Ölpreis steigt nach An­schlag auf Förderanlage

26. Juni 2009, 14:20
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Nachfrage zuletzt nicht mehr weiter gefallen

New York/Wien - Die Ölpreise haben am Freitag ihren Anstieg vom Vortag fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August kostete im Mittagshandel 70,79 Dollar (50,78 Euro) und damit 56 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis je Fass der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im August kletterte um 59 Cent auf 70,37 Dollar. Händler machen einen Anschlag auf eine Ölförderanlage in Nigeria für den Anstieg verantwortlich.

Die deutsche Commerzbank hält den jüngsten Ölpreisanstieg auf über 70 Dollar je Barrel für wenig nachvollziehbar. Eine Verbesserung am Markt sei aber nicht von der Hand zu weisen. Trotz des starken Preisanstiegs in den letzten Monaten sei die Nachfrage zuletzt nicht mehr weiter gefallen.

Auch der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist weiter gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 68,54 Dollar. Das sind 53 Cent mehr als am Mittwoch. Die OPEC berechnet ihren täglichen Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (APA/dpa)

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