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Montevideo/Vatikan - Papst Benedikt XVI. hat am Mittwoch das Rücktrittsgesuch des Bischofs von Minas in Uruguay angenommen. Bischof Francisco Domingo Barbosa da Silveira sah sich schweren Vorwürfen wegen homosexueller Akte ausgesetzt. Uruguayanischen Presseberichten zufolge hatte der 65-jährige Barbosa öffentlich Verstöße gegen die zölibatäre Lebensweise eingeräumt und erklärt, er lege sein Schicksal in die Hände des Papstes, meldet Kathpress.
In einem Brief an die Pfarren schreibt die Uruguayische Bischofskonferenz von "tiefem Schmerz angesichts der schweren Sünde, die der Kirche und insbesondere der Diözese Minas geschadet" habe. Der Vatikan verwies als Grund für den vorzeitigen Rücktritt auf den Kirchenrechtsparagrafen, der einem Bischof den Amtsverzicht nahelegt, wenn er aus gesundheitlichen oder anderen schwerwiegenden Gründen "nicht mehr recht in der Lage ist, seine Amtsgeschäfte wahrzunehmen". Zum Apostolischen Administrator der Diözese Minas wurde bis auf weiteres der Bischof von Maldonado-Punta del Este, Rodolfo Wirtz, bestimmt.
Die Öffentlichkeit hatte von den Vorwürfen gegen Barbosa erfahren, da dieser Strafanzeige wegen Erpressung gestellt hatte. Nach Informationen der Staatsanwaltschaft soll Barbosa Ende des vergangenen Jahres zwei Männer zum Essen eingeladen haben; anschließend sei es zu sexuellen Handlungen gekommen. Die Männer sollen heimlich Filmaufnahmen gemacht und den Bischof damit später erpresst haben. (APA)
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und Schampus saufen.
Meine Solidarität wäre bei ihm, wenn Sie mir nachweisen könnten, dass er nicht gegen ausserehelichen Verkehr gewettert hätte.
Das Rechtsverständnis der Kurie ist im Mittelalter hängen geblieben. Es bedeutete damals: Enthalsamkeit für Frauen und Ehelosigkeit (sic!) für Männer.
Wenn ein Mönch mit einer Nonne Verkehr hatte, hatte die Nonne eine Sünde begangen, der Mönch nicht, er war ja weiterhin ehelos.
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