Drei Journalisten aus Kenia, dem Senegal und Südafrika sollen nun einige Fragen aussuchen, die Obama in einer am Montag in ganz Afrika ausgestrahlten Videobotschaft beantworten will. Mit der Initiative sollten Obamas Rede und Aktivitäten in Afrika für die Menschen des Kontinents so zugänglich wie möglich gemacht werden, sagte Phillips. "Wir haben herausgefunden, dass Textnachrichten eine sehr beliebte und effektive Art sind, mit den Menschen zu kommunizieren."

Hohe Nutzung Neuer Medien

Gerade auf dem afrikanischen Kontinent würden die Neuen Medien viel genutzt. Die meisten Nachrichten seien aus Südafrika gekommen. Obama war nach dem G-8-Gipfel in Italien und einem Besuch bei Papst Benedikt XVI. am Freitagabend nach Ghana gereist. In der Hauptstadt Accra sollte er am Samstagvormittag Ghanas Präsidenten John Atta-Mills treffen und eine Grundsatzrede vor dem Parlament halten. Es ist die erste Reise des US-Präsidenten nach Schwarzafrika.(APA/AFP)

Birgit Fischel
00
15.7.2009, 21:08
nur Afrikaner?

und keine einizge Afrikanerin dabei gewesen? Wirklich?

Kategorischer Imperativ mit der Waffe in der Hand
00
12.7.2009, 17:59
SPAM auf afrikanisch?

hihihi

angehender Medientechniker
 
51
11.7.2009, 18:36

"Wir haben herausgefunden, dass Textnachrichten eine sehr beliebte und effektive Art sind, mit den Menschen zu kommunizieren."

Die Amis immer mit ihren neuen Erkenntnissen. Da müssen ja wahre Kenner der neuen Medien unter Vertrag stehen.

Kelvan
00
11.7.2009, 20:00

Man muss bedenken das es sich um Entwicklungsländer handelt. Auch wenn es inzwischen recht bekannt ist das dort Handy und SMS stark genutzt werden (starke Unterschiede zwischen den Ländern).

Jovencito
12
11.7.2009, 17:25

wieso, muss ich grad bei dieser meldung an nigeria scam denken?

Jan Faerber
 
00
11.7.2009, 19:34

Vielleicht weil Ghana jetzt vor einiger Zeit auch auf größere Erdölvorkommen gestoßen ist.
Sicher nicht so große, wie in Nigerien, aber möglicher Weise wird es auch um die Weiterverarbeitung und den Handel mit dem (Roh-)Öl gehen.
Aber die Maßstäbe sind in Nigeria in jeder Hinsicht höher.
Jedoch war Ghana bereits seit der ersten Hälfte des 20. Jhds. oft Austragungsort für gesamtafrikanische Diskussionen, Treffen, etc.
Ghana ist einer der wichtigsten Kaokaoproduzenten, hat aber auch nicht unbeträchtliche Gold- und Edelsteinvorkommen.

PS: China benötigt in einer Woche so viel Energie, wie ganz Afrika in einem Jahr. Und in 30 Jahren wird China >10x(?) mehr CO2 produzieren als heute die gesamte Welt, wenn es seinen Kraftwerksbau so fortsetzt.

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