Ballesterer-Interview

Meister im Tapezieren

08. Juli 2009 10:32
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    Foto: dieter brasch

    "Wir werden ein Land voller Flutlichtmasten. Die vier Masten kosten 65.000 Euro, sie werden ein Jahr lang eingeschaltet und dann nicht mehr, weil sie nicht einmal mehr eine Nachwuchsmannschaft haben, die um 18 Uhr trainiert."

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    Inhalte des ballesterer Nr. 43 (Juli 2009) – Ab sofort österreichweit im Zeitschriftenhandel:


    SCHWERPUNKT: Der Streit ums Ligaformat


    Wohin des Weges?

    Die Erste-Liga-Reform ist abgesagt, die Diskussion geht weiter


    Noble Kellerbewohner

    Traditionsvereine auf dem langen Marsch zurück


    Von Reform zu Reform

    Formatdebatte begleitet Bundesliga seit ihrer Entstehung


    Best of Sponsorennamen

    Von Alu-Guss Braunau bis Eismann Vienna


    Und außerdem im neuen ballesterer...


    Positions- statt Systemwechsel

    Sebastian Prödl weiß wie ein rechter Verteidiger tickt


    LASK-Jahrhundertspieler

    Helmut Köglberger im Porträt

     

    Weil Nacho nicht Naicinho heißt

    Rieds Spanier zieht das Hanappi den Kanaren vor


    Nairobis neue Vorbilder

    Mathare Uniteds Aufstieg vom Slum in die Champions League


    Lost Ground

    Tivoli, Alemannia Aachen


    Stockholm-Derby

    Lokalaugenschein bei AIK Solna – Hammarby


    Bewusst unbewusste Avantgarde

    Grafikdesign in Österreichs größten Kurven


    Ausgebrannt

    Regierung und Liga wollen Pyrotechnik den Garaus machen


    Groundhopping

    Schwäbische Trockenschwimmer und geplatzter Hool-Terroristen-Showdown


    Kurzpass

    Unerreichbarer Maldini, unvergessene Gauner, unersättlicher Grad


    Dr. Pennwieser

    Arnautovics müde Knochen


    Sinnreich

    Defekter Seismograph: Bau-Tycoon Pérez setzt auf Spekulation


Für SV-Ried-Manager Stefan Rei­­ter funktioniert Profi­fußball in Öster­reich nur innerhalb realistischer Grenzen. Ein Gespräch über unterschiedliche Erfolgsparameter und ein Land voller Flutlichtmasten.

ballesterer: Sie waren schon in der ersten Hochphase bei der SV Ried tätig, haben dann am Aufstieg von Pasching mitgewirkt und sind 2004 wieder ins Innviertel zurückgekehrt. Welche Erfahrungen haben Sie hinsichtlich der Zielsetzung der beiden Vereine gemacht?

Stefan Reiter: Ried ist 1995 von der Landesliga in die zweite Spielklasse aufgestiegen, über eine Relegation im dritten Anlauf, als reiner Amateurverein. Aber wir haben Geld am Sparbuch gehabt. So etwas gibt es heute nicht mehr: Da versuchen Vereine, die verschuldet sind, sich in die Bundesliga zu reklamieren. Pasching wiederum ist in der Regionalliga Meister geworden und auch über die Relegation in die zweite Liga gekommen - mit einer anderen, ebenfalls wirtschaftlich fundierten Basis. Der Klub hat es geschafft, die Infrastruktur schnell anzupassen. Es gab ein neues Stadion und die wirtschaftliche Absicherung vom Präsidenten und den Sponsoren. In meinem dritten Jahr in Pasching habe ich dann aber gesehen, dass die Zielsetzungen nicht mehr vertretbar waren. Das ist eines der Hauptübel im österreichischen Fußball: Man setzt sich zu hohe Ziele, anstatt zu akzeptieren, dass um den Meistertitel nur die großen Wiener Vereine und der eine oder andere Traditionsklub aus den Bundesländern mitspielen können.

ballesterer: Haben Sie deshalb Pasching wieder den Rücken gekehrt?

Stefan Reiter: Das war der eine Grund. Der andere war, dass Peter Vogl, der damalige Ried-Präsident, eine schwierige Zeit hatte: Der Verein ist abgestiegen und hat sich in der zweiten Liga schwergetan. Sie haben mich gefragt, ob ich mir vorstellen kann, ein Konzept zu erstellen, um den Verein wieder in die höchste Spielklasse zu führen. Das hat mich natürlich gereizt, auch weil Ried mein Heimatort ist.

ballesterer: Auf welchen Säulen hat dieses Konzept beruht?

