Brand bei Arbeitersamariter-Bund: Fahrzeuge zerstört

30. Juni 2009, 11:47
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Feuer in der Zentrale Dienstagfrüh - Großer Sachschaden

Beim Arbeitersamariterbund (ASBÖ) in Wien-Donaustadt hat Dienstagfrüh ein Feuer gewütet und große Zerstörungen hinterlassen. Der Brand brach in der Garage einer Rettungszentrale in der Wallenberggasse aus, berichtete der ASBÖ. Zwei Einsatzwagen wurden völlig zerstört, elf weitere arg in Mitleidenschaft gezogen. Die Garage muss komplett saniert werden. Ausgelöst wurde das Feuer durch einen Kabelbrand in einem Fahrzeug, so der ASBÖ.

Von der Rettungszentrale in der Wallenberggasse wird vom ASBÖ der Bereich Donaustadt und Floridsdorf versorgt. Es handle sich um einen der ausfahrtsstärksten Standorte aller Rettungsdienste in ganz Wien, sagte der Geschäftsführer des Arbeiter-Samariterbundes Floridsdorf-Donaustadt, Bernhard Lehner. Der gesamte Bereich muss jetzt mit den drei verbliebenen Rettungswägen abgedeckt werden, wobei im Bedarfsfall wohl auf Fahrzeuge aus anderen Bereichen des ASBÖ oder Wiener Rettung zurückgegriffen werden könnte, wie Lehner sagte.

Obwohl die Feuerwehr in unmittelbarer Nähe stationiert war, dauerte es etwa eine Stunde, bis die Flammen gelöscht werden konnten. Um 5.15 Uhr hieß es "Brand aus", die Zerstörungen allerdings schon sehr groß. Fest steht bisher nur, dass das Feuer in einem Fahrzeug ausbrach, das komplett ausbrannte. Die näheren Umstände des Kabelbrandes sollen durch Sachverständige geklärt werden.

Für den ASBÖ bedeutet das Feuer einen enormen zusätzlichen Aufwand, weil die Versicherung nicht den Neuwert der Fahrzeuge ausbezahlt, so Lehner. Die Organisation hofft nun auf Spenden für den Wiederaufbau.

Der Arbeitersamariterbund ist als Rettungsdienst zuletzt beim Donauinselfest im Großeinsatz gewesen. 160 Sanitäter leisteten an drei Tage rund 500 Mal Hilfe. (APA)

Spenden für den ASBÖ unter Samariterbund, Konto-Nr.: 287-342-244/00, BLZ: 20111, Erste Bank

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