STANDARD-Interview

"Dann säuft der Karren erneut ab"

10. Juli 2009, 17:52

Die Finanz- und Wirtschaftskrise sei noch lange nicht ausgestanden, schon steckten wir in der nächsten Blase, fürchtet der deutsche Wertpapierhändler Dirk Müller

Die Fragen an "Mr. Dax" stellte Bettina Pfluger.

***

STANDARD: Haben wir aus der Krise bisher etwas gelernt?

Müller: Die Welt ist eine andere geworden, große Erkenntnisse sieht man aber noch nicht. Wir haben auch noch immer das Zinseszinssystem, das Ur-Problem der Wirtschaft. Dass der Zinseszins in die Katastrophe führt, wussten schon große Religionsführer, daher ist es in vielen Systemen verboten.

STANDARD: Spekulationen auf Kredit laufen wieder. Braut sich damit die nächste Krise zusammen?

Müller: Natürlich. Das geht so lange, bis die Staatsschulden korrigiert sind. Wenn es uns gelingt, das System mit einer endlosen Staatsverschuldung nochmal hochzureißen, hält das ein paar Jahre. Dann säuft uns der Karren erneut ab. Wir müssen das Schuldenproblem in den Griff bekommen.

STANDARD: Ist es sinnvoll, ein System das gerade zusammenbricht, mit aller Gewalt wiederherzustellen?

Müller: Das kann nicht Ziel sein, aber es gibt viel Interesse daran, es so aufrecht zu erhalten. Wir sind in der Krise schon sehr weit gelaufen, die Menschen sprechen über Währungsreform und darüber, dass das Geld nächstes Jahr eh nichts mehr wert ist. Jetzt weiter zu gehen wäre sinnvoll - statt alles für ein paar Jahre hochzuziehen, bevor der ganze Scheiß von vorne beginnt.

STANDARD: War es richtig, Lehman Brothers nicht zu retten?

Müller: Viele sind der Meinung, das Lehman nicht gerettet wurde, weil die Bank in Europa so ein hohes Engagement bei Kreditversicherungen hatte. Damit wurde die Brandfackel nach Europa gefeuert. Bis dahin war die Finanzkrise ein US-Problem. Die Panik, dass das ganze Finanz- und Wirtschaftssystem kollabiert, ist aber weg. Das stand unmittelbar vor der Türe, da ging es um Stunden. Nicht um Tage, um Stunden.

STANDARD: Als Folge wurden Superaufsichten und mehr Regulierung gefordert. Was davon ist passiert?

Müller: Nichts. Es wird auch nichts passieren. Es wird ein paar kosmetische Korrekturen geben, damit man sagen kann, man hat etwas getan. Es wird nichts kommen, das wirklich schmerzt, weil die, die davon betroffen wären, mit am Verhandlungstisch sitzen.

STANDARD: Was ist die Chance an der jetzigen Krise?

Müller: Dass die Bevölkerung versteht, was passiert. Dass Menschen fragen, wie das Zinssystem funktioniert und warum wir jedes Jahr so ein großes Wachstum brauchen. Vielleicht erreichen wir den Punkt, an dem die Leute sagen, wir haben die Schnauze voll. Henry Ford hat gesagt: "Würden die Menschen verstehen, wie das Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution - schon morgen früh" .

STANDARD: Soll, kann man jetzt wieder Aktien kaufen?

Müller: Man kann wieder anfangen. Es muss aber Werthaltiges gekauft werden: Rohstoffe, Metalle - wo reale Dinge dahinterstehen. Währungen und Staatsanleihen sind die nächste Blase, die platzen wird. Das ist die Mutter aller Blasen. Wenn die platzt, haben wir nicht nur ein Problem mit der Währung, dann wird das Geld von dort in den Rest fließen, der noch Wert hat.

STANDARD: Wann platzt diese Blase?

