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Hans Dichand, der Patrone von der Krone, gibt ein verschwurbeltes Interview und die Republik steht Kopf: Die Sozialdemokraten verfallen in Panik, alle anderen üben sich in ernste Dichand-Astrologie. Dabei wäre lautes Gelächter die angemessenere Reaktion, wenn Dichand vorgibt, er "spüre" die Anzeichen einer "großen Wendung". Könnte man nicht mit den Achseln zucken und sagen: Opa ist halt schon etwas eigen. Ohnehin erinnert sein Neffenwechsel an jenen Typus des greisen Familientyranns, der jede Woche ein neues Testament aufsetzt, weil er jede Woche einen anderen enterben muss.
Misiks Lesekreis: Alle sind für Gleichheit, und alle auch für Vielfalt. Muss daraus Ungleichheit werden?
Zum Demokratie-Begehren: Ich bin so Politik-Verdruss-verdrossen.
Euer Zynismus kotzt mich an. Und meiner auch. FS Misik heute in leicht renoviertem Gewand!
Alle reden über die Flüchtlinge in der Votivkirche. FS Misik lässt die Flüchtlinge selbst sprechen
Eine Hommage an drei bemerkenswerte Menschen, die vergangene Woche verstorben sind
Die Bürger wollen nicht, dass alles der Markt regelt. Sie haben recht.
Unter Geistesprinzen: Das Spindelegger-Prinzip & die Faymann-Doktrin
Wer könnte Gerard Depardieu demnächst noch nach Russland folgen? Fröhlicher Staatsbürgertausch mit Putin!
Das zu Ende gehende Jahr war gar nicht gut - Das nächste wird womöglich noch schlechter
Weil es für sie einfach keine ausreichenden guten Gründe gibt
Wie soll eine Politik die Märkte bändigen, wenn sie sich von ihnen abhängig macht?
Lulas Brasilien zeigt: Mehr Gleichheit führt zu mehr ökonomischer Prosperität
Stronach, Strasser & Co.: Soll man sich ärgern, oder Mitleid haben?
Herr Misik ist am besten und witzigsten, wenn er nicht grantig-emotional ist, dann wird es peinlich (vor allem bei den Themen Religion und FPÖ). Die akustischen Lacheinlagen, die in TV-Serien oft nerven, wurden in diesem Cast gekonnt eingesetzt. Auch inhaltlich sehr gelungen.
Das ist die Retourkutsche, für die doppelte Nominierung der Schwarzen bei der EU Wahl. Jetzt werden die Pröll’s bis zum Wahltag zu Tode proteschiert. Oder ich bin ahnungslos und der Fayman will nicht mehr nach der Pfeife tanzen und der Onkel ist böse. Abgesehen von dieser Geschichte können die meisten „dem Alten“ nicht das Wasser reichen. Er ist dort wo Viele, vor allem die Politiker, hin sollten, aber dazu gehören: Verstand, Volksnähe, Disziplin, Fleiß, Erfahrung, Unabhängigkeit usw. Das sind aber für die meisten Fremdwörter!
http://de.wikipedia.org/wiki/Sardonismus
Bei der Urbevölkerung Sardiniens (lat. Sardoni) soll die Sitte bestanden haben, die alten Leute zu töten; dabei sollte gelacht werden. Das war der berüchtigte risus Sardonius, ein krampfartiges Lachen, an dem die Seele unbeteiligt ist.
Sein Alter gehört bei Dichand untrennbar zu seinem Verhalten. Wenn man bei alten bösen Männern, das Alter verschweigt, weil man manisch politisch korrekt ist, geht man auf eine wichtige Komponente nicht ein. Außerdem finde ich, dass Misik "alt" nicht nur so dahin sagt, sondern sehr genau beschreibt welche negativen charakterlichen Alterserscheinungen Dichand zeigt.
