"Sitzenbleiben abschaffen"

1. Juli 2009, 15:02

Bildungsexpertin Christiane Spiel zweifelt an der Sinnhaftigkeit des Klassenwiederholens - Grüne fordern Einführung eines Modul- und Kurssystems

Jährlich bleiben ungefähr 40.000 Schüler in Österreich sitzen. Und das ist nach Meinung von Experten nicht nur ein finanzielles Problem - der Schaden für den Staat beträgt 300 Millionen Euro, der volkswirtschaftliche Schaden ist hier nicht eingerechnet - sondern auch ein soziales.

Christiane Spiel, Bildungspsychologin an der Uni Wien, sieht in der Wiederholung einer Klasse „keine effiziente Maßnahme der Lernförderung". Der Lernzuwachs beim Wiederholen der Klasse sei zwar möglich, aber nicht sicher, sagte die Expertin am Dienstagabend zu derStandard.at. Auch psychisch leiden die Schüler. Denn nicht nur sinkt ihr Selbstwertgefühl durch die Stigmatisierung. Das Sitzenbleiben führt zum Verlust von Sozialbeziehungen, erhöht die Schulangst und beeinträchtigt die Beziehung zu den Eltern. „Sitzenbleiben wird als Zeichen für Versagen erlebt und nicht als Lernunterstützung, " sagt Spiel. In den meisten Fällen folge auch keine spezielle Förderung in den Fächern, wegen denen die Klasse wiederholt werden musste, kritisiert die Bildungspsychologin. 

Keine verlorenen Kinder

Anders als in beispielsweise Finnland, wo die Mentalität „Kein Kind darf verloren gehen" vorherrsche, zeige sich in Österreich, dass die Klassenwiederholung als reines Selektions-Instrument gehandhabt werde, sagt Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen. Die Alternative zum Wiederholen einer Klasse sind Fördermodelle.
Die wichtigste Investition sieht Walser nicht in jenem Bereich, in dem die Schüler scheitern, sondern viel früher: In der Förderung in den Grundkompetenzen Lesen, Schreiben, Rechnen und Muttersprache. Einen Schüler, der sitzen bleiben würde, solle man kurzfristig individuell fördern. Langfristig soll eines Modulsystems, bei dem es Mindestanforderungen zu erfüllen gibt, die Schüler sich aber auf die Fächer konzentrieren können, die sie interessieren, eingeführt werden. In der neunten Schulstufe könnte sich Christian Spiel auch „blockweises Abwickeln des Unterrichts" vorstellen. In der Oberstufe halten sowohl Walser als auch Spiel ein Kurssystem für sinnvoll: Demnach muss nicht die ganze Klasse wiederholt werden, sondern nur der Kurs, in dem man negativ bewertet wurde.

Erste „Welle" mit zwölf Jahren

„Extremfälle wird es immer geben", sagt Spiel. Auch Finnland hat eine Durchfallsquote. Diese ist mit 0,4 Prozent aber sehr niedrig. In Österreich beträgt sie 3,6 Prozent. Studien zu langfristigen Folgen von Klassenwiederholungen gibt es in Österreich nicht, doch Daten aus Deutschland lassen sich wegen der Ähnlichkeit des Schulsystems auch auf Österreich umlegen. Deutsche Analysen zeigen, dass Buben häufiger als Mädchen sitzen bleiben. Einen sprunghaften Anstieg gibt es meist im Alter von zwölf Jahren - dann wird lernen und Schule „uncool". Migranten haben ein zwei bis der Mal so hohes Risiko sitzenzubleiben als Kinder deutscher Herkunft. Den Kindern fehlt, schon in der Grundschule, die Lesekompetenz. 

Eine weitere „Welle" von Schülern, die Klassen wiederholen müssen, kommt im 15 Lebensjahr oder der 9. Schulstufe. Hier haben manche gar nicht vor, diese Abzuschließen, weil die Schulpflicht danach vorbei ist. „Hier müsste das Bildungssystem ansetzen. Denn an den Schulen, BHS oder Polytechnikum, weiß man, was auf sie zukommt. Sie stellen sich aber nicht darauf ein." Im Schuljahr 2006 waren in der 9. Schulstufe der BMS 15, 7 Prozent der Jugendlichen nicht aufstiegsberechtigt, an BHS 13,7 Prozent und an AHS 12,4 Prozent. In der 10. und den darauf folgenden Schulstufen geht die Zahl der Sitzenbleiber zurück.

