Erweiterter Bundesvorstand

Grüne wollen "politische Neuaufstellung"

21. Juli 2009, 09:56
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    foto: apa

    Glawischnigs Babypause wird nicht allzu lang sein, sie möchte schon im September wieder zurück sein und sich für die Landtagswahlen in Oberösterreich und Vorarlberg wieder voll einbringen.

Bundesgeschäftsführerin Sburny tritt zurück - Vassilakou übernimmt während Glawischnigs Karenz die Führung

Der erweiterte Bundesvorstand der Grünen tagt und die erste Überraschung ist da: Bundesgeschäftsführerin Michaela Sburny verlässt mit Jahresende die Partei und Glawischnig bekommt einen zweiten Stellvertreter. Peter Pilz sagt dazu im Interview mit derStandard.at: "Wir mussten Konsequenzen aus der verlorenen EU-Wahl ziehen und unsere Fehler ernst nehmen. Die politische Verantwortung zu übernehmen ist hier der erste Schritt."

Allerdings sei die verlorene Wahl nicht die Schuld einer einzelnen Person. Sie biete aber die Möglichkeit innerhalb der Partei für eine "politische Neuaufstellung" zu sorgen. Auch inhaltlich wollen sich die Grünen reformieren und mehr "öffnen". Die Grünen haben mit rund drei Prozentpunkten Minus bei der EU-Wahl am 7. Juni den größten Verlust auf Bundesebene seit ihrem Bestehen erlitten und schon davor immer wieder Stimmen verloren. Bei der Nationalratswahl 2008 rutschen sie hinter das BZÖ auf Platz fünf ab.

Weitere Veränderungen stehen auch in den Bundesländern an, sagte Glawischnig, die über den Sommer in Karenz geht.

Vassilakou wird Karenz-Vertretung

Die Wiener Klubobfrau Maria Vassilakou wird für Eva Glawischnig während der Karenz die Parteiführung übernehmen. Im Parlament wird sie von Werner Kogler vertreten. Im Herbst, wenn Glawischnig wieder in den Job einsteigt, soll neben Vassilakou ein zweiter Stellvertreter bestellt werden. Namen wollte Glawischnig nicht nennen, es kämen aber "natürlich" auch Männer infrage.

Glawischnig möchte die Partei inhaltlich neu aufstellen. Konkret will man mit der Zivilgestellschaft in Dialog treten, sich öffnen und verbreitern und einen "Zukunftspakt" mit Gerechtigkeit im Mittelpunkt schließen. Es gehe dabei um Steuergerechtigkeit, Unterstützung für Kleinunternehmer, soziale Absicherung, Bildung und einen Pakt gegen Rechts.

Bundesgeschäftsführerin Michaela Sburny, die schon seit fast 18 Jahren dabei ist, soll diesen Neuerungsprozess mitbegleiten. Sowohl Sburny als auch Glawischnig stellten einen Zusammenhang zwischen dem Abgang der Bundesgeschäftsführerin und den Wahlniederlagen in Abrede. Verlust und Neubeginn würden zum normalen parteipolitischen Lauf dazugehören. Sburny wollte über ihre Zukunftspläne nichts verraten, nur so viel, dass sie nach so langer Zeit ihre Kräfte woanders konzentrieren wolle.

Glawischnigs Babypause wird nicht allzu lang sein, sie möchte schon im September wieder zurück sein und sich für die Landtagswahlen in Oberösterreich und Vorarlberg wieder voll einbringen. Geburtstermin ist Mitte Juli. (red, derStandard.at, 26.6.2009/APA)

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Happy Seppi
00
21.7.2009, 11:50

ich vermisse den newswert. wurde doch alles schon geschrieben oder?

charley-inc
00
21.7.2009, 11:22

Neuaufstellung? Ja sehr gerne sogar:

Christoph Chorherr als Parteivorsitzender, damit die Grünen auch wirtschaftspolitisch endlich ernstgenommen werden. Mit der Fortsetzunug des pseudo-linken Kurses werden die Grünen nur weiter Stimmen verlieren und sich nie deutlich über der 10 Prozent Marke bewegen. Als ökologisch-(bürgerlich)-liberale Partei wären für die Grünen sicherlich weit mehr Stimmen drin. Mit den derzeitigen Grünen ist einfach kein Staat zu machen.

Helmut Schmidt
01
you always meet twice.

gratulation an pilz. treffer!

1996 hat sburny pilz in wien gekickt (gemobbt).

2009 hat sich das blatt gewendet. spät aber doch. pilz sei dank.

wünschen wir sburny das beste. aber wünschen wir niemenden die sburny.

Flo S.
00
Ich bin nach wie vor Grün Wähler...