Müller: Wir sind schon mitten drinnen. Ist jemand hoch verschuldet und in wirtschaftlicher Not, muss er hohe Zinsen zahlen. Amerika hat die größte Verschuldung aller Zeiten, die höchsten wirtschaftlichen Risiken seit den 80er-Jahren, und dennoch haben sie die niedrigsten Zinsen auf ihre Staatsanleihen. Da laufen Risiko und Rendite weit auseinander. Und das wird übersetzt mit dem Wort Blase. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 11.7.2009)

Zur Person

Dirk Müller (40) ist Wertpapierhändler bei MWB Fairtrade. Müller alias "Mr. Dax" hat das Buch "Crashkurs" geschrieben und betreibt die Homepage cashkurs.com

 

Kommentar posten
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Frodo Der Hobbit
00
25.2.2010, 06:13
die verschwendung wird zu wenig thematisiert!

1) wettbewerb:
zwei firmen investieren und produzieren das gleiche gut. die eine geht in konkurs weil die nachfrage nur für 1 produzierende firma ausreicht. zwei firmen = zu viel overhead plus der gegenseitige marktkampf.
das betrifft einige produktsektoren, auch infrastrukturen. das heisst im vereinfachten bsp die hälfte der rohmaterialien und arbeitskraft wurde vergeudet.
2) luxus: es wird investiert um einen luxusmarkt zu erobern. am ende muss unterm preis verkauft werden. aber die investoren und unternehmer sind fasziniert von der idee der hochpreisigen ware und der statussymbole. siehe entwicklung überkandidelter kfz-typen.
es wird am realen bedarf vorbei produziert, um den glanz der vitrinen zu wahren.
dafür arbeiten wir uns kaputt..

also dann ...
00
12.7.2009, 10:51
g e l d ...regiert die welt, aber wer...regiert das GELD ! dies ist die alles entscheidende machtfrage - die politiker sind ja nur willfährige "gehilfen"...

FED-gründung durch j.p.morgan, rockefeller, etc.
FED = PRIVAT-bank
FED = UN _ CONSTITUTIONAL ( ! )
http://de.youtube.com/watch?v=_... re=related
- - -
..."give me the CONTROL OF THE MONEY SUPPLY -
and I CARE NOT WHO MAKES THE LAWS" ...
(m.amschel rothschild)
http://de.youtube.com/watch?v=l... re=related
- - -
...business as usual durch kriege ?
http://de.youtube.com/watch?v=S... re=related
- - - - -
J. F. K.
wollte 1963 eine staatl. zentralbank + neues GELD einführen ...
5 monate später war er tot.
http://www.john-f-kennedy.net/thefedera... eserve.htm
- - -

die politik (g20 usw) hat längst bewiesen,
dass sie unfähig und verkorrumpiert ist ...

korianders
00
12.7.2009, 19:55
Oh ja, die Blase, ein sehr, sehr empfindliches Organ.

Woody Allen hat es einmal sehr schön Formuliert: „Ich möchte nicht durch meine Arbeit unsterblich werden, sondern, dass ich am Leben bleibe!“
Okay, es geht um das System, dass die Menschheit in der Zinssklaverei hält und einige wenige Mächtige, davon profitieren. Wobei, was wär die Alternative? Also, ein gerechtere Welt. Menschen die frei sind, die Umwelt behüten und vor allem keine wirtschaftlichen sorgen hegen. Verstehe!
Und keiner sei des anderen Knecht! Am Anfang stand ein Versicherungsbetrug. Am Ende ein Triumph der Gerechtigkeit: die Ächtung der Sklaverei. Erzwungen von einer britischen Menschenrechtsbewegung, die schon im 18. JHD mit modernen Protestmethoden für ihre gute Ziele stritt. Auch im 21. JHD kann das, dass Volk ...

also dann ...
00
13.7.2009, 03:11
hmhm ... alternativen gab es und gibt es ..einige, die auch gut funktionieren.

allein eine 100% staatlich zentralbank - ohne zinsen -wäre schon ein wichtiger beginn - odr ?

im übrigen...
gibt es die moderne sklaverei einfach dadurch, dass ca. 20-30 % schon in prekären arbeitsverhältnissen arbeiten ... wollens noch mehr ?