Walser fordert, das Repetitieren abzuschaffen. An der Sinnhaftigkeit des Sitzenbleibens zweifeln nicht nur wirtschaftliche Organisationen, sondern auch andere politische Parteien. „Bei uns wird das zu einer Ideologie gemacht. Mit Ideologie hat das aber nichts zu tun, sondern mit Pädagogik". (Marijana Miljkovic, derStandard.at, 1. Juli 2009)

 

Kommentar posten
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sungun
04
15.7.2009, 17:49
Modulsystem

Ich fände das System großartig. Vorteile könnten darin gesehen werden, dass sich die Schüler intensiver mit einer Thematik auseinandersetzen könnten, da die Unterrichtsfächer geblockt und somit nicht so viele Gegenstände auf einmal zu bewältigen wären. Wahrscheinlich wäre auch eine Vertiefung in den Gegenstand möglich, nicht nur ein Vorbeistreifen. Und meistens gibt es ja nur Probleme in einen Gegenstand. Falls eine negative Beurteilung ausfällt, muss halt dieser Kurs noch einmal absolviert werden, aber nicht 15 andere Gegenstände auch, wo das Ziel erreicht wurde.

Keyser
00
18.7.2009, 02:10

Absolut! Ich habe bei einer von mir absolvierten Ausbildung auch den Unterricht in Form des Modulsystems kennenlernen dürfen. Ich war absolut begeistert, der Stoff wurde "geblockt" vermittelt, die Zeit wurde optimal ausgenutzt, es gab keinen Frontalunterricht (ein weiteres plus), gearbeitet wurde in Gruppen oder Einzelarbeit. Jeden zweiten oder vierten Freitag gab es eine große Prüfung zu einem bestimmten Modul. Fach X Grundlagen 1 Woche Aufbau I & Aufbau II 2 und 4 Wochen + Prüfungen.

Bei einem nichtbestandenen Test gab es 2x die Chance auf Nachtests. Bei bestehen und dem Wunsch eine bessere Note zu erreichen auch freiwillig. (Ansporn!)

Umgelegt auf das Schulsystem wäre das System für viele Kinder mit Sicherheit ein wahrer Segen.

ride my pimp
22
13.7.2009, 14:00

Toll! Unsere "neuen Österreicher", die bis jetzt nicht mit der Wimper gezuckt haben, weil sie sitzengeblieben sind, zumal sie nicht Deutsch lernen wollten, werden jetzt gaaanz lange auf Staatskosten Gelegenheit haben, Versäumtes nachzuholen. Wie blauäugig ist die Schmied eigentlich?
Während sie bei vernünftigen Dingen spart, ist sie sich für pseudomenschenfreundliche Aktionen im Kronen-Zeitung-Stil nie zu schade.

Lord Schaumloeffel
13
bei aller kritikwürdigkeit an diesem land und vielen unschärfen im schulysytem

aber österreich ist immer noch ein staat, der seinen kindern, seinen jugendlichen und auch seinen erwachsenen ein riesiges füllhorn an bildung, weiterbildung, studium und erwachsenenbildung liefert. breitest gefächert, zum größten teil gratis.

es wird viel motiviert, ermuntert (und ja - leider auch zu viel experminetiert). aber was viele vergessen: unterm strich dieser möglichkeiten ist (aus)bildung eine HOLSCHULD. es liegt genug am tisch. wer will, aber zu patschert ist, um zum gabentisch zu gehen, der soll gefördert werden. wer zu faul und zu arrogant ist, sich seins abzuholen, soll sehen wo er bleibt und die konsequenzen tragen – und der staat stark genug, deswegen kein schlechtes gewissen zu bekommen. so schauts aus!

mountaineer
57

Viel mehr würde es kosten, wenn man unverbesserlich faule Schüler mitschleppt und dann noch mit Kuschelpädagogikkonzepten viel Geld verpulvert.

