Zentralmatura

"Kein Niveau kann man nicht verlieren"

23. Juni 2009 17:10
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    Foto: apa/barbara gindl

    Warum Zentralmatura? Um Vergleichbarkeit herzustellen und Studierfähigkeit zu sichern, sagt Bernd Schilcher.

Liberaler ÖVP-Bildungsvordenker Bernd Schilcher über die neue Matura und den geplatzten Traum einer Nation

STANDARD: Warum wollen Sie mit dem Rasenmäher über alle Maturanten drüberfahren? Für die ÖVP-nahe Schülerunion ist die teilzentrale Matura "Rasenmäherpolitik" .

Schilcher:Das ist ein Missverständnis. Denn generell ist ja an Österreichs Schulen das genaue Gegenteil, nämlich Individualisierung angesagt. Man gießt nicht mehr wie bisher mit der Gießkanne dasselbe Wissen über alle Schüler gleichermaßen aus, sondern wird künftig die Begabungen, Interessen und Vorbildungen jedes Schülers feststellen und ihn dann bis an die Grenzen seiner jeweiligen Leistungsfähigkeit fördern.

STANDARD: Ein Teil dieser "individuellen Befindlichkeit" soll in Zukunft über einen Kamm geschoren werden - mit zentral vorgegebenen Fragen bei der schriftlichen Matura.

Schilcher: Ja, das ist der nötige Gegenpart zur Individualisierung. Je individueller das Schulsystem ist, desto notwendiger muss man zumindest am Ende der Schulzeit erfahren, wo Österreichs Maturanten stehen. Das hat mit internationaler Vergleichbarkeit zu tun, aber auch mit dem primären Ziel der AHS, die Studierfähigkeit herzustellen. Die gibt es ja heute nicht. Tatsächlich haben wir schon an jeder Schule große Unterschiede in den Niveaus von Klasse zu Klasse. Und dasselbe gilt von Schule zu Schule. Ich muss daher lachen, wenn manche von einem Niveauverlust durch die neue Matura reden. Wie kann man ein Niveau verlieren, das nicht vorhanden ist? Kein Niveau kann man nicht verlieren.

STANDARD:Die ÖVP hat bereits erste Einwände gegen einen zentralen Punkt deponiert. Der zentrale Teil soll doch nicht ganz zentral sein.

Schilcher: Dann macht das Ganze keinen Sinn mehr. Wir haben ja schon bei zwei der drei Säulen der neuen Matura - bei der vorwissenschaftlichen Arbeit und den mündlichen Prüfungen - rein schulautonome Gestaltungen und Rücksichtnahmen auf die Schwerpunktsetzungen der Schulen. Wollen wir ein einheitliches Niveau der Studierfähigkeit haben und mit allen anderen Staaten vergleichbar sein, die diese zentrale Matura längst schon eingeführt haben, dann muss es wenigstens bei den schriftlichen Klausuren in drei Fächern zentrale Vorgaben geben.

STANDARD: Bleibt noch ein wesentlicher, noch sehr überzeugungsbedürftiger Player in der Frage: die AHS-Lehrergewerkschaft.

Schilcher:Ja und auch die muss lernen, dass das zentrale Ziel der gesamten Schulpolitik die Verbesserung der Situation der Schüler und des Schulstandortes Österreich ist. Dafür ist es nötig, von der Wissensvermittlung auf die Entwicklung von Schülerkompetenzen umzuschalten und die Niveaus zumindest einzelner Kompetenzen zu standardisieren, um internationale Vergleichbarkeit und einheitliche Studierfähigkeit zu gewährleisten.

STANDARD:Es verlieren die Lehrer etwas, nämlich von ihrer Prüfungshoheit bzw. -allmacht. Die Zentralmatura zeigt ja auch, wie es einem Lehrer gelingt, seine Schüler bestimmte Kompetenzen zu lehren.

