Lyxor ETFs auf die BRIC-Staaten

30. Juni 2009, 10:26
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Neue Chancen mit Indexveranlagungen in den Schwellenländern - Von Walter Kozubek

Die Börsen der BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) konnten sich in den vergangenen Monaten von den vorangegangenen Kurseinbrüchen besonders gut erholen. Die Aktienindizes dieser Schwellenländer und die damit korrespondierenden Exchange Traded Funds legten in diesem Zeitraum im Durchschnitt um 43 Prozent zu. Der indische Aktienindex steigerte seinen Wert sogar um 87 Prozent.

Da die BRIC-Staaten nach wie vor über enormes Entwicklungspotenzial verfügen, erscheinen die deutlichen Kurssteigerungen der vergangenen Monate nach den offenbar übertriebenen Kursein-brüchen am Höhepunkt der Börsenkrise als logisch. Mit den Lyxor ETFs auf die einzelnen BRIC-Staaten können Anleger ihre individuellen Markterwartungen für die Schwellenländer auf einfache Art und Weise umsetzen.

Der Lyxor ETF auf den brasilianischen Ibovespa-Performance-Index, ISIN: FR0010408799 deckt etwa 70 Prozent der Marktkapitalisierung der in Sao Paulo gelisteten brasilianischen Aktien ab. Die jährliche Management Fee des ETF beträgt 0,65 Prozent.

Der Lyxor ETF auf den russischen Aktienmarkt bezieht sich auf den DJ-RusIndex Titans10, der die zehn liquidesten und größten russischen Aktien wie Norilsk, Rosneft und Gazprom beinhaltet. Der ETF auf den Preisindex mit ISIN: FR0010326140 ist ebenfalls mit einer jährlichen Managementgebühr von 0,65 Prozent ausgestattet.

Der indische Aktienmarkt wird vom Lyxor ETF auf den MSCI India-Preisindex mit ISIN: FR0010361683 und jährlicher Managementgebühr von 0,85 Prozent vertreten. Wer auch chinesische Aktien seinem Portfolio beifügen möchte, kann dies mittels des Lyxor ETF auf den Hang Seng Chine Enterprise-Preisindex, ISIN: FR0010204081, jährliche Managementgebühr 0,65 Prozent tun.

ZertifikateReport-Fazit: Die Lyxor ETFs auf die einzelnen Aktienindizes der BRIC-Staaten werden vor allem von mittel- bis längerfristig agierenden Anlegern, die vom Zukunftspotenzial der Schwellenländer überzeugt sind, eingesetzt werden. Wegen der relativ hohen Kursschwankungen dieser Märkte sollten Anleger allerdings über ein robustes Nervenkostüm verfügen.

 

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