Dass manche alte Menschen sich zu wichtig nehmen aber nicht mehr ganz mitkommen und deshalb böse, abwertend und paranoid werden, können Sie ja nicht leugnen. Genauso wie die Eifersucht und den Neid auf die Jugend aus der die Abwertung der Gegenwart gegenüber der Vergangenheit kommt (die böse/kalte/rücksichtslose Jugend/Gesellschaft/Welt heute).
die frage stellt sich: hat sich sein charakter im lauf seines journalistischen lebens grundsätzlich verändert?
wäre dieser mensch eine frau, wäre es moralisch o.k., die (berechtigte) kritik (an ihrem feldzug gegen die werte der aufklärung) durch verweise auf ihr frausein, ihr frausein hervorhebend, ihr frausein ins lächerliche ziehend, besonders zu betonen (sexistisch - mit anderen worten)?
dass es moralisch nicht o.k. ist, das geschlecht hervorzuheben, wenn es um die bewertung eines menschen geht (insbesondere im negativen sinne), diese erkenntnis ist mühsam erkämpft worden.
unrechtsbewusstsein bei der verwendung von altenfeindlichen formen der verbalen gewalt: ist in österreich ein unbekanntes wesen. alte menschen haben keine lobby.
Das Geschlecht darf nur dann nicht betont werden, wenn es um Frauen geht, Männer werden oft positiv wie negativ mit geschlechtstypischen Eigenschaften belegt ohne dass sich groß jemand aufregt. Meiner Meinung nach müssen Religion, Geschlecht und kultureller Hinetrgrund immer in Bedacht gezogen werden, wenn man über andere Menschen nachdenkt oder sie beurteilt. Das gilt natürlich auch für da Alter.
alte hoch zu achten und zu schätzen und auf ihren rat zu hören, das ist in den meisten kulturen der fall gewesen. in unserer werden sie (mainstream) nicht ernst genommen, verachtet und diskriminiert.
ein sichtbares zeichen der diskriminierung der alten ist in österreich, dass sie in politischen spitzenfunktionen unterrepräsentiert sind. obwohl die menschen immer älter werden, kommen sie (ab dem alter von 65 jahren) im österreichischen parlament gar nicht mehr vor. was spricht dagegen, dass sie in zukunft entsprechend ihrem anteil an der wahlberechtigten bevölkerung vertreten sind?
wer politisch diskriminiert wird, wird auch in anderen fragen diskriminiert.
die zeit in der spitzenpolitik sollte begrenzt werden (auf 15 jahre maximal).
todeswunsch - politisch korrekt?
hans dichand braucht keine verteidigung.
diese art der argumentation schadet aber hunderttausenden menschen, die den fehler begangen haben, alt zu werden.
alt zu sein, ist ein zufall.
wer alt ist, ist stur, kommt nicht mehr mit, eine last. wenn das so weiter geht, gibt's in österreich euthanasie. ist meinem vater passiert. die ärztin hat ihm eine spritze gegeben und er ist daran gestorben. die alten gehören weg. motiv? es hat fälle gegeben, in denen sich alte - in vorauseilendem gehorsam - das leben genommen. sie haben gespürt, dass sie nicht mehr erwünscht sind. im grunde genommen stärkt die nazi-ideologie hinter der altenverachtung (der stärkere hirsch und so weiter) und die angst vor eigener schwäche.
Es ist aber schon bedenklich, wenn ein dahergelaufener Chefredakteur 60% der Österreicher seine vorgestrige, rassistische, kleingeistige und ultraprovinzielle Haltung aufdrängt ... bzw aufdrängen lässt, gegen die Meinung vom Chef darf ja keiner seiner Angestellten schreiben.
vorbem.: ich schätze herrn misik (haben schon einmal geplaudert), ich schätze frau bm schmied.
habe (diesen artikel noch nicht gesehen habend) beschlossen, ein neues projekt umzusetzen.
vor ein paar jahren habe >ich< jörg haider verteidigt. ihm war vorgeworfen worden (meinungsseite im standard), eine alternde politprimadonna zu sein. ich halte jörg haider für einen politischen verbrecher und schreibtischtäter. das wort "alternd" in abwertender absicht: nicht o.k. physisch war j.h. in guter form, auch geistig. die probleme sind ganz woanders gelegen.
alt ist in österreich ein schimpfwort (mit ganz wenigen ausnahmen). eine folge ist, viele alte menschen verzweifeln. die suizidrate alter männer ist die höchste (global bei reichen staaten).
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