Nie wieder Til

23. Juni 2009, 19:15
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Til Schweiger erzählte, dass er einst Pornos synchronisiert hat und dabei stöhnen musste

Wieder einmal bei Til Schweiger und den Kandidatinnen vorbeigeschaut. Mittlerweile, nachdem sie zu Beginn von Mission Hollywood ihre Fähigkeit zum Entkleiden und Stöhnen unter Beweis gestellt hatten, sind sie am US-Sehnsuchtsort angelangt, wo der Druck nun schon wieder etwas größer geworden ist. Schließlich sind die zu bestehenden Prüfungen vielfältiger, also eine Herausforderung an die Flexibilität.

Da galt es etwa in einer Hundedressurschule, die flüssigen und festen Folgen jener Erleichterungen wegzuwischen, welche sich die Vierbeiner genehmigt hatten. Auch durften die Damen ihren Siegeswillen demonstrieren, indem sie (mit einem Korken im Mund) und von einem Sprachcoach angefeuert "I want to win the Academy-Award!" von sich gaben.

Natürlich wurde auch viel geweint, wobei Til wieder wenig Emphase zeigte und auch sonst vollkommen deplatziert, weil sehr gelangweilt, wirkte.

Dass erotische Etüden nicht fehlen durften, ist klar. Soll ja mit den Quoten nicht so toll laufen. So erzählte Til, dass er einst Pornos synchronisiert hat und dabei stöhnen musste. Und die Mädchen studierten Tanzszenen aus Dirty Dancing und Pulp Fiction ein. Besonders hier hatte Coach Bernhard Hiller seinen pädagogisch wertvollen Höhepunkt; seine diskrete Kritik verpackte er ja in Sätze wie "Hast du gerne Sex?" oder "Sex mit dir ist keine gute Idee, tut mir leid für deinen Freund!"

Sein Auftritt wurde nur noch vom Werbeblock übertroffen, in dem zu einem Ratespiel ermuntert wurde: Wer errät, wo Hollywood liegt ("In Los Angeles oder in Bad Homburg?") bekommt 10.000 Euro. Es war ein Fehler bei RTL hängengeblieben zu sein. Wird aber nicht mehr vorkommen. Versprochen. (Ljubisa Tosic/DER STANDARD; Printausgabe, 24.6.2009)

  • Til Schweiger.
    foto: rtl

    Til Schweiger.

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