Rebellen: US-Waffenlieferungen lassen Gewalt eskalieren

29. Juni 2009, 17:05
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Washington stützt Regierung mit Waffenlieferungen

Mogadischu - Radikalislamische Rebellen haben die jüngsten Waffenlieferungen der USA an die somalische Regierung kritisiert. "Die an die sogenannte Regierung geschickten Waffen werden die Gewalt nur eskalieren lassen und wir glauben, dass sie schließlich in unsere Hände kommen", sagte ein Sprecher der Gruppe Al-Shabab, Sheik Hassan Ya'qub, in der Hafenstadt Kismayo.

Die US-Regierung hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, sie habe der somalischen Regierung Waffen und Militärausbildung im Wert von knapp zehn Millionen Dollar (7,11 Mio. Euro) zukommen lassen. Die somalische Regierung hat kaum Kontrolle über das Land, die von den USA als Terrorgruppe mit Verbindung zu Al-Kaida eingestufte Al-Shabab kontrolliert Teile von Mogadischu. Seit dem Sturz der Diktatur 1991 hatte in Somalia keine Regierung mehr die Kontrolle über das ganze Land am Horn von Afrika. (APA/AP)

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