"Der Lernzuwachs beim Wiederholen der Klasse sei zwar möglich, aber nicht sicher, sagte die Expertin" --> Der Lernzuwachs ohne Wiederholen der Klasse ist garantiert Null. Im Übrigen wäre das wieder ein glorreicher Schritt der Nivellierung nach unten.
Wer in letzter Zeit unterrichtet hat, wird beipflichten, dass die Zahl der Schüler, bei denen kein anderes Kraut gewachsen ist als das Sitzenbleiben oder ein Schulverweis, ständig im Ansteigen begriffen ist.

guzo
50
Viel teurer ist es jetzt,

wenn wir unfähige LehrerInnen, die den SchülerInnen den Lehrstoff nicht so zu vermitteln imstande sind, dass diese das Jahresziel erreichen und die sich darauf hin ausreden, dass diese SchülerInnen eben faul seien, mit großzügigen Gehältern und 3 Monaten bezahltem Urlaub ausstattet.

Ach was solls
02
SO schafft man 2-Klassen Bildungssystem!

Schüler sind nie "gleich". Drum darf man nicht so tun, als wären sie es. Die besseres wollen, müssen schon jetzt Privatschule zahlen, der Rest darf mit/von Unerzogenen "lernen".
N.b.: bin KEIN Lehrer. Wollte mal einer werden, was sich erledigt hat:
Heutzutage kommt JEDER ins Gymnasium.
Wenn Schüler faul sind, sitzt das auf den ELTERN, die ja maßgeblich an der Erziehung teilhaben sollten. Eltern wälzen gerne alles auf Lehrer ab.
Schüler&Eltern haben keine Ahnung, was Lehrer daheim an Arbeit haben, aber reißen den Mund auf.
Fußballspieler: Millionen für Kugelschupfen.
Lehrer, die die Verantwortung über die Entwicklung von Kindern zugeschoben bekommen, verdienen einen Dreck&sind schuld an politischem Versagen und geplanter Volksverdummung!

martin.marcher
00

Kann ich absolut nicht zustimmen.

IMHO geben die Lehrer zuviel Verantwortung ab und sind meinstens auch noch relativ inkometent was das pädagogische Betrifft.

Bsp.: Meine Mathe-Mature 5. Klasse HAK - an und für sich eine fachkompetente Lehrerin aber leider nicht pädagogisch gut (ob Sie selber schuld ist oder das (Ausbildungs)-System-Inhärent ist kann ich nicht beurteilen. Ich bin jedenfalls einer der stinkfaulen Kandidaten die nichts angegriffen haben bevor nicht der Hut brennt. 4. HAK -> Mathebuch nicht mal aus dem Umschlag genommen weil das meiste relativ Langweilig war und verstehen nach einem Beispiel eingetroffen ist -> nicht geübt schlechte Note (4)....(fortsetzung Folgt)

martin.marcher
00

5. Klasse -> auch nix gemacht also mit 5 das Jahr beendet -> Matura -> 3-4 Tage hinsetzen lernen, Nachprüfung im Zuge der Matura -> Abschluss mit Befriedigend.

Ich bin sicher kein Mathe-Freak obwohl ich es recht interessant finde. Wenn ich allerdings als Durchschnittsschüler innerhalb einer Woche autodidaktisch schaffe eine Matura auf 3 zu schreiben und vorher 2 Jahre nichts gemacht hat wage ich zu behaupten das mit einem/r LehrerIn die auch pädagogisch entsprechend ausgebildet/begabt ist ein wesentlich besseres Ergebnis rausgeschaut hätte (unabhängig von der Note, vllt. hätte so etwas ja auch weitere Lebensentscheidungen beeinflusst wenn man die Muse für ein Thema vermittelt bekommt)

Die Lehrer sollen sich mal zusammenreißen...

