Rund 3400 Bewerber in Wien, 1100 in Graz und 1700 in Innsbruck
Wien/Graz/Innsbruck - Zum vierten Mal hat heute in Wien und Innsbruck der Eignungstest Medizin Studium (EMS) bzw. in Graz der Test zu medizinrelevanten Grundlagenfächern (Biologie, Chemie, Physik) stattgefunden. Diesmal haben sich 6271 Bewerber um die 1500 Studienplätze für Human- bzw. Zahnmedizin bemüht. 75 Prozent der Plätze sind für Studenten mit österreichischem Maturazeugnis reserviert, 20 Prozent gehen an EU-Bürger und der Rest an Nicht-EU-Bürger.
In Wien sind 3409 Studierwillige zur Prüfung im Austria Center Wien angetreten, das sind deutlich mehr als im vergangenen Jahr (2876). Ursprünglich angemeldet hatten sich 4849 Personen, davon kamen 3200 aus Österreich, 1500 aus der EU (zu 95 Prozent aus Deutschland) und 76 aus Drittländern. Wer einen der 740 Studienplätze - davon 80 für Zahnmedizin - ergattert hat, wird am 10. August per Brief davon informiert.
Mit Shuttlebussen wurden in der Steiermark die Interessenten zum Eignungstest geführt. Austragungsort des Auswahlverfahrens, zu dem sich 1374 Interessenten angemeldet hatten, war diesmal die Halle des Schwarzl Freizeitzentrums, in der sonst die steirische Erotikmesse über die Bühne geht oder Hansi Hinterseer auftritt. 1126 Bewerber sind am Freitag tatsächlich angetreten (2008 waren es 926), um sich einen der insgesamt 360 Studienplätze (davon 24 Plätze für Zahnmedizin) zu sichern. Bei den Voranmeldungen kamen zwei Drittel der Studienbewerber aus Österreich und 363 aus EU-Ländern (351 aus Deutschland), teilte die Med-Uni mit. Konkrete Daten zu den Teilnehmern vom Freitag werde es zu Beginn der kommenden Woche geben. Die provisorische Reihung soll am 17. Juli, die endgültige Reihung am 14. August feststehen.
In den Innsbrucker Messehallen sind heute 1736 Personen beim EMS angetreten, 2008 waren es 1529. Angemeldet waren ursprünglich 2389 Personen, 37 haben ihr Testergebnis vom Vorjahr noch einmal eingereicht, in der Hoffnung, dass sie diesmal einen der 400 Plätze (davon 40 Zahnmedizin) erhalten. Von den Angemeldeten kamen 955 aus Österreich, 1434 aus der EU, vor allem aus Deutschland, und 36 aus Nicht-EU-Staaten. (APA)