Kampf gegen die Weiterverbreitung

2. Juli 2009, 18:04

IAEO erhielt 2005 den Friedensnobelpreis

Die Internationale Atomenergiebehörde mit Sitz in Wien setzt sich laut ihren Statuten für die friedliche Nutzung der Kernenergie und gegen die Weiterverbreitung von Atomtechnologie zu militärischen Zwecken ein. Die IAEO ist mit der Überwachung der Staaten beauftragt, die dem Atomwaffensperrvertrag beigetreten sind. Ihren Auftrag setzt die Organisation um, indem sie jene Anlagen ihrer Mitgliedsstaaten prüft, in denen spaltbares Material gelagert oder bearbeitet wird. Dadurch soll ein Abzweigen von Nuklearmaterial für die Produktion von Waffen verhindert werden. Gegründet wurde die IAEO 1956 unter der Ägide der Vereinten Nationen. Im Rampenlicht stand die Organisation zuletzt beim Atomstreit mit dem Iran. Für ihre Arbeit erhielt die IAEO 2005 den Friedensnobelpreis. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 3.7.2009)

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