Impfung

Nobelpreisträger fordert HPV-Impfung auch für Buben

2. Juli 2009, 13:25

Harald zur Hausen: Nur auf diesem Weg, lasse sich das Virus langfristig ausrotten

Salzburg - Nicht nur Mädchen, sondern auch Buben sollten eine HPV-Impfung erhalten. Nur so lasse sich das Virus, das für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs bei Frauen mitverantwortlich ist, langfristig ausrotten, sagte der Nobelpreisträger Harald zur Hausen am Donnerstag am Rande des Kongresses "Kommunikation und Krebs" im Bildungszentrum St. Virgil in Salzburg.

Zur Hausen hatte 2008 den Nobelpreis für Medizin für die Entdeckung der Papilloma-Viren (HPV) als Verursacher von Gebärmutterhalskrebs erhalten. Diese Viren werden beim Geschlechtsverkehr übertragen. Bisher wurden weltweit 40 Millionen Frauen geimpft, sagte zur Hausen. Die Durchseuchungsrate mit dem HPV-Virus liegt bei 70 bis 80 Prozent. Um langfristig einen Ausrottungseffekt zu erreichen, müsse man auch die Buben impfen, sagte zur Hausen. Auch bei Männern sei HPV an der Entstehung einer Reihe von Krebserkrankungen beteiligt: Mundhöhlenkrebs, Anal- und Peniskrebs.

Männer übertragen das Virus

"Die Impfung von Jungs ist nicht nur eine Frage der Geschlechtersolidarität, sondern sie ist auch wichtig, weil Männer das Virus übertragen", erklärte zur Hausen, der sich in diesem Zusammenhang ein langfristig koordiniertes Programm der WHO wünscht.

Kaum Nebenwirkungen

Dass die heimischen Krankenkassen die Impfung nicht bezahlen, versteht zur Hausen nicht. "Das wäre ein wesentlicher Schritt für die Gesundheit der Frauen." In Österreich erkranken 550 Frauen pro Jahr an dieser Krebsart, etwa 180 sterben daran. Es gehe aber nicht nur um die Krebserkrankung selbst, sondern auch um die Vorstufe. Allein in Deutschland seien pro Jahr 140.000 Konisationen notwendig, sagte zur Hausen. Eine große Studie mit 300.000 Frauen in Australien habe gezeigt, dass die Impfung kaum Nebenwirkungen habe. Es habe kein Zusammenhang zwischen dem Tod einer jungen Frau in Österreich und der Impfung festgestellt werden können, sagte der Forscher.

Noch viel Forschungsarbeit bleibt den Wissenschaftern, um die weiteren Zusammenhänge zwischen Viren und Krebs herauszufinden. Zur Hausen konnte mit seinem Team erstmals eindeutig nachweisen, dass HPV-Viren an der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs beteiligt sind. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 93
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martha meier
22
24.9.2009, 20:08

was soll diese doofe aussage "männer übertragen das virus". frauen übertragen es genauso, von wo sollten es die männer denn alle haben, vom osterhasen?

iatro-texnis
 
00
11.2.2010, 23:41
Da relativ viele Leute in Oesterreich weitgehend heterosexuell leben,

bekommen Frauen den Virus grossteils von Maennern - und umgekehrt. Wenn die potenziell cancerogenen Virusstaemme also ausgerottet werden sollen, ist es am sinnvollsten, Maenner und Frauen zu impfen.

F S 3
33
22.9.2009, 14:08
Ein Vorschlag an diesen "Pupen": Er soll selbts mit gutem Beispiel vorangehen, und in ein Paar Jahren sehen wir weiter… Was soll übrigens dieser Unsinn mit "Ausrottung des Virus"?– Viren sind maximal AUSLÖSER aber nicht GRUND der Krankheitssymptome…

…Und übrigens weiß man ABSOLUT NICHTS über die langfristigen Folgen, wie auch nicht bei den anderen Feldversuchen in der Impfindustrie, die medial immer als "Wohltaten" maskiert werden.

Anbei ein kleiner, aktueller Auszug über die Strittigkeit des HPV-Impf-Wahnsinns:

1.300 Mädchen in UK mit Nebeneffekten
http://www.naturalnews.com/026293.html

400% mehr Todesfälle als bei vergleichbaren Impfungen
http://dprogram.net/2009/07/2... n-vaccine/

Impfopfer wird aufgefordert, gefälligst zu schweigen
http://www.dailymail.co.uk/news/arti... lysed.html

Sven Doleschal
12
24.9.2009, 19:28
Viren sind maximal AUSLÖSER aber nicht GRUND der Krankheitssymptome…

Darf man so einen Schwachsinn öffentlich schreiben?

