In die Mur gestürztes Auto bleibt verschwunden

24. Juni 2009, 11:45
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Suche mit Booten wegen Hochwasser abgebrochen

Graz - Weiterhin keine Spur gibt es von jenem Auto, das Dienstagnachmittag nördlich von Graz in die Hochwasser führende Mur gestürzt ist. Wie es am Mittwoch von den Einsatzorganisationen hieß, habe man erneut ohne Ergebnis die Böschungen kontrolliert. Ein Einsatz von Booten sei derzeit aufgrund der starken Strömung und Treibholz zu gefährlich.

Einziger Anhaltspunkt sind nach wie vor mehrere Zeugenaussagen, die Dienstag gegen 14.45 Uhr südlich des Kraftwerkes Friesach einen türkisen Geländewagen in den Fluss stürzen und untergehen sahen. Von den alarmierten Einsatzkräften wurden auf dem im Gemeindegebiet von Deutschfeistritz, Ortsteil Kleinstübing, gelegenen Radweg tatsächlich entsprechende Fahrzeugspuren entdeckt. Unklar blieb jedoch, ob sich jemand im Fahrzeug befunden hat oder nicht. Der Wagen blieb - trotz Suche mit Booten und Hubschrauberunterstützung - verschwunden.

Die Einsatzkräfte gehen von einem Unfall aus. Ein ortsunkundiger Lenker könnte, als er bemerkte, dass er sich auf den Radweg verfahren hat, beim Wendemanöver in das Gewässer gestürzt sein. Möglich sei auch, dass sich jemand des Wagens entledigt haben könnte. (APA)

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