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Michael Jackson ist tot

26. Juni 2009, 16:01
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    foto: apa/epa/mabanglo

    Michael Jackson hatte erst Anfang März eine Comeback-Konzertreihe angekündigt, die in Rekordzeit ausverkauft war.

Die Pop-Ikone war nach einem Herzstillstand in ein Spital in Los Angeles eingeliefert worden - Medikamentenmissbrauch wird vermutet

Los Angeles - Der amerikanische Popstar Michael Jackson ist am Donnerstag einem Herzstillstand erlegen. Die "Los Angeles Times" berichtete, der 50-Jährige sei um die Mittagszeit, bereits im Koma befindlich, in ein Krankenhaus eingeliefert worden, wo ihn die Ärzte am Nachmittag für tot erklärten. In einer Live-Schaltung des Senders CNN bestätigte der zuständige Gerichtsmediziner das Ableben; Resultate einer Autopsie könnten eventuell schon am Freitagnachmittag vorliegen. Wie "FoxNews" berichtete, wurden Jacksons sterbliche Überreste vier Stunden nach dem Tod  per Hubschrauber vom UCLA Medical Center zum Amt für Gerichtsmedizin des Bezirks Los Angeles geflogen.

Ein Sprecher der Feuerwehr von Los Angeles sagte gegenüber der L.A. Times, Rettungssanitäter hätten um 12.26 Uhr mittags einen Notruf aus Jacksons Haus in den Holmby Hills im Großraum Los Angeles entgegengenommen. Jackson habe nicht mehr geatmet, als sie ihn vorfanden. Dessen Bruder Randy gab an, Michael wäre plötzlich zusammmengebrochen. Noch in seinem Haus hätten die Sanitäter Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet und ihn dann bei  "vollständigem Herzstillstand" in das Spital transportiert. 

Medikamentenmissbrauch wird vermutet

Angeblich habe Jackson zuletzt Probleme mit den für ihn verschriebenen Medikamenten gehabt. Seine Familie  hält einen Zusammenhang zwischen dem Tod des Popstars und seinem Medikamentenkonsum für möglich. Sein Tod sei "nicht unerwartet" gekommen, sagte der Familienanwalt Brian Oxman zu CNN. Jackson habe in letzter Zeit verschreibungspflichtige Medikamente genommen, um sich für seine bevorstehenden Comeback-Konzerte vorzubereiten: "Ich weiß nicht genau, in welchem Umfang er die Medikamente genommen hat, aber nach dem was, was der Familie berichtet wurde, war der Umfang erheblich".

Medienberichten zufolge soll Jackson vor seinem Tod eine starke Dosis Morphium bekommen haben: Das meldete die gewöhnlich gut unterrichtete Internetseite tmz.com am Freitag unter Hinweis auf nicht genannte Familienmitglieder. Die Angehörigen seien deshalb beunruhigt gewesen.

Zudem soll sein Bruder Joe Jackson kürzlich versucht haben, den Megastar in einer Entzugsklinik im kalifornischen Palmdale unterzubringen. Der Bruder gehe davon aus, dass der Sänger von Morphium und anderen verschreibungspflichtigen Drogen abhängig war, hieß es. Angeblich machte der Star trotz der Vorbereitungen auf ein Comeback in der letzten Zeit einen lethargischen und erschöpften Eindruck.

Vorwürfe

Der Anwalt warf der Entourage des Stars vor, möglichen Arzneimissbrauch begünstigt zu haben: "Die Leute, die um ihn herum waren, haben es ihm ermöglicht". Oxman zog eine Parallele zum Tod des Models Anna Nicole Smith, die vor zwei Jahren an einer Überdosis Medikamente gestorben war. Der Fall Smith sei "nichts im Vergleich zu dem, was wir in Jacksons Leben gesehen haben". Auch Jacksons früherer Agent Michael Levine zeigte sich "nicht überrascht" über das Ableben:  "Michael hatte seit Jahren einen unmöglichen und oftmals selbstzerstörischen Weg eingeschlagen. (...) Sein Talent stand völlig außer Frage, ebenso aber auch sein Unbehagen mit den Regeln dieser Welt."