Jup posts
00
12.7.2009, 10:40
Von diesem Herrn gibt es auch eine gute Doku

im Zeitraum des Ausbruchs der Krise. War auf ARd oder ZDF, auch DW-TV hats gezeigt. Keine Ahnung obs der ORF gebracht hat. Sehenswert, u.U. kann mans ja auf Youtube finden.

Hurra Deutschland!
61
11.7.2009, 17:59

Dirk Müller ist in Deutschland bekannt geworden, weil er die Krise frühzeitig voraussagte. Wenn er heute behauptet, dass die nächste Blase bereits gebaut wird und sie in Staatsanleihen bestehen wird, dann hat er erneut recht. Allerdings ziehen manche hier die falschen Konsequenzen aus seinen Äußerungen. Er meint nichts anderes, als dass die Staaten endlich anfangen müssen, nur das auszugeben, was sie einnehmen, und was das bedeutet, wird den Linken nicht gefallen.

also dann ...
00
13.7.2009, 09:40
hmhm ...lernen sie geschichte, würde kreisky sagen..., denn

- k o h l...hat in seinen jahren mehr schulden gemacht, als die spd in zeiten der rezession der 70er jarhe
- s c h ü s s e l verheerende wirtschaftspolitik basierte auch nur auf schulden - und dies bei verscherbelung des fam.silbers und der "ausräumung" der ö n b !

lassen sie die kirche im dorf !

Beiddenker
00
13.7.2009, 06:38
Klar, und schon sind die "Linken" wieder Schuld an allem ...

... perfider und dummer geht es wohl nicht mehr.

Wr. Bezirksrätin 83
 
10
11.7.2009, 17:55
mein Tipp zur Lage; Investitionen in REALE MENSCHEN!


auch in Frauen, die Kids bekommen (wollen), auch in ältere Menschen, die ihr Wissen wieder verwerten wollen etcetc; bildet KOOPERATIONEN auf Gegenseitigkeit, wo Ältere zuerst Jungen helfen, und später diese Jungen wieder den Alten...ganz `normal`eigentlich, möchte frau & man meinen, aaaber;

ich meine, das über jetzige Grenzen (von Familienbindungen, Firmen u.Ä.) hinaus zu tun.

immogeschaedigte.wordpress.com
 
00
11.7.2009, 16:15
Kosmetik sonst nichts...

Ein paar mutige Aussagen, nur wird er vermutlich alleine bleiben. Denn die Verflechtung Politik/Wirtschaft ist so eng, daß man sich gegenseitig nicht weh tut. Worte über Regulierung etc. sind doch nur kosmetische Hülsen um sagen, wir tun eh was.
http://immogeschaedigte.wordpress.com/

mr.nice.
02
11.7.2009, 16:15
Ein tolles, ehrliches und klares Interview!

In diesem Zusammenhang sollte man sich der eigentlichen Bedeutung einer Demokratie wieder bewusst werden. In einer Demokratie müsste das umgesetzt werden, was den meisten Leuten der Bevölkerung hilft und das ist in den letzten, neoliberal geprägten, Jahrzehnten nicht passiert. Tatsächlich sind die Riegen der Entscheidungsträger gespickt mit Lobbyisten, die in die Taschen von sich selbst und ihres Dunstkreises arbeiten, ein System ist eben immer nur so gut wie das schwächste Glied in der Kette. Fritz Stern behauptet die USA seien eine fundamentalistische Plutokratie und in meinen Augen trifft dies auch auf Österreich zu. Das traurige daran ist, dass der Staat gerade sein letztes Hemd dafür gibt damit es so bleibt und alle nehmen es hin.

zensur bei der "fma betrugsverdacht" vertuschung
 
02
11.7.2009, 16:05
in einer korrupten nährlösung die aus gründen der unausgewogenheit bzw. des missverhältnisses kippt,

kann sich nur eine gesunde lebensumgebung (zurück)bilden, wenn man sich den verursacher-rezeptoren entledigt.