Stefan Reiter: Priorität hatte der sofortige Wiederaufstieg, was wirtschaftliche Problematiken hervorgerufen hat, die gelöst werden mussten. Wir haben die Möglichkeit über Vorinvestitionen gefunden und von zwei Spielern die Transferrechte verkauft. Mit diesen Einnahmen haben wir einen Kader geformt, unseren Wunschtrainer Heinz Hochhauser verpflichtet und den Aufstieg geschafft. Die zweite Schiene war, der damals vernachlässigten Rieder Akademie neues Leben einzuhauchen. Es war mir klar, dass das nicht von heute auf morgen geht, aber ich glaube, dass wir jetzt für das kleine Einzugsgebiet relativ erfolgreich sind. Das kann man mit der Anzahl der Abgänger, die in der Bundesliga und in den Nationalmannschaften spielen, belegen: Schiemer, Hackmair, Sulimani - und das sind nur die prominentesten Beispiele.

ballesterer: Sie haben nach dem Wiederaufstieg 2005 die Plätze vier, zwei, sieben und fünf erreicht. Was macht Sie zuversichtlich, dieses Level auch in Zukunft halten zu können?

Stefan Reiter: In einer Liga, wie wir sie haben, musst du dein Feld zunächst einmal wirtschaftlich abstecken. Wir haben trotz der Erfolge nicht die Möglichkeit, unser Budget zu erhöhen. Mehr als vier bis viereinhalb Millionen gibt die Region nicht her. Auf dieser wirtschaftlichen Basis kannst du deine sportlichen Zielsetzungen aufbauen. Wir haben ein Konzept, das sehr stark mit der Nachwuchsakademie verbunden ist. Das Ziel muss sein, 70 oder 80 Prozent unseres Kaders mit dem Nachwuchs decken zu können. Das ist ein Traum, ein Leitbild. Ob wir das erreichen, werden wir sehen, aber wir sind schon sehr weit. Grundsätzlich ist die Gefahr, in dieser kleinen Liga abzusteigen, sehr hoch, da können kleine Dinge entscheidend sein. Also müssen wir in erster Linie schauen, dass wir drin bleiben. Die Zielsetzung, eine bestimmte Platzierung zu erreichen, ist fast nicht möglich. Toppen kann man seine Ziele aber trotzdem. Wir haben heuer zum Beispiel wieder einmal den größten Erfolg der Vereinsgeschichte eingefahren, weil wir so viele Punkte wie nie zuvor gemacht haben. Genauso war es der größte Erfolg der Vereinsgeschichte, als wir in die zweite Bundesliga aufgestiegen sind, und dann in die erste. Danach waren wir Cupsieger, sind wieder aufgestiegen, waren Zweiter, haben UI-Cup und UEFA-Cup gespielt. Unterm Strich haben
wir bestimmt zehnmal den größten Erfolg der Vereinsgeschichte gefeiert. Und ich bin mir sicher, dass wir wieder etwas finden werden. Vielleicht spielen bald fünf Akademiker von Anfang an. Wir haben verschiedene Parameter für den Erfolg. Fest steht, dass man ihn nicht allein an der Platzierung messen kann.

ballesterer: Ist es deshalb leichter für Ried, den eigenen Nachwuchs einzusetzen?

Stefan Reiter: Jein. Wir haben das ja nicht erfunden. Einen sehr guten jungen Spieler wird jeder Trainer spielen lassen - egal ob bei Rapid, der Austria oder in Salzburg. Der Unterschied ist, dass es bei uns mit Nachhaltigkeit passiert. Wir versuchen, diese Spieler reinzudrücken, und wir helfen ihnen auch entsprechend. In Ried hat es der Trainer ein bisschen schwerer, er muss sich in einem gewissen Kasten bewegen, aus dem er nicht hinauskann. Bei anderen Vereinen sagt er am Tag vor dem Transferschluss zum Präsidenten: »Auf der linken Seite, da fehlt mir noch einer.« Und er kriegt ihn. Bei uns geht das nicht. Ein Ried-Trainer kann sich nur innerhalb dieses Kastls bewegen, dafür kann er darin tun, was er will.

ballesterer: Wie fügt sich Paul Gludovatz in dieses System?

Stefan Reiter: Perfekt. Weil er ein Entwickler ist und weil er gewusst hat, wo er hinkommt. Er und sein Team erfüllen das Konzept zu 100 Prozent. Die Zielsetzung des Vereins muss aber sein, dass es nicht davon abhängt, ob der Paul Gludovatz in dem Kastl arbeitet oder der Peter Kraus. Das Konzept muss funktionieren, dann wird sich jeder einfügen und darin arbeiten können. Das ist die Conclusio der letzten fünfzehn Jahre, so hat sich das Gebilde Ried entwickelt. Es sind sicher sehr viele Fehler gemacht worden, auch von meiner Person. Aber wir haben daraus gelernt und Grenzen gezogen: oben, unten, links, rechts - überall gibt es Grenzen, die du nicht verändern kannst. Das haben wir akzeptiert, und jetzt müssen wir schauen, dass wir das Kastl so schön tapezieren, dass es uns gefällt.

ballesterer: Die Gefahr, dass Ihnen die Tapete irgendwann nicht mehr taugt, besteht nicht?

Stefan Reiter: Ich bin 48 Jahre alt, was soll ich noch für andere große Ziele haben? Der Posten von Uli Hoeneß ist ja auch schon wieder besetzt ...

ballesterer: Wenn Sie über den Horizont des eigenen Vereins auf die Gesamtsituation im österreichischen Fußball blicken: Wo sehen Sie den größten Reformbedarf?