Michael Jacksons Bruder Jermaine hat noch am Donnerstag Einzelheiten  mitgeteilt. Demnach war Jacksons Privatarzt in der Villa des selbsternannten "King of Pop", als dieser  einen Herzanfall erlitt. Seine Wiederbelebungsversuche waren ohne Erfolg. Jackson wurde dann in das nahe gelegene UCLA Medical Center gebracht. Dort hätten die Ärzte über eine Stunde lang vergeblich versucht, das Herz des Sängers wieder zum Schlagen zu bringen, erklärte der Bruder vor Reportern in dem Krankenhaus. Jermaine Jackson bat die Öffentlichkeit darum, die Privatsphäre der Familie zu respektieren. Unter Tränen sagte er weiter: "Michael, wir lieben dich". Fernsehbilder zeigten später, wie Jacksons Mutter Katherine und seine Schwester LaToya am Abend das Krankenhaus verließen.

"In Erinnerung an eine wahre Apollo-Legende"

In der Nacht auf Freitag versammelte sich eine große Menschenmenge vor dem legendären New Yorker Apollo-Theater, in dem der junge Jackson 1969 mit einem Talentwettbewerb seine Karriere gestartet hatte. "In Erinnerung an Michael Jackson, eine wahre Apollo-Legende", leuchtete als Schriftzug auf dem Gebäude auf. In Los Angeles strömten Hunderte von Fans zum UCLA Medical Center. Auch vor der Nobelvilla in Holmby Hills erwiesen ihm Hunderte die letzte Ehre. Angeblich  wurden ein Dutzend Touristen in einem Reisebus Augenzeugen von Jacksons Abtransport im Krankenwagen. Sie hatten vor dem Tor des Anwesens Fotos geschossen, als die Ambulanz den todkranken Star abholte.

Jackson hätte am 13. Juli in London das erste von einer Serie von 50 Comeback-Konzerten geben sollen, die bis März 2010 geplant waren. In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Sorgen über seinen Gesundheitszustand laut. Der Konzertveranstalter erklärte jedoch im März, Jackson habe eine mehrstündige ärztliche Untersuchung positiv abgeschlossen. (APA/AP/Reuters/red)

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Posting 1 bis 25 von 1427
Daria Danek
00
30.6.2009, 18:17
Michael Jackson

Er hat deswegen die ganzen operationen gemacht, weil er sich selber gehasst hat und sich nicht mehr wert gefühlt, weil ihm vorgeworfen wurde er wär ein phädophil und weil er auch nicht so wie sein vater aussehen wollte, da er als kind von ihm misshandelt wurde...ruhe in frieden jacko

Diagnostiker1
12
29.6.2009, 21:57
Genie oder Wahnsinn?

Was wollte er sein?
Warum die vielen Operationen?
Seine Idealvorstellung: weiße Haut?
Es muss ihm doch bewusst gewesen sein, dass der Körper all das nicht verkraftet.
Er wirkte eigentlich schon seit einigen Jahren sehr zerbrechlich.
Viele Popstars halten den Stress und den Druck der Musikindustrie nur mit diversen Drogen aus.
Die Besten werden benützt und ausgenützt damit einige Tausend einen Job haben.
Ein verdammt hartes Business.
Drogen, Tabletten, Koks uvm. tragen zum Dauererfolg bei.
Ist es das wirklich wert?
Die Verträge müssen eingehalten werden; also los, auf gehts ohne Rücksicht auf Verluste!
Eines ist klar: die Jackson Industrie wird sicher noch etliche Milliönchen verdienen.
Das letzte Hemd hat keine Taschen.
R.I.P.

Sternchen100
00
Singen kann man auch im Alter - tanzen aber nicht

Jackson wurde vom Vater wegen seiner dicken Nase gehänselt und wollte nie so sein und aussehen wie sein brutaler Vater. Was er mit x-Gesichtsoperationen abzog, war Selbstverstümmelung. Irgendwo hätten Chirurgen nicht mehr mitmachen dürfen!

Seine Musik war so total verbunden mit Tanz, dass es mit 40 Jahren (spätestens) vorbei war, und er wusste es. Kein Tänzer hat mit 50 Jahren noch diese Kondition, 50 !!! Konzerte tanzend durchzuhalten wie ein Junger, mit Arthrose in allen Gelenken, Schmerzen, veraltetem Tanzstil, Erschöpfung.... unmöglich. Er wollte die 50 Konzerte nicht und wusste, er konnte sie gar nicht durchhalten. In "Die ganze Woche" 27/1.7.09 steht, er musste aber: sonst hätten "die" ihn umgebracht. Vermutlich wegen Schulden.

