Rückkehr zu Traditions­strecken gefordert

25. Juni 2009, 16:17
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Renault-Teamchef Flavio Briatore will die Formel 1 wieder zu den Fans bringen - FOTA möchte zudem einen "unabhängigen" Nachfolger für Max Mosley

Bologna - Die Teamvereinigung FOTA hat sich für einen "unabhängigen" Nachfolger für den im Oktober scheidenden Max Mosley und für die Rückkehr der Formel 1 auf Traditionsstrecken stark gemacht. Bei einer Pressekonferenz im italienischen Bologna einen Tag nach der Rückzugsankündigung von Automobil-Weltverbandschef Mosley sagte FOTA-Vizechef John Howett von Toyota: "Wir würden gern einen Unabhängigen, der vielleicht unabhängig von uns allen ist, sowohl aktuell als auch historisch, an der Spitze sehen." Das würde "ein viel besseres Gleichgewicht" bedeuten, meinte Howett.

"Wir hätten lieber volle Anlagen"

Renault-Teamchef Flavio Briatore machte deutlich, dass die Formel 1 wieder dort fahren sollte, wo auch Fans an die Strecken kommen. Selbst wenn man in der Türkei mehr Geld zahle, "wir hätten lieber volle Anlagen", meinte der Italiener, nachdem in diesem Jahr vor allem in der Türkei das Zuschauerinteresse äußerst mäßig gewesen war. Lediglich 36.000 Tickets waren für das Rennen in der Nähe von Istanbul verkauft worden. Im Gegensatz dazu war der Laden zuletzt in Silverstone voll. Pikant daran: Auf dem Traditionskurs wird künftig nicht mehr gefahren, stattdessen tritt die PS-Eliteliga in Donington an. (APA/dpa)

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    Vernünftiger Ansatz: Die Formel 1 soll sich nicht weiter von den Fans entfernen.

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