LIF probiert es noch einmal

2. Juli 2009, 09:15
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Angelika Mlinar neue Bundesobfrau - Nächste Ziele sind Gemeinderatswahlen in Oberösterreich und Wien

Es grüßt das Murmeltier: das Liberale Forum probiert es noch einmal. Nach der Wahlniederlage im vergangenen Herbst zog sich die Partei zurück und "redigierte" das Programm aus dem Jahr 1993. Jetzt sind sie wieder da - mit Angelika Mlinar als neuer Bundesobfrau, die am 20. Juni bei der LIF-"PartnerInnenversammlung" gewählt wurde. 

Nächste Ziele sind für das LIF die Gemeinderatswahlen in Linz und Wels im Herbst und jene in Wien 2010. Und diesmal soll vieles anders gemacht werden, wie Mlinar im Gespräch mit derStandard.at berichtet. "Wir sind darum bemüht, Strukturen in allen Bundesländern aufzubauen. Wir müssen eine Basis schaffen, das war bisher unser größtes Manko."

Mlinar ist Kärntner Slowenin und engagiert sich seit 1997 für die Liberalen. Damals war sie Praktikantin bei LIF-Urgestein Friedhelm Frischenschlager in Brüssel. Die 39-Jährige ist Völkerrechtlerin und betreibt eine Keksfirma. 

Was Mlinar unter liberaler Politik versteht? "Die individuelle Freiheit so breit wie möglich zu belassen. Der Staat soll nur in den Kernbereichen eingreifen, dort, wo die ultimative Verantwortung liegt."

Verstärkt will sich das LIF in Zukunft auch den Themen Migration/Zuwanderung widmen, sagt Mlinar. Und so soll nächstes Jahr auch der Einzug in den Wiener Gemeinderat klappen. Als Spitzenkandidatin wird sie bei der Wien-Wahl jedoch nicht fungieren. (rwh, derStandard.at, 2.7.2009)

  • Angelika Mlinar, neue Bundesobfrau des LIF.
    foto: lif

    Angelika Mlinar, neue Bundesobfrau des LIF.

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