Hey Bastard, turn me on!

30. Juni 2009, 11:05
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Die Künstlerinnen Elke Auer und Esther Straganz beschäftigen sich mit dem Monströsen außerhalb und innerhalb normalisierter Sphären

Wien - "Hey Bastard, turn me on": Esther Straganz und Elke Auer zeigen bis 31. Juli eine Art Best-OF-Show ihrer Arbeiten, die sich mit dem Themenkomplex "Monster" beschäftigen. Wenn Normativität Hierarchien, geschlechtliche Polarität und domestizierte Terrains hervorbringt, stehen Monster für den negativen Ausschluss, den die Sicherheiten des normierten Lebens bedingen. Seit gut zwei Jahren kreisen die Arbeiten des Künstlerinnen-Duos mit Sitz in Wien um die Verheißungen einer Darstellung des Monströsen im Gesellschaftlichen.

Entstanden dabei ist etwa die queere Fotoserie "Would the knotted Subject please stand up", in der Straganz und Auer ihre Körperextensionen erweitern und mithilfe der leichtfüßigen Tradition von Drag selbst zu Monstern werden.

Zu sehen ist auch Fotoserie "I Am Not A Venus But A Worker Of The Anus", in der ein Monsterdildo zu seinem Recht kommt, den die Künstlerinnen bei einem Arbeitsaufenthalt in Sao Paulo von einem im Amazonas vermuteten schmierigen Monster namens "Mapinguary" geschenkt bekommen haben. (red)

Hey Monster, turn me on!

Verein bildender Künstlerinnen Österreichs
Maysedergasse 2 (4. Stock)
1010 Wien

www.vbkoe.org

Öffnungszeiten:
2. Juli bis 31. Juli 2009
Mittwoch bis Samstag 16.00 bis 20.00 Uhr
Führung am 30. Juli um 17.00 Uhr

  • Artikelbild
    foto: straganz/auer
  • "Would the knotted Subject please stand up", Wien 2008
    foto: straganz/auer

    "Would the knotted Subject please stand up", Wien 2008

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