Luc Bessons Produktionsfirma zahlt für getöteten Kameramann

29. Juni 2009, 17:08
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41-Jähriger kam vor zehn Jahren bei missglücktem Stunt ums Leben - Geldstrafe von 100.000 Euro

Paris - Knapp zehn Jahre nach dem Tod eines Kameramanns bei einem missglückten Stunt hat ein Pariser Gericht die Produktionsfirma des französischen Filmemachers Luc Besson nun zur Verantwortung gezogen. Das Pariser Berufungsgericht verurteilte Bessons Firma Europacorp am Montag zu einer Geldstrafe von 100.000 Euro. Gleichzeitig milderte es die Strafe für den verantwortlichen Stuntman: Statt 18 Monate erhielt er sechs Monate auf Bewährung und muss 60.000 Euro als Entschädigung an die Hinterbliebenen des Kameramanns zahlen. Der 41-Jährige war im August 1999 bei den Dreharbeiten zu "Taxi 2" bei einem Unfall während eines Auto-Stunt getötet worden.

Besson führte unter anderem Regie bei den Kinohits "Im Rausch der Tiefe" und "Leon - Der Profi"; darüber hinaus hat er dutzende Filme produziert und Drehbücher geschrieben, darunter für "Die purpurnen Flüsse".(APA/AFP)

 

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    Die Produktionsfirma des französischen Filmemachers Luc Besson wird nun zur Verantwortung gezogen.

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