F S 3
14
25.9.2009, 10:10
:) Wissen sie, wie viele Viren sich gerade in ihrem Körper befinden…?…

…Und sie sind trotzdem nicht krank. Erst, wenn sich die körpereigene Abwehr mit einer zu großen Anzahl an Erregern (beachten sie das Wort!) konfrontiert sieht, fährt er härtere Maßnahmen, wie etwa Fieber, um die Reproduktion der unliebsamen Vermehrung einzuschränken und fängt an Symptome zu zeigen.

Auch aus anderen Gründen ist dieser Sager von einer "Ausrottung der Viren" irreführend, da Viren in d.stetigen Anpassung unseres Körpers wichtige Rollen spielen und selbst nie "ausgerottet" werden können.

HzH vermittelt hier fast den Eindruck von altertümlichen Dämonen, die den Körper quasi "vereinnahmen" und für den Zustand verantwortlich seien…

Das ist definitiv Quatsch u. Panikmache.

Oder eben als "hard selling" zu verstehen…

Wolf Max
03
25.9.2009, 11:28
ohne die Leistungen von Hrn. Hausen

herabwürdigen zu wollen, aber dieser Artikel hinterlässt schon einen bitteren Beigeschmack bezüglich Nobelpreis:
http://www.timesonline.co.uk/tol/news/... 367941.ece
Ob es in der Zwischenzeit neuere Informationen gibt; ich habe nichts gefunden.

zb
13
22.7.2009, 09:28
irgendwie bring ma des zeug scho unter d´leit

Ist ja verständlich. Erst werden wir ( bin Allgemeinmediziner und "Schulmediziner") mit Halbwahrheiten abgefertigt, dann kommen überzogene Versprechungen. Das Medikament bzw. in diesem Fall der Impfstoff kommt zu früh auf den Markt ( die Erstanwender sind zugleich eine breit gestreute Versuchsgruppe. ) Wenn dann was passiert und der Umsatz einbricht kommen oberschlaue Kapazunder die völlig selbstlos eine Meinung von sich geben, die zufällig einen neuen Absatzmarkt eröffnet.

VERKAUFT UNS DOCH NICHT FÜR SO BLÖD!!!!!!!!!

Dagmar Rehak
 
12
21.7.2009, 16:00

Männer sind nicht nur Überträger, sondern können natürlich genauso an Zellveränderungen, die von HPV verursacht werden, erkranken - genauso in allen Bösartigkeitsstufen wie bei Frauen.
Aber das ist nicht so bekannt, weil es nicht so ein Gschäft ist. Wer lasst sich schon gern die Eichel abmontieren, nur weil ein kleines Warzerl drauf ist? Nur Frauen lassen sich da gleich einreden, dass das Krebs ist oder, wenn man nicht sofort operiert, wird.

Sven Doleschal
11
24.9.2009, 19:30
Auch Mastdarmkrebs und Halskrebs bei Männern

geht auf die Rechnung dieses Virus.

social unrest
42
die menschheit durchinfizieren

eugenik und menschenhass in verbindung mit dem armageddons-glauben

niemand weiß was in diesen impfungen drin ist

Godesberg
14

Was in Impfungen drin ist weiß ich, mich würde eher interessieren was Sie so im Frühstück haben...

Petzi Petz
30
Aber wissen Sie eigentlich was Sie täglich mit Ihrem Trinkwasser zu sich nehmen?

Da müssen Sie sich nicht einmal impfen lassen, schon Wassertrinken reicht und Sie werden genetisch selektiert. So kompliziert über Impfungen brauch ma das nicht machen.

Kowosch
 
14
???

Aber zumindest einer hat Sie wohl verstanden und bislang "grün" gegeben.

Das sollten Sie dennoch besser nicht als echte Bestätigung Ihres anklingenden Wahns werten.

Bitte reden Sie auch mit echten Menschen! Ist ganz ernst und besorgt gemeint.

metall81
01
Aber zumindest einer hat Sie wohl verstanden und bislang "grün" gegeben.

Wie Nietzsche bereits sagte: "Keiner ist so verrrückt, dass er nicht einen anderen Verrückten findet, der ihn versteht."

Kowosch
 
10
"Keiner ist so verrrückt, dass er nicht einen anderen Verrückten findet, der ihn versteht."

Ah, und Sie haben also Nietzsche verstanden...

;-)

metall81
00
Hihi :-)

Muss zu meiner Schande gestehen, dass dieses Posting einer gewissen Halbbildung Nietzsche betreffend entspringt. Allerdings verwundert es mich immer wieder wie oft das Zitat zutrifft.

metall81
00
Häh?

