Heinisch-Hosek hat kein Ohr für Wünsche der Justiz

27. Juni 2009, 12:55
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Keine Postbeamte für die Justiz: "Jetzt geht es um die Polizei"

Wien - Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek erteilt Wünschen des Justizressorts nach Personal aus dem Post- und Telekom-Bereich eine Absage. "Nein, das steht nicht zur Debatte. Jetzt geht es um die Polizei", sagte sie der "Kleinen Zeitung" (Samstag-Ausgabe).Der Justizstellenplan werde ohnehin "sehr moderat" abgebaut, ergänzt ihre Sprecherin in der "Wiener Zeitung".

"Kollaps"

Justizministerin Claudia Bandion-Ortner hatte angesichts Heinisch-Hoseks Überlegungen, nicht mehr benötigte Bedienstete bei Post und Telekom für Verwaltungs- und Schreibtätigkeiten zur Exekutive umzuschichten, die Bitte ausgesprochen, "das Justizressort zu berücksichtigen". Dieses verfügt derzeit über 11.011 Bedienstete, bis 2013 muss es laut Stellenplan 169 Stellen abbauen. Die Justizgewerkschaft warnt, man stehe wegen "akuten Personalmangels" vor dem "Kollaps". (APA)

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