Das Pflaster, das die Welt bedeutet

6. Juli 2009, 19:27
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Im Kulturhauptstadtjahr Linz 09 präsentiert sich eine Traditionsveranstaltung breiter aufgestellt als üblich

Linz - Clownerie, Straßenmusik, Zauberei, Comedy, Akrobatik und Salsa-Rhythmen prägen vom 23. bis zum 25. Juli wieder das Linzer Stadtbild. Zum 23. Mal verwandelt das "Pflasterspektakel" mit rund 500 Akteuren aus 40 Nationen die Landeshauptstadt in eine der größten Open-Air-Bühnen Europas.

Und im Kulturhauptstadtjahr Linz 09 präsentiert sich die Traditionsveranstaltung deutlich breiter aufgestellt als üblich. So sind teilnehmende Künstler bereits zwei Tage vor dem Festival zu einem "Laboratorium der Straßenkunst" geladen. Dort soll im Rahmen von Workshops über die Zukunft des Straßenkünstlertums diskutiert werden. Der Abend vor dem großen Spektakel gehört dann aber ganz allein Linz 09. Auf dem Spielplan steht am 22. Juli die Uraufführung "Das unbeschriebene Blatt" der französischen Compagnie Luc Amoros.

Ein Novum ist heuer die Ausschreibung eines mit 10.000 Euro dotierten Produktionsstipendiums. Gaukler dieser Welt haben die Möglichkeit, eine Jury mit einem ein "Linz spezifischen" Projekt zu überzeugen. Bühne für die Premiere des Siegerprojekts soll dann das Pflasterspektakel 2010 sein. (mro, DER STANDARD Print-Ausgabe, 07.07.2009)

 

  • Die Kunst in den Linzer Straßen will hoch hinaus.

    Die Kunst in den Linzer Straßen will hoch hinaus.

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