Gerhard Hohenwarter, Klimatologe

    26. Juni 2009, 16:44
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    "Das Ärgste ist wettermäßig überstanden", versichert uns Gerhard Hohenwarter von der ZAMG, dem staatlichen meteorologischen Dienst Österreichs

    "Ein Tief über Mitteleuropa dauert zwischen sieben Tagen und zwei Wochen. Diese Phase geht zu Ende, flächendeckender Regen ist vorerst nicht mehr in Sicht."

    Persönlich macht ihm Regen nicht viel aus, er fährt beinahe jeden Tag und bei jedem Wetter mit seinem 15 Jahre alten Kästle Mountainbike zur Arbeit. Aber auch Klimatologen fahren Auto. "Weil man sich ja auch bestimmten Freiheiten nicht versperren will. Aber meine Fahrten sind überschaubar", sagt der Kärntner.

    Sein Renault Mégane, ein Kombi, kommt nur in Ausnahmefällen zum Einsatz. "Ich habe mir den Mégane gebraucht vor einem Monat gekauft, nachdem mein 3er-Golf nach 300.000 Kilometern seinen Geist aufgegeben hat."

    Das neue Auto sollte wenig verbrauchen und viel Platz haben. "Der Renault ist leicht, dementsprechend wenig Sprit verbraucht er. Ich brauche keinen SUV, keine Alufelgen, keinen Heckspoiler." Ein Auto muss "zweckdienlich" sein: "Ich benötige Stauraum, wenn ich Räder oder Ski transportiere. Es interessiert mich nicht, mit einer 15-Liter-Karre durch die Gegend zu fahren."

    Das Lieblingswetter des Klimatologen ist übrigens Schnee. "Wenn es schneit, beruhigt sich alles. Der Lärm wird gedämpft, die Leute stellen sämtliche unnütze Autofahrten ein. Es zieht eine Ruhe und Sanftmütigkeit in die Stadt." (Jutta Kroisleitner/DER STANDARD/Automobil/26.6.2009)

    • Hohenwarters Auto soll viel Platz bieten und im Verbrauch sparsam sein.
      foto: privat

      Hohenwarters Auto soll viel Platz bieten und im Verbrauch sparsam sein.

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