Endlichdreißig
00
24.7.2009, 08:36

Und warum ist jetzt die Lehrerin schuld, wenn Sie ein "stinkfauler Schüler" waren? In der HAK liegt es durchaus schon in der Verantwortung der Schüler, sich um ihre persönliche Bildung zu kümmern.
Wenn ein 15-jähriger, der völlig freiwillig in der Schule sitzt, das Lernangebot nicht nutzen WILL-> SSKM.

Xanthippe10001
00
10.7.2009, 17:34
Lieber martin.marcher!

Mit Ihrer Überheblichkeit beweisen Sie doch nur, dass Sie ein Ballast und ein Ärgernis für ihre Mitschüler und die ganze Klasse gewesen sind und eigentlich alles sabotiert haben.

Genau diese Schüler bzw. auch Poster in diesem Forum sehen dann ausschließlich die Schuld beim Lehrer.

Der Systemfehler liegt darin, dass mit der gängigen Kuschelpädagogik genau diese Leute nicht zur Verantwortung gezogen werden.

Ob das auch in der Privatwirtschaft akzeptiert würde, demonstrativ die Arbeit zu verweigern?

martin.marcher
00
12.7.2009, 17:39

> Mit Ihrer Überheblichkeit beweisen Sie doch nur,
> dass Sie ein Ballast und ein Ärgernis für ihre
> Mitschüler und die ganze Klasse gewesen sind und
> eigentlich alles sabotiert haben.

Gut Möglich, das lasse ich lieber meine damaligen MitschülerInnen beurteilen.

> Ob das auch in der Privatwirtschaft akzeptiert würde,
> demonstrativ die Arbeit zu verweigern?

Eben das war mein Punkt. Ich habe damals in der Schule keinen Punkt darin gesehen (und erklärt wurde es mir auch nicht - für mich verständlich) warum ich "den ganzen Sch..." lernen soll. War ein Fehler und hat mich danach auf der Uni viele viele Stunden Freizeit gekostet das nachzuholen.

ride my pimp
00

Sie wollen tatsächlich suggerieren, dass ein talentierter Schüler mit ordentlicher Arbeitshaltung bei einem ausgezeichneten Lehrer niemals mehr lernen hätte können als Sie? Ihr Posting offenbart Überheblichkeit und Polemik, sonst nichts.

martin.marcher
00
12.7.2009, 17:41

Nein ich will das Gegenteil behaupten.

Ein Schüler (egal ob talentiert oder nicht) kann wesentlich mehr lernen (und zwar _lernen_ nicht nur strebern) mit einer Leherin die auch entsprechend versteht die Motivation an die Schüler zu bringen und entsprechendes Interesse zu wecken.

Endlichdreißig
00
24.7.2009, 08:38

Ist es nicht Malik, der schreibt, motivieren müsse sich der Mensch selbst?
Jedenfalls ein klares Wort, gelassen ausgesprochen.
Nach Ende der Schulpflicht und unter den gegebenen Verhältnissen ist es schlicht auch in der Verantwortung des Schülers, sich um seinen Lernerfolg zu kümmern, statt zu jammern, er könne ja nicht, weil man ihn nicht entsprechend motiviere...

ride my pimp
00

Eine Deutschmatura scheint Ihnen jedenfalls erspart geblieben zu sein, denn Sie schaffen es nicht einmal bei den wenigen Zeichen, die ein Standard-Posting bietet, Ihre Sätze logisch zu verknüpfen. Dass Sie aus diesem Sud an Widersprüchlichkeiten und Unwahrheiten dann auch noch (krude) Forderungen ableiten, qualifiziert Sie ja fast schon zu einem Kärntner-BZÖ-Politiker!

martin.marcher
00

> Die Lehrer sollen sich mal zusammenreißen...

ist natürlich was subjektives und heisst aus meiner Erfahrung das bestimmt 75% der Lehrer einen 9-2 Job machen und dann nach hause gehen. Was zwischen 0900h und 1400h stört sind höchstens die Stunden zwischen den Pausen