Stefan Reiter:  Am meisten hapert es am Trennstrich zwischen Profi- und Amateurfußball. Der ist in Österreich nicht erkennbar, und das ist ein Geschwür. Wir können über Ligareformen und alles Mögliche diskutieren. Es hat aber keinen Sinn, weil sich dadurch nicht wirklich etwas verändern wird, solange wir nicht wissen, was wir eigentlich wollen. Es muss uns klar werden, dass es in Österreich, wie in jedem anderen Land auch, Profi- und Amateurfußball gibt, mit jeweils eigenen Rahmenbedingungen. Und zwischendrin hat meiner Meinung nach nichts Platz. In Österreich ist aber genau diese Mitte so stark (rudert mit den Armen). Das ist ein Wahnsinn. Es ist müßig, darüber zu reden: ›Aber wie kann man in der siebten Spielklasse mit Fußball Geld verdienen?‹ Ich kann einfach nicht verstehen, wieso Spieler für tausend Euro von einem Dorf ins nächste wechseln. Da geht es nicht um eine Reform im Fußball, sondern um eine Bewusstseinsveränderung, die gefördert werden muss - von der öffentlichen Seite, der Politik, den Medien. Ich will nicht pathetisch klingen oder mich als oberster Wissender des österreichischen Fußballs darstellen, aber ich denke, dass man darüber wirklich nachdenken muss. Weil niemand etwas davon hat und dem Fußball wahnsinnig viel Geld entzogen wird durch solche Aktionen. Was ändert sich, wenn ich mir
in der fünften Spielklasse zwei Tschechen und zwei Regionalligaspieler hole, ihnen ein paar Tausender in die Hand drücke und dann in der vierten Liga spiele? Ich weiß es nicht, und es kann mir auch niemand beantworten. Wenn man dieses Geld in einen ausgebildeten Nachwuchstrainer investiert, der 500 Euro im Monat kostet und das auch regelkonform bezahlt bekommt, wäre das viel gescheiter. Derjenige, der gern Fußball spielt, spielt genauso gut, wenn er kein Geld dafür bekommt.

ballesterer: Können Formatänderungen Besserungen bewirken?

Stefan Reiter:  Ich bin gegen den Direktaufstieg, weil er den Leuten in die Hände spielt, die sich in der Regionalliga eine Mannschaft zusammenkaufen, Meister werden und dann sagen: »Ich steig in die Bundesliga auf, und dann geht es mir gut.« Diese Erfahrungen haben wir ja gemacht: 60 Prozent unserer Aufsteiger sind in Konkurs gegangen oder wieder abgestiegen. Das sollte man verhindern können. In Österreich ist es viel leichter, in den Profifußball zu kommen, als anderswo. Wenn wir diese Durchlässigkeit tolerieren, dann wird die Konkurshäufigkeit wieder drastisch steigen. Man muss im Profifußball einfach über andere Strukturen verfügen, aber die haben die wenigsten Vereine. Also fangen sie mitten im Jahr an, die Strukturen zu ändern. Die Spieler, die Trainer, alle müssen bezahlt werden, aber das Geld ist nicht mehr da. Und dann? Ach und Weh. Wir werden ein Land voller Flutlichtmasten. Wenn ich durch Österreich fahre, sehe ich lauter solche Dinger. Die vier Masten kosten 65.000 Euro, werden ein Jahr lang eingeschaltet und dann nicht mehr, weil die Vereine nicht einmal mehr eine Nachwuchsmannschaft haben, die um 18 Uhr trainiert. Die lösen sie ja meistens auf, weil sie sich so 10.000 Euro sparen, mit denen sie noch einen Spieler verpflichten können. Das ist leider die Praxis. Die vernünftigen, gut strukturierten Vereine werden den Aufstieg auch mit der Relegation schaffen. Dann treten sie halt zwei- oder dreimal an. Die brechen nicht, wenn sie nicht sofort hinaufkommen.

ballesterer: Im Zuge der aktuellen Debatte über die Formatänderung der Ersten Liga wurde
auch eine Aufstockung der Bundesliga diskutiert. Wie stehen Sie dazu?

Stefan Reiter: Ich diskutiere nicht über Formate, solange keine unabhängige Analyse gemacht wird, wie viele Profivereine Österreich wirtschaftlich, sportlich und infrastrukturell verträgt. Wenn dabei festgestellt wird, wir vertragen 26 Profiklubs, ist das relativ einfach zu beantworten: Dann gibt's eine Zehner- und eine Sechzehnerliga. Ich persönlich glaube, wir haben nicht einmal das Potenzial für 16 Profivereine. Von daher wäre eine Profiliga für Österreich ausreichend. Das ist meine momentane Analyse, die in fünf Jahren aber wieder anders ausschauen kann. Die Zeiten ändern sich, das müssen wir akzeptieren. Was 1974 für den österreichischen Fußball gut war, hat heute an Relevanz verloren. Seit damals hat sich die Welt schon einige Male gedreht.

ballesterer: Können Sie sich vorstellen, dass die SV Ried auf Fernsehgelder verzichtet, weil die Liga aufgestockt wird?

