Westliche Presse­konzerne "ein Segen für Medien-Demokratisierung"

29. Juni 2009, 17:31
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Miklos Haraszti, Medienbeauftragter der OSZE, über Pressefreiheit vor 20 Jahren, den Einfluss der Parteien und die Mediensituation in Russland

Pressefreiheit in Osteuropa vor 20 Jahre war eine "sehr einfache Sache". "Von Ostdeutschland bis Mongolei war alles in der Hand des Staates", Meinungsfreiheit sei gleich Null gewesen, so Miklos Haraszti. Das Engagement westlicher Pressekonzerne hält der Medienbeauftragte der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) für einen "Segen für Medien-Demokratisierung" in Osteuropa. Im Video-Interview mit Hans Rauscher spricht Haraszti über Medienfreiheit und Demokratie in Osteuropa, den Einfluss der Parteien auf Medien, das Engagement westlicher Konzerne in Osteuropa und die Mediensituation in Russland.

Über die Medienfreiheit in Osteuropa.

Über den Einfluss der Parteien auf die Medien.

Über Extremismus in den Medien.

Über das Empfinden der Demokratie in Osteuropa.

Über den Besitzanteil von westlichen Pressekonzernen an osteuropäischen Medien.

Über die Mediensituation in Russland. (derStandard.at/29.6.2009)

Zur Person: Der Schriftsteller, Herausgeber und Journalist Miklos Haraszti war Mitbegründer der demokratischen Opposition in Ungarn. Er gründete die Zeitschrift "Beszelö" mit, war Parlamentsabgeordneter der liberalen Freidemokraten (SZDSZ) und Mitglied des Kuratoriums des ungarischen öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Seit 2004 ist Haraszti Medienbeauftragter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

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