.oO(Ja ich bin nicht gut zu sprechen auf Lehrer v.A. da es in der Schulzeit niemand gegeben hat der "Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir" auch nur einigermaßen einleuchtend vermitteln konnte)

ride my pimp
00

Wenn 75% der Lehrer einen 9-2-Job machen würden, würden sie entweder suspendiert werden oder die Schulen müssten gar schließen. Sind Sie über die tatsächlichen Arbeitszeiten der Lehrer wahrhaftig so schlecht informiert? Dann sind Sie nie zur Schule gegangen.

martin.marcher
00
12.7.2009, 17:50

Es sollte ein Ausdruck dessen sein das ich ich eben nicht denke das Lehrer einen Zeitintensiven Job haben. Die Vortragsstunden in allen Ehren, ich bin selber nach 1h reden meistens für den Tag geschafft mache das aber nicht regelmäßig und mit eher wenig Routine. Das ein Lehrer am Nachmittag noch regelmäßig erreichbar gewesen wäre daran kann ich mich aber beim besten willen nicht erinnern (im Vergleich zu normalen Bürozeiten). Die meisten waren zuhause. Vllt. sollte man da anfangen und ordentliche Arbeitsplätze für die Lehrer einrichten das es von 0900h-1700h Anwesenheit gibt und 5 Wochen Urlaub im Jahr wie andere Branchen auch. Oder wollen Sie behaupten das Lehrer sein so viel anstrengender ist als das gros der anderen Berufe?

sternsteinblitz
00

Was Sie da alles über Lehrer sagen, kann ich - als Lehrer - durchaus für einen Teil (ca. 30 %) der Kollegenschaft bestätigen. Das sollte geändert werden, vielleicht durch eine bessere Lehrerrekrutierung. Die Ausbildung selbst ist international auf Topniveau, zumindest an den Pädagogischen Hochschulen.
Sie sind aber selbst auch nicht wirklich proaktiv auf Bildung zugegangen. Und diese Haltung ist zunehmend verbreitet und macht das Unterrichten immer schwieriger.

martin.marcher
00

Richtig, ich bin nicht selbst auf Bildung zugegangen. Aber um ehrlich zu sein glaube ich das eben genau das (Warum ein pubertierende/r Jugendliche/r Bildung will) _dass_ Hauptanliegen eines Lehrers/Lehrerin sein sollte.

Ich denke der Lernerfolg stellt sich (fast) von selbst ein wenn die Lehrpersonen es schaffen interesse zu wecken. Das ist (bei mir) auch heute noch so das ich ein Thema das mich persönlich interessiert ca. in 20% der Zeit erarbeiten kann als ein Thema das ich erarbeiten muss "nur weil es notwendig ist"

sasori
 
00
12.7.2009, 22:51

es wird immer Fächer geben die einen mehr oder weniger interessieren. Ihr mangelndes Interesse als Fehler der Lehrer zu interpretieren ist lächerlich, sie sollten mal daran arbeiten, eigene Fehler zugeben zu können ohne die Schuld bei anderen zu suchen. Es wird immer Schüler geben, die, warum auch immer, kein Interesse zeigen und sich lieber anderen Sachen widmen. Es ist Ziel der Lehrer Bildung zu vermitteln, und nicht, pubertierenden Besserwissern tagtäglich einzuhämmern, warum sie überhaupt in der Schule sitzen.

sternsteinblitz
00
12.7.2009, 22:30

War wohl ein wenig feucht-fröhlich, Ihr Abend?

Shrike
23

Lehrer wie sie demonstrieren täglich aufs Neue, woran unser Schulsystem krankt. Selektion lautet die Devise, nicht Bildung für alle. Wer nicht entspricht, wird aus dem Bildungssystem einfach ausgestossen.

Wenn das nur auch mit den unfähigen Lehrern gemacht würde. Aber die sitzen ja einzementiert in ihren Jobs und können erst durch Erreichen ihres biologischen Ablaufdatums entfernt werden. Hauptsache bei den Schülern ist man ganz schnell wenn es um Sanktionen geht.

sternsteinblitz
00
Nicht Schwarz-Weiß - Malen:

Es kann trotzdem "Bildung für alle" geschehen, auch wenn Nicht-Entsprechende-Schüler/-innen umorientiert werden.

Ihr erster Absatz hat wenig Verbindung zum 2.

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