Zugang zu Google in China unterbrochen

25. Juni 2009, 06:51
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US-Regierung kritisiert geplanten Internet-Filter

Peking (APA/AP) - Internet-Nutzer in China hatten am Donnerstag keinen Zugang mehr zu den Google-Diensten. Weder die Hauptseite des Angebots noch die chinesische Version war erreichbar. "Wir untersuchen die Angelegenheit und hoffen, dass der Dienst bald wiederhergestellt wird", sagte Google-Sprecher John Pinette in Hongkong. Eine chinesische Meldestelle für "illigale Internet-Informationen" hat Google kürzlich vorgeworfen, Links zu "vulgären und obszönen" Websites zu ermöglichen.

Unterdessen forderte die US-Regierung die Behörden in China auf, auf ihre Pläne für die Einführung eines Internet-Filters auf allen neu verkauften Personalcomputern zu verzichten. In einem Brief an die zuständigen Behörden in Peking erklärten Wirtschaftsminister Gary Locke und der Handelsbeauftragte Ron Kirk, die Anordnung könnte einen Verstoß gegen die chinesischen Verpflichtungen zum freien Handel darstellen. Auch hätten die PC-Hersteller nicht genügend Zeit gehabt, um die Anordnung umzusetzen. (APA/AP)

 

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