LGM
02

ja, die ganze Woche ist ja ein Bekannter Quell der Wahrheit!
Es gibt Leute, die laufen mit 60 oder mehr reelmäßig Marathon, besteigen Berge, bauen Häuser...
Das mit der Kondition mit 50 ist absoluter Schrott.

Daniel Harker
00
Sicher...

Mit 50 kann man ja froh sein, wenn man noch aus dem Bett kommt.

kruazimuageli
00
29.6.2009, 19:27
was hat es eigentlich auf sich mit

den weissen klebestreifen um einzelne fingerspitzen?

Diagnostiker1
00
29.6.2009, 22:32
Die halten die Finger zusammen.

Daria Danek
01
29.6.2009, 17:30
Michael Jackson

Er war der beste Sänger des Jahrhunderts...und keiner kann ihn überragen...auch wenn es manche nicht glauben, aber die mehrheit glaubt daran und ich gehöre dazu!!!

oidaradio
00
28.6.2009, 21:23
Toerk Hvijed
01
28.6.2009, 17:04
Weißes Baby-Kamel auf den Namen Michael Jackson getauft

warofwords
00
28.6.2009, 16:09
Dr. Lari and Mr. Fari
 
51
28.6.2009, 14:25
Wenn mandas oberste Foto ansieht,

dann muß man an Klaus Nomi denken.
Nur: DER mußte sich schminken, um so auszusehen. Bei MJ wars die erlittene innere Deformation, die nach außen trat (via Haubleiche, Operationen etc.).

ZEITGEIST_
00
28.6.2009, 16:08
sehr "clever" dr lari !! und was nun??

Dr. Lari and Mr. Fari
 
11
28.6.2009, 19:35
eine bemitleideswerte Existenz.

Und den "trauendern Vater" sollte man vierteilen.

Jesse James666
22
27.6.2009, 21:19

R.I.P. Michael! your music will live on!

harald83
10
27.6.2009, 19:08
Fendrich: mj war ein opfer seiner popularität

diese branche ist mir an und für sich wurscht, aber da musste ich einfach ein bisschen lachen.

Dr. Lari and Mr. Fari
 
01
28.6.2009, 14:17
Wer Fendrich zum Lachen findet und nicht zum Kotzen

muß dem Nirwana schon sehr nah sein.

bla_bla
24
27.6.2009, 16:53
Traurig, ...

... dass sein Tod der Revolutionsbewegung im Iran den Wind aus den Segeln nahm ... medientechnisch ... die Welt ist wirklich am Sand ...

horseoncowboy
00
27.6.2009, 16:50
die gleiche PR und werbe maschine

die ihn zum king of pop hoch geredet hat versucht jetzt mit hilfe ähnlicher kunstfreier gazetten gesichter und rührseeliger leichenflederer den grössten pop künstler aller zeiten zu erfinden um noch einmal ordendlich kasse zu machen. ich frage mich wer sich als erstes das gesicht operiern lässt um den king of pop in einen geschönten jugendfreien - sein leben seine erfolge film - zu verkörpern. irgendwie kann er einen wirklich leid tun.

Al Swearengen
01
27.6.2009, 17:51
Elton John

schreibt warscheinlich schon an einen neuen Text
für sein "Candle...."

Naschgul
00
29.6.2009, 21:02

Angeblich hat Sir Elton ja, als er während einer Wohltätigkeitsfeier in seinen vier Wänden die Todesnachricht erhalten hat, sofort das Klavier entstaubt und Candle in the Wind geträllert. Stand jedenfalls im Teletext diverser Privatsender zu lesen.

nickelodeon
 
11
28.6.2009, 11:15
Good bye

Vorschlag für die ersten Zeilen:

Good bye, Neverland's nose
You wore the whitest black in town
and you always grabbed at those
who followed you in innocence …

Jetzt noch E und Cis Dur üben …


denise kastner
00

Man sollte nicht uber michael jackson schlecht reden wen man ihn überhaupt nicht kennt lasst ihn doch in frieden ruhen.
Michael jackson war und ist eine legende für immer.
MJ The KING OF POP

nickelodeon
 
2114
27.6.2009, 15:09
King of what?

König der Nasenoperationen?
König der Hautbleicher?
König der Kindergrapscher?
König der schrillen Gesänge?
König des schlechten Geschmacks?
König seiner Vermarktungsmaschinerie?
Burger-King der Popularmusik?
In weiteren 52 Jahren wird vermutlich kein Mensch mehr von diesem bleichgewaschenen Ikönchen reden …

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