Schwere Zugsunglücke mit Explosionen

30. Juni 2009, 11:42
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2004 bis zu 3.000 Tote in Nordkorea

Obwohl die Eisenbahn als eines der sichersten Verkehrsmittel gilt, kommt es fallweise zu schweren Zugunglücken mit Explosionen und vielen Toten:

6. Juli 1967: In Langenweddingen bei Magdeburg (Sachsen-Anhalt) wird ein mit Leichtbenzin gefüllter Tankwagen auf einem Bahnübergang von einem Personenzug erfasst und explodiert. 94 Menschen kommen ums Leben, darunter viele Kinder.

4. Juni 1988: Südlich der russischen Stadt Gorki (Nischni Nowgorod) explodiert in einem Bahnhof ein mit Sprengstoff beladener Güterzug. Rund 100 Menschen kommen ums Leben.

14. Februar 1998: In Kamerun kollidieren nahe der Hauptstadt Jaunde zwei mit Treibstoff beladene Tankzüge. Die meisten der 120 Opfer sind Treibstoff einsammelnde Anrainer.

22. April 2004: Beim Zusammenstoß und der anschließenden Explosion zweier mit Treibstoff beladener Züge in der nordkoreanischen Stadt Ryongchon an der Grenze zu China werden nach Medienberichten bis zu 3.000 Menschen getötet oder verletzt.

30. Juni 2009: Im italienischen Badeort Viareggio entgleisen fünf Waggons eines Güterzugs in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs, darunter auch ein Kesselwagen mit Flüssiggas. Kurz darauf kommt es zu drei Explosionen. Mindestens zwölf Menschen kommen ums Leben, Dutzende weitere werden schwer verletzt. (APA/dpa)

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