Gefährliche Lücke im Internet Explorer

7. Juli 2009, 09:13
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Gefahr durch Besuch einer infizierten Webseite - laut Sicherheitsexperten auch Seite der russische Botschaft in Washington infiziert

Microsoft warnt vor einer Sicherheitslücke in Video ActiveX Control im Internet Explorer. Hacker können mit Hilfe der Sicherheitslücke die Kontrolle über einen Rechner erlangen. Alles, was ein Nutzer tun muss, um in die Falle zu geraten, ist der Besuch einer infizierten Webseite.

Tausende Websites infiziert

Sicherheitsexperten berichteten, dass Kriminelle schon seit einer knappen Woche die Lücke ausnutzten. Demnach sollen tausende Seiten infiziert sein, darunter auch die Website der russischen Botschaft in Washington, wie heise berichtet.

Gefährliche Lücke

Microsoft hat bislang noch keinen Patch veröffentlicht und rät deshalb, vorerst die Unterstützun für die betroffene Control zu deaktivieren. Dazu hat der Konzern ein Fix it-Tool veröffentlicht, das die Control ausschaltet. Das Unternehmen veröffentlicht Sicherheitshinweise normalerweise am zweiten Dienstag eines Monats.

Betroffene Systeme

Betroffen sind Anwender mit den Betriebssystemen Windows XP und Windows Server 2003, wie das Unternehmen bestätigte. Vista- und Windows Server 2008-Nutzer sind laut Microsoft zwar nicht direkt betroffen, sollen zur Sicherheit aber ebenfalls die Control mit dem bereitgestellten Tool ausschalten. (red/APA/AP)

  • Internet Explorer weist unter Windows Server 2003 und XP eine gefährliche Lücke auf.

    Internet Explorer weist unter Windows Server 2003 und XP eine gefährliche Lücke auf.

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