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Ein Park in Margareten mit einer Prise Pariser Flair: "Guerilla-Dinner" und Hängemattenidyll im Kreisky-Park.
Dass sich die Diskussion um die Nutzung öffentlicher Räume zuletzt nur ums Museumsquartier drehte, war kurzsichtig: Denn längst gibt es auch andere sommerlich-öffentlich möblierte Orte, die allen Ethno- und Soziotopen offenstehen.
So hat vor drei Wochen der Künstler Michael Kinzer im Bruno-Kreisky-Park (U4-Station Margaretengürtel) Hängematten aufgespannt - und ist selbst überrascht, dass es da bisher keine Zores mit Vandalen gab.
Doch im Kreisky-Park klappt auch anderes klaglos, was im MQ wohl Securities auf den Plan riefe: Sonntagabend bat die Initiative "Fräuleinwunder" zum "Guerilla-Dinner". In Paris, hieß es, sei derlei gerade der "dernier cri": Vom Tisch bis zum Schampus wird alles selbst angekarrt - und aufgebaut, wo es gerade Freude macht. Im Kreisky-Park funktionierte das blendend: Es fand sich niemand, der raunzen, reglementieren oder verbieten wollen hätte. (rott, DER STANDARD; Printausgabe, 7.7.2009)
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Schön wenn Menschen sich Picknicke / Frühstücke / Dinners im Park / was auch immer für andere ausdenken und organisieren. Es ist völlig egal ob's die Idee schon gab oder diese neu ist. Die Stadt / ein Ort / der öffentliche Raum lebt von solchen charmanten Aktionen.
funzt das schon seit jahren im ersten hof des unicampus im alten AKH. ich glaub hängematten hab ich da auch schon gesehen.
die b obogeneration scheint auch das liegen im gras wenig naturverbunden zu sein. vereinzelnd bringen junge menschen gartenmöbel in den park mit.
und für künstler ud frauenvereine scheint das noch nciht zu reichen. sie machen dazu eine presseaussendung.
finde ich schön, ich war nur etwas irritiert als man mir sagte, daß sei "Kunst im öffentlichen Raum". Mir Kunstbanause hat sich leider die Kunst auch nach einem Gespräch mit dem Künstler nicht erschlossen. Samstags hörte ich im Vorübergehen Musik, irgendetwas wurde gefeiert. Ein sehr netter junger Mann erzählte mir, daß die Genehmigung verschiedener MA´s vorliegen und man nur die Auflage hatte, nach Beendigung der Party den Platz wieder sauber zu hinterlassen. Und so war es denn auch. Grüße an Thomas!
Danke für diesen Satz... Anscheinend doch nicht sehr "guerillamäßig" wenn man beim Magistrat angesucht hat... DAS ist der Grund, warum keiner irgendwas vor Ort was reglementieren wollte, es war schon vorher alles reglementiert...
Guerilla.... lächerlich..
Erst lesen und verstehen, dann posten: Die DJ-Mucke am Samstag war etwas anderes als das Dinner am Sonntag und steht in keinerlei Zusammenhang. Andererseits waren es angeblich eh die beiden Mädels von Fräuleinwunder, die schon vor zig Jahren das Electronic Music Picknick im Wiener Prater initiiert haben und somit die Auflegerei im Öffentlichen Raum. However: Wer wann was zuerst gemacht hat, ist völlig wurscht, weil darum geht es nicht, sondern darum, dass es Menschen gibt, die in der Stadt einfach nette kleine Geschichten machen, während viele andere leider nur böse kommentieren.
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