...jedoch nicht mehr aus Überzeugung wie früher, sondern weil es derzeit das geringste Übel in der österreichischen Politiklandschaft ist! Es ist leider schon sehr traurig, was uns alles vorgegaukelt wird! Die Grünen verlieren immer mehr an thematischen Inhalten und ich weiß, dass ihre Forderungen auch nicht im geringsten irgendwie umsetzbar sind. Sie werden wahrscheinlich auch bei der nächsten Wahl viele Anteile verlieren...leider zu gunsten von Strache!

c70
00
Dem Stimme ich zu.

Wobei ich glaub, die Grünen verlieren an die ÖVP.

richard ratphlat
 
00
30.6.2009, 15:33
"Weitere Veränderungen stehen auch in den Bundesländern an, sagte Glawischnig, die über den Sommer in Karenz geht."

wann?!?!?!?

bitte sofort!!!

devianz
11
30.6.2009, 11:46

im zuge der quotenregelung sollte der 1.stellvertreter doch ein mann sein.
ich würde mir öllinger wünschen.

Schneck4ever
10
30.6.2009, 01:43

Wenn ich derzeit an die Grünen denke sehe ich Schwarz :) (sorry der musste sein)

Rosa Stahl
57
29.6.2009, 15:07

Wozu kriegt die Frau eigentlich Kinder?

Sachwalter
10
29.6.2009, 21:34
Wieder ein brillant

baumfreund
01
29.6.2009, 20:07
warum denn nicht?

sind wir doch froh, wenn es nicht nur egoistische singles gibt!

fockenhuaba
50
29.6.2009, 18:01

Weils gerade schick ist. Status-symbol

Luky Pozzo
23
29.6.2009, 15:17

Wozu haben Sie Raum zum Denken im Kopf, Frau Stahl?

c70
24
29.6.2009, 14:56
Eva G. entpuppt sich als Sesselkleberin.

Wer glaubt, dass 3 Monate nach Geburt alles business as usual ist, der irrt gewaltig.
Die Karriere dürfte ihr so wichtig sein, dass sich das Baby offensichtlich zu einer Leihmutter oder einem Kindermäderl binden muss. Dies wird Babys wichtigste Person sein.
Nicht umsonst ist die kürzeste Karenz irgendwo bei 12-18 Monate. Das erste Jahr ist für Mutter-Kind und für Familie das wichtigste.
Und bevor alle herummosern: ich bin vater, 8 monate ist mein sohn - und daher weiss ich wovon ich hier nun poste.

baumfreund
23
29.6.2009, 20:12
sind sie in väterkarenz gegangen?

das würde mir imponieren!

c70
00
29.6.2009, 21:40
noch nicht, erst in etwa 2 Jahren, soferne nicht das liebe Geld....

Sachwalter
12
29.6.2009, 21:39
Imposant wäre,


wenn seine Partnerin die 25 Prozent durch Berufswahl verursachte geringere Einkommen durch 25 Prozent Mehrarbeit ausgeglichen hätte um ihm das daheimbleiben beim Kind zu ermöglichen.

Sowas wäre imposant.

madman
00
29.6.2009, 14:41
von der politische luftauflösung zur neuaufstellung

bin gespannt

Eva Porate
11
29.6.2009, 14:39
UNNÖTIG


In ihrem derzeitigen Zustand braucht niemand die Grünen. Die Neuaufstellung musste wesentlich tiefer in das Kaffekränzchen für wohlhabende Charity-Damen greifen, damit daraus einmal eine ernstzunehmende Partei wieder wird.

Leiderkeinmilliardär
28
29.6.2009, 12:47
Grüner Dialog mit der Zivilgesellschaft

sah in letzter Zeit etwa so aus:

Grünwähler: äh, wir würden bitte gerne unter Umständen selber entscheiden, ob wir lieber Frau Lunacek oder Herrn Voggenhuber unsere grüne Vorzugsstimme geben wollen, ...
GrünIn: Nix da, ihr Chauvinisten. Wenn's euch nicht passt, bleibt's daheim oder wählt's was anderes.

Ende des Dialogs

free spirit
11
29.6.2009, 10:34
dringlicherweise

sollten die grünInnen versuchen einen antrag durchzubringen der die hürde bei den parlamentswahlen auf 3% erniedriget.
mag sein, dass das bald überlebenswichtig sein könnte, wenn das was da momentan vor sich geht eine "politische Neuaufstellung" sein soll, kann man eine sukzessive fortsetzung der wahlniederlagen und weitere massive stimmenverluste nicht ausschliessen.

franz der freie
 
00
29.6.2009, 16:57
das bzö wird sich bedanken, dann schaffen sie es doch noch.

syclone
01
29.6.2009, 10:29

jöööö - die glücklichen eltern

nixgrünis
51
29.6.2009, 10:21
Eine Grünpolitikerin?????????

Eine Grünpolitikerin sagte,sie wolle auf keinen Fall die alten Grenzen zurück. Danke für soviel Verbrecherfreundschaft.

Mr. Zebra
01
29.6.2009, 19:38

Sonst alles in Ordnung?

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