Schilcher:Und das ist auch gut so. Schüler wollen keine Lehrer, die sich als allmächtig und unfehlbar empfinden. Und auch die meisten Lehrer wollen das nicht. Lernen ist für niemanden eine Schande. Im Zuge einer Matura lernen alle Beteiligten, wie man den ganzen Vorgang immer wieder verbessert.

STANDARD: Wie erklären Sie sich die in Österreich fast habituell gepflogene Aversion gegen jegliche Formen der Vergleichbarkeit der Leistungen des Schulsystems?

Schilcher:Da hat lange der Satz gegolten: Incognito ergo sum. Da nicht verglichen wurde, konnte man sich viele Jahrzehnte einbilden, dass wir eines der besten Schulsysteme der Welt haben. Das Erwachen aus diesem Traum war dann umso schmerzlicher. Vogel-Strauß-Politik und Realitätsverweigerung sind keine erfolgreichen Strategien - auch nicht außerhalb der Schule.

STANDARD: Wie haben Sie es interpretiert, dass Bildungsministerin Claudia Schmied die Zentralmatura mit dem Uni-Gesetz junktimiert hat - war das eine prophylaktische Notwehraktion nach ihren Erfahrungen mit der Lehrergewerkschaft?

Schilcher: Ja, das habe ich auch als Notwehr gesehen. Ihre Erlebnisse mit der Lehrergewerkschaft waren alles andere als erfreulich. Noch viel schlimmer war allerdings der gemeinsame Umfaller von Kanzler und Vizekanzler. Auch diesmal geht es um sehr viel, nämlich um eine gewaltige Kulturänderung im gesamten Lehr- und Lerngeschehen. Statt Stoff auswendig zu lernen, Kompetenzen zu entwickeln - sowie eine strikte Individualisierung des Unterrichts mit einer (teil-)zentralen, standardisierten Matura zu kombinieren. Beides ist neu und anspruchsvoll. Ich glaube aber, dass alle guten Lehrer mittun werden wie auch die Eltern und die Schüler. (Lisa Nimmervoll/DER STANDARD-Printausgabe, 24. Juni 2009)

 

Zur Person:

Bernd Schilcher (69) war Professor für Zivilrecht an der Universität Graz, Klubobmann der steirischen Volkspartei und von 1989 bis 1996 Landesschulratspräsident. Im Juni 2007 wurde der ÖVP-Politiker von Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ) als Vorsitzender der Expertenkommission für die Schulreform bestellt.

Kommentar posten
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ride my pimp
30.11.2009 12:18

Wenn wir nur mehr die kurzfristig gesellschaftlich relevanten Kompetenzen vermitteln, dann wird die Gesellschaft ärmer.

Elisabeth Werner1
25.06.2009 14:53
Gleichmacherei

Wenn man als Standard das Erklimmen eines Baumstamms definieren würde und man hat als Klientel Affen und Elefanten, dann würde das Vermitteln dieses Standards die Affen unglaublich langweilen. Der Elefant jedoch ist Tag und Nacht dabei, diese zu erreiche und ist mehr oder weniger stark frustiert. Wenn er es dann dennoch schafft, hat er nicht gelernt, seinen Rüssel zu gebrauchen, mit dessen Hilfe er meist gar nicht auf den Baum müsste. Die Lebensstandards (Grundrechnungsarten, Lesen, Sprechen ...) sind ausreichend in der Pflichtschule abgedeckt. In der Zielrichtung der Hochschulreife sollten kein Standard mehr stehn, sondern eine Hinführung zu denkenden Individuen.

ValieImport
26.06.2009 14:30

Es geht im Beispiel der unterschiedlichen Tiere doch darum, dass jeder seine Vorzüge benützen lernt- doch die REIFE(n Früchte des Baumes) soll jeder holen(können) und letzteres wird überprüft- die Früchte, die Kernaussagen der Bildungs-früchte.
Wie sie dazu kommen ist der Weg der Individualisierung, abgeprüft wird, o b sie das Ziel erreicht haben.
Zur Unterstützung für diesen WEeg der Tierwärter:-)) wäre eine Umarbeitung des Rahmenlehrplans notwenig: in den Pflicht- und Kürteil.Und natürlich Fortbildung zu diesem überarbeiteten LP mit neuen Ideen, Büchern, Medien. Dazu müsste wieder ein Gremium eingerichtet werden. Bitte bitte aus der Praxis Leute holen. Die Theoretiker verstauben (nicht nur selbst sondern auch die lebendigen Zugänge)!!!

