Terror-Angeklagte gaben Anschlagspläne zu

24. Juni 2009, 08:27
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Angeklagter gab Pläne über Attacken auf Parlament, Börse und Militärstützpunkt zu

Toronto/New York - Mit einer Serie von Bombenanschlägen wollten kanadische Terroristen zum fünften Jahrestag der Terrorangriffe auf das New Yorker World Trade Center in Toronto Angst und Schrecken verbreiten. Die Attacken sollten sich am 11. September 2006 gegen das Parlament, die Börse und einen Militärstützpunkt richten. Das gab nun einer der mutmaßlichen Terroristen vor einem Gericht in Toronto zu, wie die kanadische Tageszeitung "Toronto Star" am Mittwoch berichtete.

Der 22-jährige Saad Khalid bekannte sich schuldig, bei der Verschwörung der sogenannten "Toronto 18" dabei gewesen zu sein. Die Zerstörungen in Toronto hätten die Regierung und das Militär so sehr abschrecken sollen, dass sie die kanadischen Truppen aus Afghanistan abziehen würden, sagte Khalid. Zusätzlich plante die Gruppe drei Monate später weitere Anschläge auf das Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York und den Sears Tower in Chicago.

Khalid gehört zu einer radikalislamischen Terrorzelle von 18 Mitgliedern, die am 2. Juni 2006 in Toronto und Umgebung festgenommen wurden. Zu den sogenannten "Toronto 18" gehörten 14 Erwachsene und vier Jugendliche. Khalid ist der erste Angeklagte, der die Anschlagspläne zugegeben hat. (APA/dpa)

 

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