Stefan Reiter: Sicher. Ein Budget kann ich immer gestalten. Wenn ich weniger Einnahmen habe, muss ich weniger ausgeben. Außerdem wissen wir in der aktuellen Situation nie, was nächstes Jahr sein wird. Wenn ich eine gewisse wirtschaftliche Sicherheit habe, tu ich mir mit der Budgetgestaltung auch viel leichter. Wobei wirtschaftliche Sicherheit in diesem Zusammenhang heißt, dass ich damit rechnen kann, in der Liga zu bleiben.

ballesterer: Angenommen, die Vereine verständigen sich auf nur eine Profiliga: Würden Sie diese nach unten dicht machen?

Stefan Reiter: Eigentlich nicht, weil ein Verein immer die Chance haben sollte aufzusteigen, wenn er sportlich, wirtschaftlich und infrastrukturell die Kraft dazu hat. Sportlich muss er Erster sein, wirtschaftlich muss er ein klar gesichertes Budget für zumindest ein Jahr in der höchsten Spielklasse vorweisen können, und infrastrukturell muss er natürlich nicht nur Trainingsplätze und ein Stadion mit Rasenheizung und einer bestimmten Anzahl von Sitzplätzen haben, sondern auch eine breit gefächerte Nachwuchsabteilung. Wenn so etwas entsteht, muss die Tür aufgemacht werden. (Interview: Reinhard Krennhuber & Julia Zeeh)

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    "Fuß­ball ist ein machistisches Metier" [54]

    TitelbildVienna-Profi Sebastián Martínez erklärt im Interview, warum akro­batischer Sex vorm Training nicht zu empfehlen ist

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  • ballesterer-Interview

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  • ballesterer-Interview

    Zeuge des Umbruchs [5]

    TitelbildHenryk Kasperczak wurde 1974 mit Polen WM-Dritter. Der Trainer von Górnik Zabrze über das Ende der Welt, die politische Verein­nahmung und Polens Chancen durch die Austragung der EM 2012

  • Die Herren vom Häusl [45]

    TitelbildSie verrichten eine wichtige Dienstleistung am Fan und grüßen jeden ihrer Gäste. Vom Match sehen Klomänner meist keine Minute. Wie es steht, kriegen sie trotzdem mit

  • Rempler, Ringer, Rasenmäher [120]

    TitelbildÖsterreichs Fußball hat schon viele Raubeine gesehen. Ein historischer Überblick vom "Rem­plerkönig" Ian Flavin bis zum "Zerstörer-Duo" Leopold Rotter/Hans-Peter Frühwirth

  • "Ihr seid hier nicht in Neapel" [42]

    TitelbildMit den Napoli-Fans zum viel diskutierten Serie-A-Match gegen Roma: eine Auswärtsfahrt, geprägt von Adrenalin und Ge­duldsproben, Polizei­schlag­stöcken und Leidenschaft

  • Schikanen bewusst geplant?

    TitelbildBallesterer fm-Chefredak­teur Reinhard Krennhuber fuhr mit den Napoli-Ultras nach Rom und berichtet im derStandard.at- Interview von absurden Szenen. Eine andere Sicht der Dinge

  • "ballesterer fm" ab sofort monatlich

    TitelbildNeue Ausgabe zu "Italiens Fußball in der Krise" ab Dienstag im Handel - Hörtnagl neuer Verlagsmanager

  • "Meine Zeichnungen waren immer beschissen" [57]

    TitelbildHans Meyer gilt als einer der großen Taktik­füchse des deutschen Fußballs. Ein Gespräch über die Relativität von Spiel­systemen, die DDR-Fußballschule und zu tief stehende Österreicher

  • Vlatko Markovic: "Mit Eduardo wäre alles möglich gewesen" [74]

    TitelbildDer kroatische Fußball­verbands­präsident über den Stür­mer-Ausfall, un­disziplinierte Österreich­er und die Zukunft von Josef Hickersberger

  • Ansichtssache: Blickpunkt Marseille [21]

    TitelbildDer nicht immer ganz jugendfreie "Clasico" OM – PSG lässt das Stade Vélodrome erzittern, der ballesterer fm ließ sich aber nicht abschrecken

  • Erste Liga, letztes Loch [81]

    TitelbildAmateur-Teams im Kampf mit Retorten­ver­einen, frei schwebende Lizenzen und rapide sin­kende Zuschauerzahlen: Die reformierte Erste Liga meldet erneut Reformbedarf an

  • "Wenn es regnet, ist Bosman schuld!" [15]

    TitelbildDer belgische Anwalt Luc Misson gewann den bekanntesten Rechts­streit der Fußball­geschichte, im Interview spricht er über seinen Kampf gegen das Establishment

  • Wächter des Vereins [77]

    TitelbildWie kann die organisier­te Fanszene Einfluss auf ihren Verein nehmen? Vertreter der Brigata Graz geben im Interview Auskunft

  • Sanel Kuljic spricht mit dem Ballesterer [37]

    TitelbildKuljic war einer von sechs Vertretern der zweiten Generation im letzten öster­reichischen Teamkader - Der bosnisch-stämmige Goalgetter im Interview