Léonor de Guzman
00
das sag ich ............

...........schon seit langem!!!

. zwergdursti
 
11
nur mal so zur info: freundin pap-abstrich stufe 4. operativer eingriff. ich geh zur hausärztin und frag wie das jetzt ist mit hpv-übertragen. sie sagt, ich wäre der erste mann ...

seit sie praktiziert (25 jahre) der sowas fragt. sie sagte, dass sie zugeben muss, dass sie nicht bescheid weiss.

weiter zum urulogen: der sagte, er kennt eigentlich keine testmöglichkeit für männer (man möge mir die vereinfachung verzeihen). er sagte mir außerdem, dass er seine töchter, mit dem wissen das er jetzt hat, nicht mehr hpv-impfen würde.

ich hab mit einigen (fach)leuten gesprochen und natürlich im netz recherchiert und bin zu der erkenntnis gekommen, dass man auch aufpassen muss, nicht in hysterie zu verfallen und vielleicht einen seitenblick riskieren kann, wer von einer durchimpfung profitieren würde.

die jährliche untersuchung beim gyn sollte selbstverständlich sein, aber frau darf sich auch nicht verückt machen lassen.

Dagmar Rehak
 
00
21.7.2009, 17:02

Pap4 bedeutet Krebsverdacht, also unklarer Zellbefund. Das heißt, es kann alles mögliche sein, auch Krebs. So eine Diagnose kann jeder Laie stellen. In so einem Fall geht man zum Arzt und lässt das abklären. In den allermeisten Fällen kann der Krebsverdacht durch eine Untersuchung ausgeräumt werden. Eine Operation ist dann nicht notwendig.

wegen Übertragung:
Nicht nur die Übertragung durch den ebenfalls den HPV tragenden Mann wird erleichtert, weil ja dann eine offene Wundfläche ist, die nach der Heilung Narbengewebe bildet, welches weniger widerstandsfähig ist, sondern auch ohne GV dringen die durch die Operation keineswegs entfernten Viren tiefer ins Gewebe ein und können auch über die Blutbahn in andere Körperteile gelangen.
Die nächste Operation ist kwasi vorprogrammiert.

HPV können auch in Prostata vorkommen und dort natürlich auch Zellveränderungen verursachen. Sie wandern über die Harnröhre ein; daher kann man einen Harnröhrenabstrich nehmen und den genauso wie einen Gebärmutterhalsabstrich zum Pathologen schicken. Das ist technisch überhaupt kein Problem. Man kann beim Mann ebenso wie bei der Frau unterm Mikroskop die Zellveränderungen sehen und bei den HPV einen DNA-Test zur Identifizierung machen.

mondkeksi
01
ad "testmöglichkeit für männer":

wieso soll es keine testmöglichkeit für männer geben?
hpv wird per abstrich nachgewiesen und abstriche kann man sowohl bei männern als auch bei frauen machen.

ein urologe, der so etwas behauptet, gehört bei der ärztekammer angezeigt.

und zum thema "frau darf sich auch nicht verrückt machen lassen":
danke. hatte selber aufgrund von jahrelangen - durch männer übertragenen hp-viren - persistierenden infektionen irgendwann krebs. weißt, treffen kann's jeden.
und: durchseuchungsrate ist 80 %... so ohne ist das nicht.

Der sich den Wolf tanzt
00
13.7.2009, 23:12
testen können sie männer nur... wenn sie gerade aktiv infiziert sind, dann können sie, falls sie nach den richtigen viren fanden, antikörper feststellen.

wenn der mann die infektion überwunden hat, so werden sie nichts mehr feststellen, der mann kann aber trotzdem noch viren übertragen.

davon abgesehen: ich hab mich auch bei einer frau angesteckt, so what? was sollte ich jetzt sagen? sie sagen selbst, sie haben sich bei männern angesteckt, wie hoch ist wohl die wahrscheinlichkeit, dass sie ihrerseits männer infiziert haben? 80%?

lesen sie mal die untenstehenden links. soooo eindeutig ist die impfung nicht.

die wahrscheinlichkeit, dass man/frau über 40 mit hpv schon in berührung kam, ist ziemlich hoch. im überwiegenden fall werden sie mehr panik verursachen, als gutes zu tun. ich vermute, dass vorsorge und papabstrich die bessere alternative ist.

Sabine Werner
104

Ist einmal ausnahmsweise eine gute Idee, da durch die Buben und Männer das Virus an die Frauen übertragen wird, daher am besten gleich mit der Wurzel ausreissen.

Speedle
27

Gegenüber Buben und Männern das Wort "Wurzel ausreissen" zu verwenden, halte ich für sehr pietätlos.

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