Wr. Bezirksrätin 83
 
11
11.7.2009, 11:40
endlich mal mehr Klartext...schau, schau..nur;

*Werthaltiges gekauft werden: Rohstoffe, Metalle - wo reale Dinge dahinterstehen.*

greift auch noch zu kurz!

Was endlich mal verstanden werden muß; das Wesentlichste am sog. Wirtschafts- & Geldsystem sind;
DIE LEBENDEN MENSCHEN selbst!!!

Was nützt irgendeine Sache (als `Wert`), wenn keine Menschen (mit eigener Macht/Kaufkraft/Leistungsfähigkeit) da sind, diese zu handeln...?

ergo; BASISGEHALTKONZEPT!!!

Sonst geht es SO weiter *hüstel*;

http://www.n-tv.de/panorama/... 02528.html

wer hier nur lacht, versteht *nichts*; es braucht da nur paar Gewalttäter, um die Schuldner weiter zu knechten, und es gibt die weitergehende Schuldknechtschaft bis hin zur offenen Sklaverei rascher als...;-(

Terence Lennox
00
11.7.2009, 14:44
niemand..

..lacht. niemand..

Wr. Bezirksrätin 83
 
00
11.7.2009, 17:47
hoffentlich..wenigstens das..aaaber;

als ich vor über 5 Jährchen begriff; hoppala, da kömmt DER Crash (bis spätestens 2012), und anfing, mit dem Thema meine soziale Umgebung zu `belästigen`...ratens mal, WAS da retour kam...Belächlung war noch das Harmloseste!

Und jetzt?

wirklich nötig ist; KRISENVORSORGE.
Persönlich, und von staatl. Stellen aus.

Bitte nochmal raten; WAS da (alles NICHT) real getan wird!!!!!!!!!!!!!!!

Dabei wärs nicht mal sooo schwer; pro Person ca. 300 Euro/Jahr für Grunndnahrungsmittel (hptsl. ganze Körner wie Getreide/Reis/Mais 180 kg & versch. Öle, trocken & dunkel gelagert)

Staat; Energieversorgung sichern.
& sonstige Sicherheit

etwas EM, (=Metalle..) klein gestückelt & versteckt gelagert (nur physisch) & Wehrhaftigkeit..

Simplicius Simplicissimus
13
11.7.2009, 10:59
Wirtschaftskrise ...

... und Weltkrieg haben dieselben Initialen ...

Ernest Hemingweg
10
11.7.2009, 09:04
Nachtrag:

Man stelle sich vor, es gäbe in nur EINEM Staat Politiker mit diesen RICHTIGEN Ansichten, die die moralische Stärke hätten, JETZT das RICHTIGE zu tun.

Es genügt EIN Staat der auf die Bremse tritt und dieses absurde Finanzsystem MÜSSTE erneuert werden. Österreich wäre so ein möglicher Staat, denn einen Grund "uns" anzugreifen (wir haben keine Massenvernichtungswaffen! Wir haben zwar Massenidioten in bestimmten dunklen politischen Vereinigungen aber keine Massenvernichtungswaffen) gibt es nicht.

Aber solange Egomanen und moralisch verachtenswerte Kreaturen sagen, wo es lang geht und sich ihre eigenen Finanzgesetze machen (die kein Aussenstehender mehr versteht!), solange bleibt alles wie es ist.

Der grosse Crash kommt wenn alles so bleibt!

Ernest Hemingweg
04
11.7.2009, 08:56
Klartext und recht hat er!

So! Und jetzt will ich EINEN Politiker, der die Diskussion anfängt, daß das jetzige Bankensystem von Grund auf reformiert gehört!
EINEN!

Wird es ihn/sie geben? Derzeit eher nicht. Zu viele Interessen im Hintergrund von Leuten die für's NICHTSTUN einen Haufen Kohle machen und (vermutlich) in Sachgüter investieren damit sie dann - wenn es WIRKLICH zum Crash kommt - weiterhin gut dastehen werden.

Die Krise hat mE noch gar nicht begonnen, es wurde bisher nur "aufgefangen" und das System läuft im Grunde unverändert weiter.

