Chronologie

Höhen und Tiefen eines außergewöhnlichen Lebens

26. Juni 2009 01:40

Vom Kinderstar über Weltruhm bis zu Negativschlagzeilen

Michael Jackson ist am Donnerstag in Los Angeles an Herzstillstand gestorben. Sein Leben war von zahlreichen Höhen und Tiefen geprägt. Eine Chronologie:

1958: Michael Jackson wird am 29. August in Gary im US-Bundesstaat Indiana als Sohn eines Kranführers geboren.

1962: Mit der Band "The Jackson Five" debütiert der Vierjährige als Sänger an der Seite von vier seiner älteren Brüder.

1968: Die "Jackson Five" bekommen beim legendären Motown-Label ihren ersten Plattenvertrag. Mit Songs wie "ABC" und "I'll Be There" erobert das Quintett in den folgenden Jahren die Hitparaden.

1980: Quincy Jones produziert Jacksons erstes Solo-Album "Off The Wall". Es verkauft sich elf Millionen Mal.

1982: Das Album "Thriller" und sein spektakuläres Video dazu begründen Jacksons Ruf als "King of Pop". "Thriller" ist bis heute das erfolgreichste Album aller Zeiten.

1985: Jackson kauft für 47,5 Millionen Dollar (37,8 Mio. Euro) die Rechte an den meisten Liedern der Beatles. Wegen Geldnöten muss er sie später nach und nach wieder verkaufen.

1991: Jacksons zunehmend blasse Hautfarbe löst Spekulationen über eine Schönheitsoperation aus. Der Sänger nennt später eine Hautkrankheit als Ursache.

1992: Auch das Album "Dangerous" wird zum Erfolg.

1993: Ein US-Zahnarzt beschuldigt Jackson, seinen 13-jährigen Sohn missbraucht zu haben. Mit Hilfe einer Millionenzahlung entgeht Jackson später einem Prozess.

1994: Heirat mit Lisa Marie Presley, der Tochter von Elvis Presley.

1996: Scheidung von Lisa Marie Presley und Heirat mit der Krankenschwester Debbie Rowe. Während der bis Oktober 1999 dauernden Ehe kommen die Söhne Prince Michael und Paris Michael Katherine zur Welt.

2001: Das Album "Invincible" wird zum Flop.

2002: Jacksons drittes Kind Prince Michael II. wird von einer Leihmutter zur Welt gebracht. Jackson sorgt für einen Skandal, als er das Baby mit nur einer Hand aus einem Fenster des Berliner Adlon-Hotels hält.

2003: Jackson erzählt dem britischen Dokumentarfilmer Martin Bashir, dass er sein Bett mit Kindern aus anderen Familien teile. Er bestreitet aber sexuellen Missbrauch. Dennoch wird Haftbefehl gegen ihn wegen Verdachts auf Kindesmissbrauch erlassen.

2005: Am 31. Jänner beginnt im kalifornischen Santa Maria der Prozess gegen Jackson. Am 13. Juni wird der 46-Jährige von der Jury frei gesprochen. Jackson verlässt seine Neverland-Ranch, führt seitdem ein Nomadenleben.

2006: Im November verprellt Jackson bei seinem ersten Live-Auftritt seit langem seine Fans: Bei der Verleihung der World Music-Awards in London singt er lediglich vier Zeilen aus "We are the World", dann versagt ihm die Stimme.

2007: Für eine Million Dollar (796.495 Euro) tritt Jackson im März in einem exklusiven Tokioter Club auf - ohne einen Ton zu singen.

2009: Im Februar berichten die Londoner Zeitungen, Jackson plane ein Comeback mit rund 30 Konzerten. In einer Pressekonferenz am 5. März gibt er bekannt, dass er im Juli eine Konzertserie in London spielen wird. Am 25. Juni stirbt Jackson nach einem Herzstillstand in einem Spital in Los Angeles. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 51
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ving
26.06.2009 16:11
Falsch! Und zwar in den meisten Medien...

... Michael Jackson's erstes Soloalbum war:

"Got to be there" 1971 unter Motown
außerdem
"Ben" 1972 -Motown
"Music & Me" 1973 -Motown
"Forever, Michael" 1975 -Motown

"Off the wall", veröffentlicht am 5. August 1979! (nicht 1980) das erste Album unter epic records!

Mir ist bewusst, dass die Alben in Europa kaum eine Rolle spielten trotz 3 Single-Top Ten Hits und einem Nummer 1 Hit in den USA ("Ben")...
ändert aber nichts an den Tatsachen...

woidviadla
26.06.2009 14:05
Er wird in künstlerisch nachhaltiger Art ewig leben.

So wie Elvis, Gershwin, Schönberg, Chopin, Beethoven, Mozart, Haydn, Bach - um die Jahrhunderte ein wenig zurückzuspulen.

Sein Dasein ist und war zum Vergessen, ganz ähnlich wie bei vielen der oben genannten Kollegen - leider keine Kolleginnen, wobei eine Ebene darunter dann schon Madonna, Callas und zwei Ebenen darunter Tina Turner und Fanny Hensel-Mendelssohn stehen.

Freu mich über Ergänzungen, Streichungen, Kommentare.......

darkwing
29.06.2009 16:45
Sie stellen.....

