40 Jahre Mondlandung: Neil Armstrong - Erster Mensch am Erdtrabanten

8. Juli 2009, 11:09

"Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit"

Als erster Mensch auf dem Mond hat sich Neil Alden Armstrong einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert. Am 21. Juli 1969 deutscher Zeit betrat er den staubigen Boden des Erdtrabanten - mit dem linken Fuß zuerst und zögerlich, als erwarte ihn eiskaltes Wasser. Mit der Monderoberung erfüllte Armstrong der Menschheit einen ihrer größten Träume. Sein Satz "Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit" ist vielleicht der berühmteste des 20. Jahrhunderts. 500 Millionen Zuschauer weltweit verfolgten die Mondlandung gebannt vor dem Fernseher.

"Kolumbus der Raumfahrt"

Das Mondabenteuer brachte Armstrong, dessen Urgroßvater aus Westfalen stammt, den Beinamen "Kolumbus der Raumfahrt" ein. Er wurde am 5. August 1930 auf einer Farm in Ohio geboren und interessierte sich schon früh für Fliegerei. Mit sechs Jahren war er erstmals mit einer kleinen Propellermaschine in der Luft. Als er 15 war, jobbte er regelmäßig für Flugstunden. Mit 16 hatte er seinen Pilotenschein - noch vor dem Führerschein. Nach seinem Highschool-Abschluss bekam er ein Stipendium der US Navy und studierte Luftfahrttechnik. Im Korea- Krieg flog er als Kampfpilot 78 Einsätze, einmal rettete ihm der Schleudersitz das Leben. Nach dem Krieg wurde er Testpilot.

Im September 1962 präsentierte ihn die US-Weltraumbehörde NASA als künftigen Raumfahrer. Als Kommandant der "Gemini 8" meisterte er im März 1966 erstmals das erfolgreiche Ankoppeln einer Raumfähre an einen Satelliten. Später gab es technische Probleme, Armstrong musste im Pazifik notwassern. Drei Jahre danach ging ein Traum in Erfüllung: Der damals 38-Jährige leitete die Mondlandungsmission "Apollo 11".

Haare verkauft

Nach dem Ausscheiden aus der NASA lehrte Armstrong von 1971 bis 1979 als Professor für Luft- und Raumfahrttechnik in seiner Heimat Ohio. Es folgten Ämter in der Wirtschaft, er gründete auch eigene Firmen und brachte es zum Millionär. Das Interesse an seiner Person hielt an. Im Mai 2005 drohte Armstrong, seinen Friseur zu verklagen: Er hatte unerlaubterweise Haare der Raumfahrtlegende für mehrere tausend Dollar verkauft. Armstrong lebt heute zurückgezogen auf einer Farm nahe Lebanon (Ohio). 1991 überstand er einen Herzinfarkt. Der heute 78-Jährige heiratete nach einer Scheidung in den 1990er Jahren erneut. Er hat zwei Söhne. Seine Tochter starb als Kleinkind 1962 an einem Hirntumor - wenige Monate bevor ihr Vater Astronaut wurde. (APA/dpa)

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15 Postings
Hamad Leomic
30
Die Wissenschaft in Ehren

aber was bringts der Menschheit wenn jetzt ein paar Mandln am Mars herumlaufen? Genau NIX - menschlich samma nu imma in da Höhle unterwegs...

Beiddenker
03
13.7.2009, 06:46
Ja, eh traurig, die ganze technologische Entwicklung nur dafür ...

... dass Sie daheim vor einem elektronischen Wunderwerk sitzen können und so einen Sch... posten können.

Wahrlich eine Verschwendung.

Raubkopierer
00

auf die art wären wir techologisch auch dort geblieben.

Hamad Leomic
21
wär vielleicht eh besser...

Raubkopierer
08

würden sie bitte aufhören einen computer zu benutzen?

Proton
10
Seltsam

Vor 40ig Jahren waren die USA das erste Mal auf dem Mond und danach noch 5-mal in den '70ern.
Warum war seit dem kein anderes Land mehr da?
Ich meine zwischen damals und heute liegen technisch gesehen mehrere Welten und trotzdem war kein Mensch außer Amerikanern oben.
Finde ich persönlich sehr seltsam zumal Kosten da kein Argument sind.

kernspaltung
01
12.7.2009, 20:37

warum sind kosten denn kein argument?

nukewashington
00
10.7.2009, 11:21

weil milliarden von steuergeldern für eine handvoll mondstaub nicht gerade sinnvoll ist...

Dein schönster Traum
02
10.7.2009, 10:45
Bringt momentan nicht soviel...

...ich würde sagen:

Entwickeln wir bitte zuerst alle Technologien, die man für ständige Besiedelung braucht - und DANN erst wieder neue, bemannte Missionen zu Mond und Mars.

Dieses Rumgehüpfe für ein paar Stunden ist doch, wirtschaftlich, viel zu ineffizient.

Und bitte nicht falsch verstehen - ich befürworte die bemannte Raumfahrt. Aber da muß mehr an Vision rein, nicht dieses "und jetzt zeigen wir im TV, daß wir Känguruh spielen können im Mare Tranquilis".

Das war vor 40 Jahren super lustig, aber das heute zu wiederholen, wäre kein Fortschritt.

Mein Vorschlag:

Mondbasis errichten, Menschen rauf (die dort leben und wirtschaften) und dann Paraterraforming erforschen. 100% frei von Jubelgeschrei. Dafür ehrliche Arbeit.

Kamine glühen leise
00

egal mit welcher technologie: es ist schweineteuer. damals ließen sich die amerikaner dies wg des kalten krieges diese summe kosten.

t 3
 
03
überhautp nicht seltsam:

dort oben sitzt ein zurückgelassener us-austronaut, bewaffnet mit einer schrotflinte, rechts von sich das sternenbanner, und links von sich ein schild mit der aufschrift "betreten verboten". also, nachdem es da ausser staub und einer ladung schrot in den hintern eh nix zu holen gibt, warum sollte sich da jemand eine zuwiderhandlung antun...

mkx
03
13.7.2009, 14:01

Trespassers will be shot.
Survivors will be shot again.

Robert Dunkelwand
 
00

Die wichtige Frage: was macht man dort oben?

Damals ging es darum die technologische Überlegenheit zu präsentieren, und da hatten die Soviets mit dem ersten Satelliten und demersten Mensch im All die Nasse gaaaaaaaaaaaanz weit vorne...also musste die USA handeln und jemanden als erste auf den Mond schicken...was ja auch gelungen ist.

Aber was macht man heute dort? Wenn man nicht gerade ein paar Kuppeln aufstellen will kann alles per Roboter oder Satelliten-Bilder erledigt werden.

Mac1984
04

bei einem regelmäßigen Mondflugservice wüßte ich schon einige, die auf den Mond gehörten.

Roman Bichler
 
00
you made my day :))

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