Schwein wieder frei

06. Juli 2009 11:26
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    Zoowärter treiben das Schwein nach zweimonatiger Isolierung zurück ins Freigehehege.

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    Darf jetzt wieder im Grünen herumtollen: Das einzige Schwein Afghanistans.

Afghanistans einziges Schwein ist aus zweimonatiger Quarantäne entlassen worden.

Das einzige bekannte Schwein Afghanistans ist am Wochenende nach zweimonatiger Quarantäne wieder in sein Gehege im Zoo von Kabul entlassen worden. Zoodirektor Aziz Gul Saqib hatte das Tier Anfang Mai isoliert, weil Besucher befürchteten, es könnte die Schweinegrippe H1N1 übertragen. "Nachdem die Leute gemerkt haben, dass die Krankheit nicht vom Schwein selbst übertragen wird, entschieden wir, es freizulassen", sagte der Zoodirektor.

Dennoch nahmen einige zufällig vorbeikommende Besucher des Zoos Reißaus, als das Schwein am Samstag von Wärtern ans Tageslicht zurückgeführt wurde. Das noch immer namenlose Schwein ist eine Kuriosität im muslimischen Afghanistan, in dem es keine Schweinemast gibt und der Verzehr von Schweinefleisch streng verboten ist. Das Tier wurde dem Kabuler Zoo im Jahr 2002 gemeinsam mit anderen Tieren von der Volksrepublik China geschenkt. Besonders gut verstand sich das einsame Schwein vor der Quarantäne mit einer Ziege, die im gleichen Gehege untergebracht war. (Anba)

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Flo S.
10.07.2009 09:41
Ein Schwein im Paradies...;-)

Miki Smiljanic
09.07.2009 00:51

und das Schwein hat keine Ahnung was los ist^^

Miki Smiljanic
09.07.2009 00:51

geil :)

Andrew Jones
07.07.2009 12:11
Hat der Schwein eine website?

Könntet die url geben?

rough_rider
20.08.2009 12:19
hellfast
07.07.2009 12:30

die IV zahlt nicht jedem schwein eine private homepage...

tbb
07.07.2009 10:16
bei weitem nicht das einzige schwein in afghanistan...

Mormoloc
18.07.2009 09:46
Stimmt. Die fiesen Schweine erkennt mann aber leicht: langer Bart und mit Defiziten beim Umgang mit dem femininen Teil der Welt...

Kontrahent1
07.07.2009 12:33
Aber das

Netteste !

Belfast
06.07.2009 21:52
Eber

Bei diesem Schwein handelt es sich nicht um eine Sau, sondern um einen Eber. Ich denke, die atheistischen Chinesen haben den Afghanen - so heißen bei uns Hunde!!! - den Eber geschenkt, um sie zu erniedrigen. Sie wissen, die Afghanen können es sich nicht leisten, das mächtige China zu demütigen. Ist genauso wie mit den Pandas in Schönbrunn. Wobei der Fu long ja nicht einmal ein Bleiberecht hat. Das arme Tier soll abgeschoben und ausgesetzt werden.

Kontrahent1
07.07.2009 12:36
Die Rasse gibts bei Hunden,

das stimmt. Aber Vorsicht: Schwarzer Afghane hat nichts mit einem Hund zu tun.

Schwedenbåmbe
 
07.07.2009 14:16

Stimmt, den Hund gibts legal zu erwerben, den anderen leider nicht.

sir osis of liver
 
10.07.2009 17:48

wer möcht schon einen hund rauchen?

Schwedenbåmbe
 
10.07.2009 19:15

Ja, vor allem einen mit so langen Haaren - wie das stinkt ;-) Beim Rauchen mein ich

joergipoergi
07.07.2009 05:02

Denke nicht, das das Schwein in China die selbe negative konnotation hat wie bei uns im Westen. Zum Beispile ist das chinesische Zeichen für "Familie" das Zeichen für Schwein mit einm Dach drüber... Das Schweinist also, wenn überhaupt, positiv konnotiert...

mfg

Jassi Ha
07.07.2009 03:53
AUGEN UND OHREN AUF

Seht ihr was hier passiert?