rnix
25.06.2009 15:42
man darf halt auch nicht äpfel mit birnen vergleichen

wenn man überprüfbare kennzahlen haben will.

sie vergleichen ja vermutlich auch nicht im drogerimarkt den preis von rasierschaum mit dem von windeln. oder schon?

auch das argument der individualisierung hält einer überprüfung nicht stand.

das würde ja auch eine PISA studie ad absurdum führen, die ja unterm strich auch nichts macht als ein gewisses grundniveau zu vergleichen.

lustig finde ich im zusammenhang dass die leute, die der gesellschaft die werkzeuge zur schaffung von kennzahlen und eigenständigem denken mitgeben, die selben werkzeuge als nicht exekutierbar hinstellen zu versuchen, wenn für selbige ein unangenehmes ergebnis heraus kommen könnte.

irgendwie... funny :)

rnix
25.06.2009 15:56
fortsetzung individualisierung

nehmen wir als kleinsten gemeinsamen nenner aller maturanten mal deutsch, mathe, englisch. dann vielleicht auch noch geschichte, geografie und politische bildung.

in diesen dingen darf man von einem angehenden akademiker durchaus ein einheitliches basisniveau fordern.

jetzt kommt allerdings der themenschwerpunk hinzu (maschienbau, HAK, EDV, ...). die fachrichtungen werden ja eingeschlagen, weil die schüler sich in ein jeweiliges gebiet entwickeln wollen (meistens).

jetzt stimmt ihr argument insofern, als dass ich schlecht die buchhaltungskenntnisse der HAK mit den fertigungstechnischen kenntnissen im maschinenbau vergleichen kann, allerdings die jeweiligen fachrichtungen untereinander.

das messergebnis ist dann durchaus representativ...

ride my pimp
30.11.2009 12:16

Im Gegenteil: man kann in D, GS, PolBildung kein gleiches Niveau von allen Maturanten einfordern, wenn die Stundentafeln und Lehrpläne vollkommen unterschiedlich sind.
Dass ein HTL-er mit zwei Wochenstunden in Deutsch und kaum Geschichtsunterricht in der Regel schwächer ist als ein AHS-Maturant mit vier Wochenstunden Deutsch, drei Stunden Geschichte und zwei Stunden Geschichte vertiefend, ist sonnenklar. Die Zentralmatura und die Bildungsstandards haben diesen Unterschied nicht verinnerlicht und scheren alles über einen Kamm.
Resultat: die Deutschmatura ist vielleicht für einen HTL-er fordernd, für einen Gymnasiasten ist sie zum Gähnen.

Elisabeth Werner1
25.06.2009 16:14
rnix - basisniveau

und wer bitte schön definiert dieses, ohne durchaus auch wichtige basics wegzulassen? was haben sie von menschen, die überall a bissl was wissen, aber nix richtig? das wissen in unserer welt ist dermaßen unüberschaubar geworden - wer will sich hinstellen und wissensgebiete werten? wie oft müsste man das z. B. grad in meinem Fach (Informatik wieder völlig über den Haufen werfen)? Was für Sie unbedingt zum Standardwissen eines angehenden Akademikers gehört ist für jemand anderen nutzloser Unsinn. Und diese Vergleiche hinken alle auch in den Fachrichtungen untereinander. Wie kann man dieselben Maßstäbe anlegen, wenn in der anderen Schule 90 % Elefanten sitzen und in der anderen nur 10 und der Lehrer eine Ameise ist?

rnix
25.06.2009 16:24
nachtrag

gerade als EDV lehrer(in) sollte ihnen der begriff "standard" und die tragweite der notwendigeit der selben einleuchten

