China teilt "ernsthafte Bedenken" zu Kims Atomprogramm

24. Juni 2009, 11:26
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Militärs aus den USA und der Volksrepublik trafen zusammen

Peking - China hat sich ungewöhnlich besorgt über das Atomwaffen-Programm in Nordkorea geäußert. Die Volksrepublik teile die "ernsthaften Bedenken" in der Region, erklärte am Mittwoch ein ranghoher Vertreter des chinesischen Militärs. Nach Gesprächen mit Gesandten des US-Verteidigungsministeriums forderte er alle in dem Konflikt verwickelten Parteien auf, weiterzuverhandeln. Neue Maßnahmen gegen das Land kündigte er jedoch nicht an.

Ende Mai hatte Nordkorea seinen zweiten Atomtest abgehalten. Außerdem heizte das weitgehend isolierte, stalinistisch geführte Land den Konflikt zuletzt mit der Drohung an, weitere Nuklearwaffen zu bauen. Daraufhin hatte der UNO-Sicherheitsrat die Sanktionen gegen Nordkorea verschärft. China war Nordkorea bisher unter den Vetomächten im UNO-Sicherheitsrat am freundlichsten gesinnt. Die Gespräche im Rahmen der seit Jahren bestehenden Sechser-Runde mit China, Russland, den USA, Südkorea und Japan, bei der Nordkorea zur Aufgabe seines Atomprogrammes gebracht werden sollte, hatten bisher keinen nachhaltigen Erfolg. (APA/Reuters)

 

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