US-Investor Buffett kritisiert Apples Informationspolitik

25. Juni 2009, 12:09
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Lebertransplantation beim 54 Jahre alten Jobs hätte kommuniziert werden sollen

Der legendäre US-Investor Warren Buffett hat Apple wegen zurückhaltender Informationen zum Gesundheitszustand von Konzernchef Steve Jobs kritisiert. Für Anleger sei es eine bedeutende Tatsache, ob sich Jobs einer ernsthaften Operation unterziehe oder nicht, sagte Buffett (78) am Mittwoch dem US-Wirtschaftssender CNBC. "Es ist wichtig, das bekanntzugeben."

Kreuzfeuer

Eine US-Klinik hatte zuvor eine Lebertransplantation beim 54 Jahre alten Jobs bekanntgegeben, den Zeitpunkt des Eingriffs aber nicht genannt. Laut Medienberichten war dieser bereits vor etwa zwei Monaten erfolgt.

Der iPhone- und Mac-Hersteller Apple war schon zuvor wegen seiner Informationspolitik zu der Erkrankung des Konzernchefs bei Anlegerschützern ins Kreuzfeuer geraten. Die neu angeheizte Kritik sei wohl richtig, sagte Milliardär Buffett. Er könne in diesem Fall keinen großen Konflikt mit dem Schutz der Privatsphäre erkennen. (APA/dpa)

 

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