Tote und Hunderttausende auf Flucht

5. Juli 2009, 14:35
1 Posting

In Zentral- und Südchina sind mindestend 15 Menschen ums Leben gekommen - Mehr als 400.000 mussten in China ihre Häuser verlassen

Peking/Neu Delhi - Heftige Regenfälle haben in Asien mindestens 24 Menschen getötet und Hunderttausende in die Flucht getrieben. Berichte über Tote nach den schlimmsten Überflutungen seit Jahren gab es am Sonntag aus China, Vietnam und Indien. Allein in Zentral- und Südchina kamen mindestens 15 Menschen durch Überschwemmungen ums Leben, mehr als 400.000 mussten ihre Häuser verlassen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag berichtete.

Stromversorgung brach zusammen

Das Unwetter ließ in einigen Landesteilen die Stromversorgung zusammenbrechen und Häuser einstürzen. In Vietnam starben seit Freitag acht Menschen durch schwere Unwetter, wie staatliche Stellen meldeten. Mehrere Menschen wurden vermisst. Das Land wird zwischen Juli und November regelmäßig von tropischen Stürmen und Regenfällen heimgesucht.

400.000 auf der Flucht

Im Nordosten Indiens wurden große Gebiete des Bundesstaates Assam überflutet. Rund 400.000 Menschen waren nach Angaben der Nachrichtenagentur IANS auf der Flucht, ein Mensch ertrank. Die Flutwelle habe Menschen aus rund 500 Dörfern in den Distrikten Lakhimpur, Dhemaji, Jorhat und Nagaon vertrieben. Die Monsun-Saison dauert von Juni bis Oktober. Fast jedes Jahr gibt es Überflutungen und zahlreiche Todesfälle, wenn Flüsse über die Ufer treten und Dörfer und Farmland überfluten. (APA)

  • Berichte über Tote nach den schlimmsten Überflutungen seit Jahren gab es am Sonntag aus China, Vietnam und Indien.
    foto: p photo/xinhua, zhou hua

    Berichte über Tote nach den schlimmsten Überflutungen seit Jahren gab es am Sonntag aus China, Vietnam und Indien.

Share if you care.