  • Paul Gludovatz: "Vier Schlüsselspieler sind zu wenig" [37]

    TitelbildDie U20-WM naht, der ÖFB-Team­chef im Inter­view über seinen zweigeteilten Kader und die Gruppengegner Ka­nada, Kongo und Chile

  • Dejan Savicevic: "Habe mich nie vom Ball getrennt" [87]

    TitelbildSavicevic über die Geheimnisse der jugoslawischen Fußball­schule und seine Zeit bei Rapid

  • Trauma für "Three Lions" [7]

    TitelbildAuf der verschneiten Spenadlwiese trafen sich die Teams des ballestererfm und der EnglandFans zum Duell - eine Ansichtssache

  • In der Lehr beim Wödmasta [121]

    TitelbildErnst Happel war für Didi Constantini Lehrmeister und väterlicher Freund - Ein Interview anlässlich des baldigen 15. Todes­tags des Grantlers

  • "Dinge müssen schlechter werden" [43]

    TitelbildDie britische Fankultur steckt in der Krise - ein Interview mit Andy Ly­ons, Chefredakteur des Fanmagazins "When Saturday Comes"

  • Der Unberechenbare: Diego Maradona [82]

    TitelbildMartin Mazur, Redakteur von Argentiniens Sport­magazin "El Gráfico", gab im Interview einen Ein­blick in die Welt der "Maradonalogía"

  • Dieser Bericht ist schwul! [417]

    TitelbildErst ein Fußballprofi hat es gewagt, sein Schwul­sein öffentlich zu mach­en. Für viele Kicker und Funktionäre ist Homo­sexualität im Fußball weiterhin Tabu und Basis für Diskriminierung

  • I wer’ proletarisch! [56]

    TitelbildVon einem "Proleten­sport" spricht niemand mehr, seit die VIPs eigene Tribünen haben - Trotzdem ist die Entwicklung des Fußballs mit der Arbeiterklasse untrennbar verknüpft

  • Gelähmt und rehabilitiert [73]

    TitelbildToni Pfeffer war zwei Mal bei einer WM-End­runde - In Italien 1990 war er am Ausscheiden nicht unbeteiligt - ein Interview

  • "Niemand war verrückter als ich!" [54]

    TitelbildGustl Starek hat seine Gegenspieler gehäkelt, sich mit dem Publikum angelegt und Schieds­richter zur Weißglut ge­bracht - ein Interview

  • Das Unterhaus "..unmittelbar echt.." [21]

    TitelbildWer den Torschuss ver­passt, hat keine Zeit­lupe, mitreden dürfen nur die, die dabei waren - eine philosophische Annäherung

  • Ansichtssache: Ganz unten beisammen [6]

    Apetloner Impressionen

  • Fußball und Pop: Launische Brüder [76]

    TitelbildDer Kicker hinterm Mikro ist ein starkes Argu­ment gegen die Einheit von Fußball und Pop - Es geht auch anders: Viele Musiker sind große Fans

  • Die Wegwerfkicker [10]

    TitelbildAuf einen Samuel Eto’o kommen Dutzende junge Afrikaner, deren Traum vom Ruhm in der Gosse einer europäischen Stadt endet

  • Dresscode: Casual [28]

    TitelbildFußball-Fans in edelstem Zwirn beeinflussten das modische Selbstver­ständnis von Genera­tionen britischer Jugendlicher

  • Stronachs "Wunsch, Liebe zu finden" [22]

    TitelbildNorbert Mappes-Niediek, Autor einer Biografie über Frank Stronach, im Interview: Einblick in Gedanken, Geschäft und Gutdünken des Tycoons

  • Tanzen bei Rotlicht [45]

    TitelbildFußball-Kommentator- Ikone Peter Elstner, bei ATVplus reaktiviert, im Interview: "Hanappi und Ocwirk, die waren wirkliche Sirs"

  • Taliban für ein Wochenende [11]

    TitelbildSchriftsteller Tim Parks im Interview mit ballesterer fm über seinen Lieblingsverein Hellas Verona, Probleme und Reiz der Fankultur

  • Sie nannten ihn Bart [41]

    TitelbildAntonin Panenka, der Hans Krankl mit Bällen fütterte und Sepp Maier wie einen Schulbuben aussehen ließ, im Inter­view mit ballesterer fm

  • Von echten Profis und falschen Amateuren [4]

    TitelbildDie Engländer erfanden den Profifußball, die Wiener waren die ersten am Kontinent, die folgten - Die Deutschen dagegen hatten lange eine gestörte Beziehung zum Fußball als Lebensunterhalt - Ein historischer Streifzug

  • "Action speaks louder than words" [5]

    TitelbildDer ghanaische Ex-Internationale und jetzige Sportmoderator Anthony Baffoe im Gespräch mit dem Fußballmagazin ballesterer fm

  • "Es geht um Liebe, nicht um Hass"

    Der Soziologe Les Back ist seit seiner Jugend Fan des übel beleumundeten FC Millwall. Der ballesterer fm traf ihn zum Interview

