WoW: In Zukunft möglicherweise kostenlos spielbar

7. Juli 2009, 12:40
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Blizzard-Entwickler gewährt einige Einblicke in die Zukunft des Online-Rollenspiels - "Diablo" und "StarCraft" als Konkurrenz

Die Zukunft des Online-Rollenspiels World of Warcraft könnte sich in absehbarer Zeit deutlich ändern. Wie Blizzard-Entwickler Tom Chilton in einem Interview mit Videogamer.com erklärte, ist ein Umstieg auf ein Micropayment-Modell durchaus möglich. Dies würde bedeuten, dass SpielerInnen das Hauptspiel kostenlos nutzen könnten.

Alles ist möglich

"Natürlich ist es möglich, irgendwas mit Mikro-Transaktionen zu machen. Ob wir irgendwann wirklich zu einem free-to-play-Modell wechseln ist im Moment schwierig zu sagen,"  so Chilton. Ein "free-to-play"-Modell würde bedeuten, dass SpielerInnen nicht mehr monatliche Fixkosten  für das Online-Rollenspiel bezahlen müssten, dafür aber zusätzliche Features und Extras nur mehr gegen Gebühr gekauft werden könnten. So wäre es etwa denkbar, dass SpielerInnen ein Reittiers nur gegen einen geringen Betrag nutzen könnten, das "Grundspiel" dafür aber kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Konkurrenz aus dem eigenen Hause

Erst kürzlich kündigte Blizzard an, dass ein Fraktionswechsel in WoW möglich sein wird. auch weitere Wünsche der SpielerInnen sollen in Zukunft umgesetzt werden. Entsprechende Entwicklungen wären vor Kurzem noch undenkbar gewesen. Der Sinneswandel des EntwicklerInnen-Studios scheint durch die baldige Konkurrenz aus dem eigenen Haus eingeläutet worden zu sein: Diablo und Starcraft werfen ihre Schatten voraus und es ist absehbar, dass zahlreiche SpielerInnen WoW den Rücken kehren werden, wenn die neuen Online-Spiele verfügbar sind.(grex)

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    screenshot: blizzard
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