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09.07.2009 15:07

Bordell bietet Flatrate an
Bürgerinitiativen protestieren, rechtlich scheint es aber keine Handhabe zu geben

Ein neues Konzept zur Kundenbindung macht in deutschen Bordellen unter großem Protest der Bevölkerung die Runde. Medienberichten zufolge, bietet unter anderem ein Etablissement in Fellbach (in der Nähe von Stuttgart) einen so genannten Flatrate-Tarif an - für einen Pauschalbetrag von 70 bis 100 Euro könnten dabei unbegrenzt sexuelle Dienstleistungen in Anspruch genommen werden.

Eine Bürgerinitiative läuft nun gegen die Flatrate Sturm, wendet sich an den Ministerpräsidenten und sogar an die Bundeskanzlerin. Bei der Politik treffen die Flatrate-Gegner auf offene Ohren, die Handhabe gegen das Bordell sei aber schwierig. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zitiert den Fellbacher Oberbürgermeister Christoph Palm von der CDU, der in dem Tarif einen "eklatanten Verstoß gegen die Menschenwürde" sieht. Geltendes Recht erlaube es aber nicht, die Flatrate zu verbieten. (red)

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