Michael Jackson tot: Computerexperten mahnen zu Vorsicht im Internet

27. Juni 2009, 10:20
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Verstärkte Spam- und Phishing-Angriffe auf informationshungrige Fans befürchtet

Wegen des Ansturm auf Internet-Seiten nach dem überraschenden Tod von Michael Jackson haben Computerexperten in den USA zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Betrüger könnten den Informationsdurst der Fans verstärkt für Spam- und Phishing-Angriffe nutzen, warnte das US-Beobachtungszentrum CERT am Freitag (Ortszeit).

Betrugswelle befürchtet

Es gebe bereits erste Hinweise auf eine zu befürchtende Betrugswelle. Internet-Nutzer sollten darauf achten, dass sie nicht unvorsichtigerweise geheime Zugangsdaten offen legten, mit Viren infizierte E-Mails öffneten oder auf dubiose Website zugriffen. Zudem sollten die Virenschutz-Programme auf dem neuesten Stand sein. Das weltweite Datennetz wurde nach Bekanntwerden des Todes des Superstars mit Reaktionen und Anfragen überflutet.

Gedenkseiten und Online-Kondolenzbücher

Beim Social network Twitter gingen minütlich Hunderte von Nachrichten ein. Offizielle und inoffizielle Fanclubs von Indien bis Südafrika eröffneten Online-Kondolenzbücher und Gedenkseiten für den "King of Pop". Auch im sozialen Internet-Netzwerk Facebook schufen Fans rasch neue Seiten zu Jacksons Ehren. Der Nachrichtendienst Google News verstand die millionenfachen Suchanfragen zeitweise gar als Hackerangriff und lehnte sie ab.(APA/AFP)

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