Elisabeth Werner1
25.06.2009 16:30
edv

standards und messbarkeit sind mir durchaus ein begriff in einem logischen system. nicht jedoch bei menschen, tieren, pflanzen. wenn sie wirklich standards auch bei menschen einführen wollen, dann gehen sie einen unmenschlichen, für mich falschen weg - ohne mich.

rnix
25.06.2009 16:22
sie wollen nicht

das ist mir schon klar.

vielleicht sollten sie sich auch ein anderes fachgebiet suchen, sie sind meiner bescheidenen it-meinung nach (bin selber softwareentwickler) aufgrund ihrer ignoranz denkbar ungeeignet für dieses thema.

wer das basisniveau definieren soll? ja sie natürlich, ich, der nachbar, ein fachgremium. ist ja völlig egal wer das am ende macht. wir diskutieren hier immer noch darüber dass sie für die lehrerschaft etwas ausschließen, was in allen anderen bereichen der gesellschaft nicht wegzudenken ist - messbarkeit.

muss dann wieder, schönen tag noch

Elisabeth Werner1
25.06.2009 16:26
es hat nichts mit nicht wollen zu tun

sie haben das stichwort jetzt ja genannt: messbarkeit. soll wirklich alles messbar werden? soll man die krümmung der salaltgurken vorschreiben etc. das geht genau in ihre richtung - es ist ihre meinung und ich toleriere sie, ich teile sie aber nicht im geringsten. schönen tag auch noch

rnix
25.06.2009 16:32
...das muss ich jetzt doch noch loswerden

soll wirklich alles messbar werden (sic)

gott bewahre, natürlich nicht. aber wir reden hier eigentlich von einem üblichen vorgang in der arbeitswelt zur qualitätssicherung, dem sie sich hier vehement für ihre berufsgruppe entgegenstellen (was ja durchaus ihr gutes recht ist), ich aber im sinne eines fairen miteinanders nicht befürworten kann, und im sinne unserer nachkommen nicht befürworten will.

Elisabeth Werner1
25.06.2009 15:54
rnix - funny

also sie glauben, dass sie in der schule keine gruppe von kindern haben, die mit elefanten und affen (äpfel und birnen) vergleichbar sind. sie liegen damit falsch. ein legastheniker ist vergleichbar mit dem elefanten, er muss gewisse techniken lernen, um in unserer gesellschaft überlegen zu können (schreiben). der musisch begabte wird sie immer mit großen augen ansehen, wenn sie ihm mit zahlen kommen. beide gruppen sind unglaublich begabt in bereichen, die nicht mit ihrer schwäche zu tun haben. es gibt also äpfel und birnen und der vergleich ist zulässig. schön dass sie PISA nennen ;-), diese Studie hat denselben Effekt, wie wenn man den Eurovisions Song Contest dazu benutzen würde, um die Länder nach ihrer Musikkultur zu reihen.

Sibylle Rosenstrauch
27.06.2009 15:19
Konsequenterweise

müssten Sie dann eigentlich generell für die Abschaffung der Noten eintreten!

Elisabeth Werner1
28.06.2009 10:45
Noten

Auch diese Diskussionen gab es und gibt es nach wie vor. Wissen Sie, wer immer streng dagegen war? Die Schüler! Schüler wollen etwas sehen für ihre Leistung, etwas das sie vorzeigen können und ja, auch ein Ranking innherhalb ihrer Gruppe.

rnix
25.06.2009 16:07
PISA ist aber kein offener wettbewerb

also wieder birnen mit äpfel.

dann nennen sie hier einen musisch begabten und einen legastheniker in ein und dem selben atemzug. wieder birnen mit äpfeln, da hier zum einen der zweit genannte ohnehin schlechte chancen auf einen maturaabschluss hat, der erstgenannte vielleicht gar kein interesse daran.

das ist aber nicht mal das thema. bei beiden kann ich auch hier grundkenntnisse abdecken und vergleichen.