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    TitelbildWolfgang Weisgram, Sportredakteur und Burgenland-Korrespondent des STANDARD, sprach mit ballesterer fm über die Besonderheiten des pannonischen Spiels

  • "Normalerweise kämpfen Kulturen nicht" [6]

    Vor seinem Abflug nach Itschihara Japan gab Ivica Osim dem ballesterer fm ein Interview. Gedanken über das alte Jugoslawien, Fußball, Krieg und Sozialismus

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    Herbert Prohaska im Interview über Besonderheiten des Hallenkicks, die Parkett-Dominanz der Austria und den Sinn und Unsinn des Spiels mit der Bande

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    "Du musst den VIPs zeigen, dass sie etwas Besonderes sind" [119]

    TitelbildZurückhaltung ist eine Zier, Hannes Kartnig kennt sie nicht. Zwei Monate vor der Endphase seines Gerichtsverfahrens ist Selbsterkenntnis für ihn kein Grund, sich keine Hetz zu machen - ein Interview

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    Aufstieg, nein danke! [144]

    TitelbildDie Regionalligisten kämpfen mit teuren Bilanzprüfungen und hohen Lizenzanforderungen. Den Profi­fußball können und wollen sich nur die Wenigsten leisten

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    68.000 Plätze für 90 Minuten [67]

    TitelbildSchon vor Beginn der WM stehen in Südafrika die großen Gewinner und Verlierer fest. Während Obdachlose in Auffanglager gesteckt werden, schieben die FIFA, ausländische Konzerne und einheimische Politiker einander die Profite zu

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Kommentar posten
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hobsbawn
09.07.2009 06:08
gratulation

zu diesem wunderbaren interview. es werden viel zu selten abseits persönlicher befindlichkeiten strukturelle gegebenheiten im österreichischen fussball an/ausgesprochen: österreich hat das potenzial für einige wenige profivereine und nicht für 50 profi/semi/oder-was-weis-ich möchtegern vereine, die in der regionalliga abwärts spielen und dabei nur als profilierungswerkzeug aufmerksamkeis-süchtiger regionalkaiser dienen und unsummen in von nikotinsucht und grauem star gebeutelten tschechischen/ungarischen/usw. spieler investieren um eine klasse höher spielen zu können!
habe selbst erlebt, wie ein letztklassiger verein (2. klasse oberösterreich) innerhalb von 6 jahren in die fünfthöchste liga aufgestiegen ist (2. landesliga o.ö.) - *würg*

Karl Graus
09.07.2009 08:18
hätten wir in Ö mehr solche leute,dann würde der

österr. fußball anders dastehen!auch ich habe als aktiver kicker erlebt,dass legionäre aus ungarn etc gekommen sind und mehr oder weniger fürs herumstehen kassiert haben!fairerweise muss man aber auch sagen,dass ich einige erstklassige und charakterlich einwandfreie sportler kennengelernt habe,die nach dem fall des eisernen vorhangs froh waren,a bissl kohle fürs kicken zu kriegen,auch hier darf man nicht alle über einen kamm scheren!bezeichnend ist aber,dass bei einem so interessanten interview gerade ca 50 postings zu finden sind,während beim 22. legionär von red bull die dosenkampfposter auf jedes kritische posting mit xfachem wutgeheul antworten!die antwort,wie falsch diese vereinspolitik ist,gibt reiter vorzüglich in diesem interview!

Hofrat Unmenschlich
09.07.2009 12:39

sie und kicker? genau.

ihre dümmlichen hasstriaden werden völlig zu recht beantwortet.

Karl Graus
09.07.2009 13:38
wieder eindrucksvolle argumente aus fuschl!

wie immer,wenn der marketingabteilung die argumente ausgehen bzw es keine gibt,wird auf niedriges bzw niedrigstes persönliches niveau gegangen!ich kann ja verstehen,dass ihr beleidigt seid,wenn euch andere vereine mit ca 10% eures budgets vormachen,wie es gemacht wird,aber letztendlich ist es eure eigene schuld!herr reiter und sv ried erkennen die gegebenheiten und machen aus ihren möglichkeiten das absolut beste!in fuschl dagegen glaubt man auch nach jahren des mehr oder weniger kläglichen internationalen scheiterns die weisheit mit dem löffel gefressen zu haben und wider alle vernunft durch den wahllosen import von durchschnittskickern irgendwas beweisen zu können!das einzige,was ihr bisher bewiesen habt,ist wie geld vernichtet wird!lg KG

root66
09.07.2009 11:30
Der Wille mancher Talente, sich ...

