Vier US-Soldaten gestorben

30. Juni 2009, 11:00
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Vor Abzug der US-Truppen aus den Städten

Bagdad - Der Abzug der US-Truppen aus den irakischen Städten ist vom Tod von vier US-Soldaten überschattet worden. Die vier in Bagdad stationierten Soldaten seien ihren Verletzungen, die sie sich im Kampf zugezogen hätten, bereits am Montag erlegen, teilte die US-Armee am Dienstag mit. Zu den Kämpfen wurden keine näheren Angaben gemacht. Am Sonntag war im Bagdader Stadtteil Sadr City ein Bombenanschlag auf eine US-Patrouille verübt worden. Seit dem US-Einmarsch im Irak im März 2003 wurden mehr als 4300 US-Soldaten getötet.

Die US-Streitkräfte im Irak zogen unterdessen am Dienstag von ihren letzten Stützpunkten in irakischen Städten und Dörfern ab, nachdem sie viele Stellungen bereits vorzeitig übergeben hatten. Einige US-Soldaten sollen jedoch vorerst noch in den Städten bleiben, um ihre irakischen Kollegen auszubilden. Die restlichen der noch rund 131.000 US-Soldaten im Irak werden sich auf ihre Hauptstützpunkte zurückziehen. Bis Ende 2011 sollen alle US-Soldaten das Land verlassen.(APA/AFP)

 

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