ach ja noch was. wenn die 2 schüler prüfen und einer hat in mathe eine 1 und in deutsch eine 3, beim zweiten verhält es sich umgekehrt, kommt bei beiden berechtigter weise ein 2 raus. stichworte durchschnitt und tolerierbarer messfehler

wie schon erwähnt, ein bisschen was von etwas ist immer noch besser als nichts von nichts

_bambuli
25.06.2009 21:28

Mein Sohn ist Legastheniker und hat soeben die Matura mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden. Und es ist schon richtig - er war sozusagen ein Elefant, aber er hat gelernt, seinen Rüssel fantastisch zu nutzen. Die Grundtechniken des Lesens und Schreibens hat er sich sicher viel mühsamer angeeignet als nicht-legasthene Kinder, dafür verfügt er über viele andere Fähigkeiten, die andere nicht oder nicht in diesem Ausmaß besitzen!

Elisabeth Werner1
26.06.2009 23:41
gratuliere

und freu mich mit ihnen :-)

Elisabeth Werner1
25.06.2009 16:21
rnix

ich frag mich, wovon sie schreiben. damit wir sicher sein können nenne ich es ihnen gern: wir schreiben von standardisierung der bildung, damit vergleiche möglich werden und - was ich ihnen jetzt nicht unterstellen möchte aber was auch durchaus für sie zutreffen könnte, damit schulen und lehrer untereinander einem ranking unterzogen werden können, das unter anderem ihr (und den anderen befürwortern von zentralmatura) bedürfnis nach kontrolle befriedigt. ich bin gegen eine standardisierung und gegen vergleiche, weil sie nichts bringen (weil gar nicht möglich), die individuelle entwicklung der geistigen elite hemmen und die geld kosten, das man besser in programme für minder- und hochbegabte stecken soll. klar jetzt?

Sibylle Rosenstrauch
27.06.2009 15:26
Feedbackkultur und Evaluierung

Entschuldigen Sie, dass ich mich hier einmische, aber wofür ich schon eintreten würde, ist eine Feedbackkultur für Lehrer, eine professionelle Evaluierung des Unterrichts nach verschiedenen Kriterien unter Berücksichtigung sozialer Faktoren... und - ja, auch Erfolgskontrolle!

Elisabeth Werner1
28.06.2009 10:43
Evaluierung

Evaluierungen finden bereits statt. Z. B. bei unseren Maturanten wird sie jedes Jahr gemacht und die Ergebnisse präsentiert. An unserer Schule finden auch Lehrer-Evaluierungen statt und ich selbst führe sie in allen meinen Klassen durch, weil ich dieses Feedback wichtig finde. Ich hätte noch ein Model der Evaulierung und zwar, dass aller Schüler drei Jahre nach Beendigung der Schule die Lehrer beurteilen. Dann besteht keinerlei Abhängigkeitsverhältnis mehr und die Schüler können aufgrund ihrer beruflichen Tätgikeit besser frei beurteilen, ob das, was sie in der Schule gelernt haben, gut oder zu wenig oder zu viel war.

rnix
25.06.2009 16:27
wir schreiben nicht über standardisierung des unterrichts

sondern über den kleinsten gemeinsamen nenner der standardisierung. das ist ein kleiner aber feiner unterschied.

Elisabeth Werner1
25.06.2009 16:32
der kleinste gemeinsam nenner

ist ein rückschritt und eine nivellierung nach unten - sonst nichts! das kann nicht ihr ernst sein!

rnix
25.06.2009 16:34
sie irren

auch im maschinenbau wurde erst mal ein gewinde erfunden, um es dann später zu standardisieren, damit man nicht jedes mal 2 teile neu bauen muss wenn eines kaputt geht. über die komplexität des gesamtwerks sagt das nichts aus, muss es auch nicht...

Elisabeth Werner1
25.06.2009 16:37
maschinen sind keine menschen

mehr ist dazu nicht zu sagen. wenn sie als informatiker verlernt haben, zwischen maschinen und menschen zu differenzieren, ist das meines erachtens ein problem für die menschen an ihrer seite(kollegen, mitarbeiter und menschen die sie lieben).

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