... durchzubeissen und für einen "Stammplatz" alles zu geben schwindet halt manchmal in Anbetracht der Unzahl von mäßig begabten Legionären, die - weil schon mal verpflichtet - meist auf Druck der Vereinszampanos diese "Stammplätze" in der Mannschaft haben und somit den jungen Spielern den Weg verstellen. Ist nicht immer so, aber auch nicht sooo selten.

hobsbawn
09.07.2009 11:21
nachwuchsförderung vs. kurzfristiger "erfolg"

menschlich wollte ich die legionäre im unterhaus auf keinen fall diskreditieren - habe selbst einige kennengelernt die spass am fussball hatten und uns (damals ;-) ) junge spieler motiviert haben, uns zu verbessern. strukturell bringt es jedoch um einiges mehr, in qualifizierte nachwuchstrainer zu investieren, die bei jugendlichen von klein auf unersetzbare basisarbeit leisten und somit insgesamt das niveau heben - vom gesellschaftlichen nutzen mal ganz abgesehen, eine funktionierende nachwuchsarbeit auch in der breite anbieten zu können. die budgets mancher unterklasse vereine bewegen sich im fünfstelligen bereich (wenn auch nicht offiziell) und für den nachwuchs bleiben meist im vergleich dazu nicht mehr als milde gaben übrig!!

Karl Graus
09.07.2009 12:06
stimmt alles!

trotzdem möchte ich die bekanntschaft mit hrn.m....aus ungarn,der im jahr zuvor noch meistercup für videoton gespielt hat und dann bei uns in der landesliga nicht missen!wenn es auch a bissl gedauert hat,bis die knoten in den knien unserer abwehrspieler und auch in meinen knien sich wieder gelöst haben:-)))

har4
09.07.2009 11:07
ist halt hier die frage...

wer der kampfposter hier ist, wenn man sieht, wie du zu jedem x-beliebigen artikel etwas über rbs zu sagen hast. könntest ja auch einmal von ried einen kritischen vergleich zu rapid herstellen, denn es ist ein unterschied, ob ein verein mit privatgeld arbeitet oder ein anderer steuergeld in form von subventionen und sponsorgeld von staatsnahen betrieben kassiert. wird auch kein steuerzahler gefragt, obs ihm passt...aber egal, wir wissen es eh, 4 jahre rbs u. der österr. fußball ist seither im ar...

Karl Graus
09.07.2009 12:01
aha!und das stadion in wals wurde mit privatkohle

gebaut?die lizenz der maroden austria salzburg,die ihr gekauft habt,hat es nur gegeben,weil die salzburger austria jahrelang mit steuergeldern oder durch staatsnahe betriebe gesponsert wurde!ein vernünftiger mensch kann damit auch gar kein problem haben,denn ohne solche subventionen in welcher form auch immer,müssten 90% der sportvereine in Ö SOFORT zusperren!was glaubst du,wie viele vereine nur mit öffentlicher hilfe überleben können?und das ist mMn auch völlig in ordnung,weil sie ja was für die öffentlichkeit tun!also verschon uns BITTE mit euren großkotzigen gehabe,weil rb angeblich keine steuergelder kriegt!vielleicht habt ihr schnell das problem,dass ihr welche braucht,weil dm die lust an seinem spielzeug verloren hat!betet nur weiter!

har4
09.07.2009 12:30
richtig - sachliche kritik ist das zauberwort!

du verlangst es für rapid - ich für salzburg! niemand sagt, dass rbs das stadion selbst gebaut hat. wär auch schwer möglich, denn 2005 war es bereits 2 jahre in betrieb. welcher verein ist besitzer seines stadions? rapid? wäre es besser, rbs baut sich eins u. in siezenheim müssen die steuerzahler die betriebskosten blechen, bis das stadion zerfällt? übrigens, es ist ein unterschied, ob ein verein ein stadion mietet, oder ob ein verein auch noch subvensionen bekommt!
und noch etwas, ICH habe noch nie eine lizenz gekauft, ich bin auch kein kampfposter, sonder nur ein salzburger der fußball gerne hat und heute wie vor 5 oder 10 jahren gerne ins stadion geht!

Karl Graus
09.07.2009 12:39
aber red bull hat die lizenz gekauft!

und ohne subventionen bzw den staatsnahen betrieb casinos AUSTRIA(!!!) hätte es da schon längst keinen fußballverein mehr gegeben!bzw könntet ihr jetzt vielleicht gegen eine wirtshaustruppe auf der plastikwiese kicken,denn sonst sind die wenigsten vereine ohne öffentliche subventionen überlebensfähig!und noch mal........das ist auch die verdammte pflicht der öffentlichkeit!oder werden die salzburger festspiele oder staatsoper nicht subventioniert?und wer fragt da?zb die wieder,ob die salzburger festspiele subventioniert werden sollen?und dort singen oder spielen ja auch keine amateure,oder?bekommt herr simonischek nichts für seinen auftritt im jedermann?wo ist da der unterschied zu fußballvereinen,die profis beschäftigen?so what?

har4
09.07.2009 13:31

ich kann mich noch erinnern, dass es immer wieder heißt, rbs hat mit der austria nichts gemeinsam oder zutun, nicht die erfolge, keine meistertiteln...aber wenn ums finanzielle geht, dann hat rbs plötzlich ein vorleben...;-)
wir alle würden wirtshaustruppen zuschauen, wenns darum ginge...
mich interessiert auch nicht, wer was bekommt. mir ist es lieber, es gibt neben rbs auch noch ein paar andere starke mannschaften.
ich wollte damit nur aufzeigen, dass man bei jedem verein etwas findet, was man kritisieren kann!

har4
09.07.2009 13:56
p.s.

wenn sich unsere vereine schon nicht selbst erhalten können und auf öffentl. unterstützung angewiesen sind, sollte man froh sein, dass firmen wie rb bereit sind, geld in den sport zu investieren...

