Vorerst kein Sommer in Sicht

29. Juni 2009, 11:12
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Vor allem im Norden und Osten des Landes muss man weiterhin mit Schauern und Gewittern rechnen

Wien - Stabiles und trockenes Sommerwetter ist weiterhin nicht in Sicht. Vor allem im Norden und Osten des Landes muss man weiterhin mit einigen Schauern und auch Gewittern rechnen, prognostiziert der Wetterdienst Ubimet.

Aufgrund der vielerorts gesättigten Böden bestehe insbesondere bei kräftigen Regengüssen nach wir vor örtlich die Gefahr Überflutungen, Vermurungen und Hangrutschungen. Trotz des unbeständigen Wetters zeigt sich doch auch immer wieder die Sonne, am freundlichsten wird es in Westösterreich.

Ab Mitte der Woche und zum Wochenende hin deuten einige Modellkarten zunehmend trockenes Wetter an und die Hochwassersituation sollte sich deutlich entspannen. Einzelne Gewitter sind aber vor allem im Bergland weiterhin möglich. Die Temperaturen liegen bei sommerlichen 20 bis 26 Grad, bei Sonnenschein sind sogar bis zu 29 Grad möglich.

Große Regenmengen

"Mehrtägiger Dauerregen ist zwar nicht mehr zu erwarten, mit Schauern oder Gewittern können aber stellenweise in kurzer Zeit größere Regenmengen zusammen kommen", erklärt Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe bei Ubimet . So fielen in der Nacht zum Montag in Lunz am See erneut 55 l/m² Regen, in Spital am Pyhrn wurden innerhalb von 12 Stunden 52 l/m² Niederschlag registriert.

Im niederösterreichischen Mostviertel sind innerhalb von 48 Stunden erneut Regenmengen von mehr als 100 l/m² gefallen. Spitzenreiter ist laut Ubimet erneut Lunz am See, wo von Samstag Früh bis Montag Früh 116 l/m² an Niederschlag gab. (red)

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    Auch in den nächsten Tagen ist im Norden und Osten Österreichs mit Gewittern zu rechnen.

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