Finanzflirt
06.07.2009 21:12
Angesichts des Elends unserer Schweine

wünschte ich mir ein islamisches Verbot der Schweinehaltung.

1116er
11.07.2009 06:57
für ein mastschwein

ist die quälerei nach einem halben jahr vorbei...
für ein schoßtier kann sich das viele jahre hinziehen...

Horvath(V)
06.07.2009 23:55
und...

...die anderen viecherl?
wenn du so denkst, kannst bald nichts mehr essen.

gewisse qualitätsmaßnahmen sind sicher angebracht, aber was ich weiß. wird sogar salat zu eng aufgezogen.

Kowosch
 
07.07.2009 12:12

Na ja, aber wenn man ehrlich ist: Einen Salat selbst pflücken, das schafft jeder, ein Schwein oder ein Rind zu töten, das ist schon was anderes...

(Ich versuch nur noch Fleisch von Kreaturen zu essen, die ich auch tatsächlich selbst zu töten bereit wäre... Äh - ohne zum Kannibalen zu werden natürlich! ;-) )

Und ja: Man sollte den Tieren schon einigermaßen artgerechte Lebensumstände bieten, solange man sie denn leben läßt. Das wird das Fleisch verteueren - aber das ist gewiß ernährungstechnisch verträglich.

Kontrahent1
07.07.2009 12:41
Eine Möglichkeit wäre:

Fleisch von Großschlachtereien vermeiden. Es gibt noch Fleischer welche zum Bauern gehen und dort das Rind schlachten. Ohne Transport, ohne Stress, das Tier mampft vor sich hin - Bolzenschuß - aus. (Eigentlich, was man sich selber auch wünschte, wenn man daran denkt, was einem im Spital u.U. erwarten könnte). Aber ich muß Ihnen recht geben, die Gigantomanie der Lebensmittelerzeugung vedirbt einem wirklich den Appetit.

Kowosch
 
07.07.2009 15:02

Na, ich befolge ein solches Vorgehen sowieso - aber auch so würde ich ein Rind selbst nicht töten wollen.

Bei Fischen und Hühnern aber auch Krokodilen oder Schlangen habe ich da weniger Skrupel... Gänze sind schon fast zu intelligent. So 100% konsequent bin ich da bislang aber auch noch nicht.

P.S.: Auch daheim ist Siechtum nicht wirklich lustig.

Kontrahent1
07.07.2009 18:32
Da bin ich ganz bei Ihnen.

Allerdings schon wieder weiter - in einer urigen Fischerhütte wurde die Forelle frisch aus dem Teich geholt - sie hat mir nicht mehr geschmeckt. Das liegt dann wahrscheinlich daran, daß man das Schnitzel nicht mehr mit dem herzigen Kalb auf der Alm assoziiert. Denke ich aber an die zahllosen Kälber in Anbindehaltung, ists schon fast als Erlösung für die Viecherl zu sehen, wenn sie geschlachtet werden.
P.S. Aber zu Hause werden Sie meist nicht mehr mit Medikamentencoctails und Maschinen am Zappeln gehalten. (Erlebe das gerade bei Bekannten).

da Maier
06.07.2009 19:33

afghanistan ist ja wohl das hinterwaeldlerischste aller entwicklungslaender (angst vor dem schwein als grippevektor und das verbot, ebendieses zu verzehren). aber bomben als entwicklungshilfe wirken halt auch nicht besonders.

Para Dox
07.07.2009 11:04

Das ist leider nicht nur in Afghanistan und muslimischen Ländern so, dass Religion und Aberglaube das Leben der Durchschnittsbevölkerung dominieren. Das ist auch ein weiten Teilen des kath. Afrikas so. So lange die Menschen nicht ein wenig aufgeklärter sind, ist es schwer Fortschritte zu erzielen.

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