Karl Graus
09.07.2009 15:33
bin ich ja auch!

umso mehr erschüttert es mich,wie wenig aus dem vielen geld (für österr. verhältnisse) in fuschl gemacht wird!dm hat offenbar dasselbe problem wie frank stronach!nämlich,dass im fußball zu viele leute tätig sind,die nur und zwar wirklich AUSSCHLIESSLICH an ihrem eigenen geldbörsl interessiert sind!

har4
09.07.2009 18:15

stimmt, es gibt ähnlichkeiten mit den stronachzeiten der austria, aber dm hat ein super trainingsgelände hingestellt u., wenn die umweltauflagen erfüllt sind, wird die akademie gebaut. das hat stronach in 10 jahren nicht geschafft...

Karl Graus
09.07.2009 20:10
ach so?stronach akademie hollabrunn?

schon mal gehört?und das mit den umweltauflagen hört man seit jahren.............

pipihendy
09.07.2009 10:04

und du bist ein armer hund, weil du zu jedem bericht, interview, artikel, die nichts mit rbs zutun haben, einen bezug zu rbs herstellst! ried ist ist ried und rbs ist anders. akzeptier das und hör auf in jedem posting auf rbs hinzuhauen, es interessiert keinen!

Karl Graus
09.07.2009 11:56
es ist eben euer problem,dass ihr kritik nicht

versteht bzw damit nicht umgehen könnt!wenn rapid SACHLICH kritisiert wird,zb der umgang von pacult mit den medien bzw diversen spielern,habe ich kein problem damit,aber die ganze steuergeldscheiße kann ich nicht mehr hören!ohne die subvention mit steuergeldern in welcher form auch immer würde es auch den sv ried nicht geben,es würde kein stadion in wals siezenheim geben,keine plastikwiese dort,es würde die austria nicht mehr geben,es würde sturm nicht geben und würde wohl auch rapid nicht mehr geben!ihr hättest dann aber auch keine lizenz von salzburg kaufen können,weil es die schon lange vorher nicht mehr gegeben hätte!im übrigen wird der sport in Ö gegenüber der kultur ohnehin absurd gering gefördert!ergebnis bekannt!siehe olympia etc!

Bambi, die Sau
09.07.2009 01:16

Ich vermute, der Herr Reiter ist ein sehr patenter Mann. Von Haus aus. Wenn der zum Beispiel in einer Notsituation einen Apfel und ein Stück Spagat findet, baut der dir einen halberten Motor daraus zusammen.

Lö Missjö
13.07.2009 18:12

Sozusagen der MacGyver des Fußballs

Peda72
08.07.2009 23:31
bitte...

... dem Reichel a moi interviewen...

Die Rieada hams e drauf.

PS: Hab gehört der Lask kommt nach Wels, am Samstag... Union Station 18 Uhr

http://www.FCWels.at

G.Steffln
08.07.2009 18:08
Einigkeit

unter den posterern!!!! Nao dazui positive!!! Den Tog muiß ma si im Kalender aostreichn!
Owa wos der Reiter sogt hot Haund und Fuiß!
Und natürlich homs mitm Gludo an Goldgriff gmocht.
Noch Rapid und Mattersburg(die denken und handeln ähnlich) is Ried der drittsympatischste Verein in A!

bleichmittel
09.07.2009 12:05

Rapid und Mattersburg (?!) denken und handeln ähnlich? Irgendwo angrennt?

Karl Graus
08.07.2009 16:48
ried ist nicht nur der angstgegner der grünen,

sondern meiner meinung nach ein vorbild für ALLE vereine in Ö!was die aus ihren sehr begrenzten möglichkeiten herausholen und wie dieser verein geführt ist,hat absolut hand und fuß!dort stimmt von der auswahl der spieler bis zum EXTREM guten trainer und umfeld einfach alles!selbst durch den dummen abstieg vor 2 oder 3 jahren haben sie sich von ihrem weg nicht abbringen lassen!dieser verein und die dort engagierten leute verdienen echt respekt!wenn man dagegen sieht,was die dosen aus dem gut 10fachen budget machen,dann sieht man,wie es auch völlig anders laufen kann!

sonic
08.07.2009 20:40

Im Nachhinein war der Abstieg sportlich gar nicht so schlecht für die SVR (wirtschaftlich haben sie noch immer mit den Nachwirkungen zu kämpfen). In den Jahren davor krebste man im Allgemeinen zwischen Platz 7 und 9 herum, immer mit dem Hauptgedanken "bloß nicht absteigen".
In der 2.Liga wurde die Mannschaft gründlich umgebaut, es kamen mehr Junge aus der Akademie hinein und, meine persönliche Meinung, die Mannschaft hat wieder das Siegen gelernt.
Als die Rieder dann wieder oben waren, spielten sie wesentlich offensiver und attraktiver - und erfolgreicher - als in ihrer ersten Bundesligazeit.

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