"Animal Farm" ist ein sehr lehrreiches Stück Belletristik.

Mit ARBEIT wird man nicht "reich", man überlebt zwar aber mehr recht als schlecht und wir "dürfen" nur, weil es sonst die fetten Schweinchen nicht geben könnte!

FranzR
01
11.7.2009, 02:36

die eigentliche frage ist wohl:

kann man als kleines rad irgend etwas sinnvolles dazu beitragen die aktuelle schieflage zu bereinigen, oder sind wir als das volk dazu verdammt abzuwarten und hinzunehmen?

die netten leute die uns das eingebrockt haben, werden wohl bald einen mehrjährigen urlaub einplanen dort wo es schön warm und sonnig ist am strand aufgrund der anzunehmenden zunehmenden ungemütlichkeit zuhause, und wir alle haben das (wahrscheinlich bereits jetzt schon) für die paar wenigen bezahlt.... aber wieso ist das so?

bitte um aufklärung, vielleicht ist mein hirn zu einfach gestrickt um so komplexe zusammenhänge zu erfassen.

Wr. Bezirksrätin 83
 
00
11.7.2009, 17:51
nicht aufs mögl. Positive dabei vergessen;

diese paar Obrigkeiterln können dann (gutteils fern der `Heimat`) unter IHRESGLEICHEN verschmoren, und wir; sind die mal los
*g*

Und; wer die dort (egal wo jetzt) dann wohl freundlich für ??? weiter BEDIENEN wird (wollen)?

Na, ich weiß nicht...
*g*

Und Schiffe (Superreiche haben angebl. schon Riesenyachten für Hochsee als Fluchtdomizil) sind auf Dauer auch fad.

Jup posts
00
11.7.2009, 14:05
wie sie etwas machen koennen

ganz einfach, nicht mehr auf kredit leben, denn damit befeuern sie das system. braucht man wirklich alle drei jahre ein neues Leasingauto? Muss man wirklich auf Kredit auf Urlaub fahren, einen Flachbild HDTV Fernseher oder einen PC kaufen? Man sollte nach der einfachen Regel leben, Kredit nur fuer sein eigenes Unternehmen oder Eigenheim, ansonsten nur in 8gesundheitlichen) Notfaellen wenn es sich nicht vermeiden laesst. Und nicht wie wild bei Investmenfonds sein Geld hineinstecken, den beim Aktienhandel nach einer Emission hat das Unternehmen selbst nichts mehr davon....

oxizes
00
11.7.2009, 18:53
Früher

wurde noch gelehrt auf eine größere Anschaffung zu sparen, aber die Zeiten sind schon laaaaange vorbei.

Gerhard1967
00
12.7.2009, 10:13
Naja ...

... wie lange spart man auf ein eigenes Haus?

Liebe Grüße

Wr. Bezirksrätin 83
 
00
12.7.2009, 13:43
früher haben sich Nachbarn gegenseitig

beim Hausbau geholfen!

Heute gilt das als; `Pfusch`, und bei DER riesigen Überbesteuerung der menschlichen Arbeitskraft kann sich z.B. ein normaler Handwerker die Arbeitsstunde des Kollegen -offiziell, samt Steuern- kaum mehr leisten..;-(

Hier jault der Hund systemisch im Detail ;-(

Ansonsten; könnten ein Dutzend gute Bauarbeiter & Handwerker sich (samt Materialkosten & Maschinenhilfe & Energie dafür eingerechnet) locker 5-6 geräumige Wohnhäuser, A-Standard, hinstellen; auf Gegenseitigkeit. Zu einem Bruchteil der jetzigen Kosten.

Und wieviel Steueranteil HEUTE längst nur in den ZinsesZINSzahlungen der `nötigen` Kredite verschwindet, nach oben hin (ohne reelle Sachleistung dafür!), geht z.Zt. weit über sechzig Prozent-Anteil

Jup posts
00
12.7.2009, 10:42
Lesens doch

Eigenheim = Haus, Wohnung sowie das eigene Unternehmen: Dafuer Kredit ja, fuer den restlichen Konsumramsch nein.

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