Madonna auf die gleiche Stufe wie die wahrhaft göttliche Callas?
Frevler, schämen Sie sich für diese Aussage!

oiso
27.06.2009 10:23

das kann doch nicht ihr ernst sein! dieses ewige hochgeschaukle von popsternchen unterschiedlichen formats zu "künstlern", find ich schon deutlich übertrieben. selbst ein "king of pop" hat neben größen der klassik, die tatsächlich die jahrhunderte überdauern nichts zu suchen.

Mo Ra
 
27.06.2009 09:56

Ich wette, dass er in 10 Jahren vergessen sein wird!

Markus R.
 
28.06.2009 15:54

Die Wette halte ich dagegen!

schurlibub
26.06.2009 13:50

"2001: Das Album "Invincible" wird zum Flop."

Ich möcht auch mal einen Flop haben, der sich 11 Millionen mal verkauft.

Ar Mutschgerl
26.06.2009 13:59
Man darf nicht vergessen,

dass angesichts des Medienhypes und des riesigen Werbeaufwands rund um die Welt die Platte einfach nicht genug eingespielt hat.
Angesichts der Kosten kann man schon von Flop sprechen. Gescheitert, wenn auch auf höchstem Niveau.

johngillis
 
26.06.2009 17:36

gerade der werbeaufwand war ja nicht in dem maß vorhanden wie bei früheren scheiben

die rote baronin
26.06.2009 13:20

Für mich war er ein Paradebeispiel dafür, wieveil man mit einer autoritäten Erziehung, Druck und Förderung der Talente von klein auf aus einem Menschen herausholen kann.
Und wieviel dann vom Leben übrig bleibt.
Am meisten tun mir seine Kinder leid. Aber das haben sie ja immer schon.

Toerk Hvijed
26.06.2009 12:43
Die Werbeikone der Schönheitschirugie ist von uns gegangen.

R.I.P Jacko

barry mccoist
26.06.2009 12:01

möchte nicht wissen, wieviel das unternehmen jackson erwirtschaftet hat, wieviel er davon erhalten und wieder versemmelt hat - aber vor allem wieviel das umfeld (die sog. freunde, manager, produzenten, "ärzte" - oder besser medizinische berater etc.) an ihm verdient hat.

eine tragische figur - eine tragische geschichte - hoffentlich hat er "drüben" jene ruhe, die er hier nie fand. mit 4 auf der bühne stehen, das kann wenig lustig sein.

johngillis
 
26.06.2009 17:37

drüben? der ist nicht wieder nach neverland gezogen, der ist tot. wenn man tot ist, dann ist man einfach nur tot. sagt schon die bibel

Saskia Fabian
 
26.06.2009 11:16
jacko bei allem wahnsinn in deinem leben du warst der größte!

RIP!

MiNeum71
 
26.06.2009 10:16


Ein ganz Großer der Popkultur. Möge er seinen ewige Frieden gefunden haben.

EM-multi-SHOP
 
26.06.2009 09:31
Ruhe in Frieden...

.-''''-.,.-''''-.
! Ruhe in !
". Frieden ."
'''-.,.-'''

With Fear I Kiss The Burning Darkness
26.06.2009 07:15
R.I.P. Jacko

der 25.06. war ein schlechter Tag für Stars

NegR h.c.
26.06.2009 12:56

Widerspruch!

Ingeborg Bachmann wurde am 25.6. geboren!

Melville
26.06.2009 02:15
Michael Jackson war die letzte, absolute Pop-Ikone...

... des 20. Jahrhunderts.
Samt allem, was dazugehört: bizarres Verhalten, absolute Künstlichkeit, von Gerüchten schon zu Lebzeiten überwuchert, von Missbrauch erzählend, Tragik und Triumph zu einem Konglomerat vereinend.
Seine Unantastbarkeit und Unfassbarkeit waren und sind die Attribute totaler Superstars längst vergangener Zeiten: totale Fremdheit gegenüber jeglicher Realität. Undenkbar, jemand wie ihn beim Einkaufen im Supermarkt zu ertappen. Er war eine Projektion ohne Projektor.
All jene, die im 20. Jahrhundert waren, Greta Garbo oder Marilyn Monroe oder Elvis oder Kurt Cobain: von ihnen bleiben viele Bilder, aber sie verharren im ewigen Rätsel, wer sie denn wirklich gewesen sind.
So auch Michael Jackson, der nun ewig da ist.

byron sully
26.06.2009 13:18
eine ganz bedeutende,

aber von letzter würd ich nicht sprechen (dieser begriff wird meiner meinung nach überstrapaziert). auf jeden fall jemand, der durch seine musik UND seine persönlichkeit die letzten jahrzehnte extrem geprägt hat.

DesmondTutu
 
26.06.2009 11:21

Da gibt's noch Madonna, Cher und Tina Turner. Achja Phil Collins, Sting, U2, AC/DC, Metallica leben ja auch noch .....

Becks
26.06.2009 14:05

...austrofred

altbürgermeister
26.06.2009 14:00
Wenn wir von Ikone und Exzentriker sprechen...

... darf einer nicht fehlen: Dawid Bowie

NegR h.c.
26.06.2009 12:59

Ganz zu schweigen von Farrokh Bulsara.

darkwing
26.06.2009 13:28
Der gute Freddie....

.....lebt aber(leider) schon länger nicht mehr

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