Opfer bei Schuss- und Bombenattentaten
Bagdad - Nach dem Abzug der amerikanischen Soldaten aus den irakischen Städten konzentrieren sich die Anschläge der Aufständischen jetzt offensichtlich auf die einheimischen Sicherheitskräfte. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen starb am Donnerstag ein irakischer Soldat, als in Bagdads Innenstadtviertel Karrade ein Sprengsatz neben seiner Patrouille detonierte. Zehn Soldaten wurden verletzt.
Die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak meldete, Unbekannte hätten in der nördlichen Stadt Kirkuk einen Offizier der irakischen Armee erschossen. In Mossul wurde ein Polizist getötet. In der Stadt Falluja westlich von Bagdad starb ein Leibwächter, als eine Bombe unter dem Auto eines hochrangigen Geheimdienstoffiziers der örtlichen Polizeidirektion explodierte. Der Vize-Geheimdienstchef Khalid al-Fahdawi blieb laut Augenzeugenberichten unverletzt.
Die US-Soldaten hatten am Dienstag ihre letzten Positionen in den Städten und Dörfern geräumt und sich auf Militärstützpunkte außerhalb der Ortschaften zurückgezogen. (APA/dpa)