Jugendliche Steinschleuder-Bande ausgeforscht

30. Juni 2009, 14:16
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Trio verursachte mit Stahlkugeln hohen Schaden an Straßenmobiliar

Drei Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren, die Mitte Juni mit Steinschleudern auf Bushaltestellen, Verkehrsspiegel und weitere Verglasungen geschossen hatten, konnten nun von der Polizei ausgeforscht werden. Die drei Burschen, alle aus dem Bezirk Graz-Umgebung, zeigten sich geständig und erklärten sich bereit, für den Schaden von rund 8.700 Euro aufzukommen, berichtete die Sicherheitsdirektion Steiermark am Dienstag.

Mit einer Hochgeschwindigkeits-Steinschleuder und Stahlkugeln bewaffnet fuhr die Bande mit einem vom 17-Jährigen - erlaubterweise - gelenkten Auto im Mai durch die Bezirke Graz-Umgebung und Weiz und nahm "geeignete Objekte" unter Beschuss. Die Jugendlichen wollte dabei die Wirksamkeit der Schussgeräte und ihre eigene Treffsicherheit testen, wie sie bei den Einvernahmen angaben.

Ein direkter Zusammenhang mit ähnlichen Vorfällen im Herbst 2007 im Süden von Graz bestehe laut der amtsführenden Polizeiinspektion Hausmannstätten nicht. Allerdings wird nicht ausgeschlossen, dass es sich im aktuellen Fall um Nachahmungstaten handeln könnte. Im November 2007 hatten unbekannte Täter mit Glasmurmeln zahlreiche Glasscheiben im Süden von Graz und in den umliegenden Gebieten zerschossen und außerdem zwei Kunstwerke im Skulpturenpark Graz beschädigt. (APA)

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