Hochwasserspitze voraussichtlich am Freitagvormittag

23. Juni 2009, 14:16
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Hochwasserzentrale und Wehre am Dienstag bereits mit Mitarbeitern der MA45 besetzt

Der Wasserstand der Donau war am Dienstagnachmittag nach Angaben der Hochwasserzentrale (Magistratsabteilung 45 - Wiener Gewässer) "stark steigend". Aufgrund der prognostizierten Niederschläge im Einzugsgebiet würden die Pegel sogar noch weiter steigen. Die Hochwasserspitze werde voraussichtlich am Freitagvormittag erreicht, hieß es in einer Aussendung.

Aktuellen Voraussagen zufolge werde das Maximum des Durchflusses etwa 8.000 Kubikmeter pro Sekunde (Wasserstand am Pegel Korneuburg rund sieben Meter) erreichen. Dies entspreche einem etwa 15-jährigen Hochwasserereignis. Zum Vergleich: Die Wassermassen im August 2002 bedeuteten ein Jahrhundert-Ereignis.

"Wien ist dank umfangreicher Maßnahmen beim Hochwasserschutz bestens vorbereitet", erklärte Gerald Loew, Leiter der MA45. "Der Wiener Donauhochwasserschutz ist auf eine Durchflussmenge von 14.000 Kubikmeter pro Sekunde ausgebaut. Dabei würde es sich um ein Ereignis handeln, das statistisch nur ein Mal in mehreren tausend Jahren eintreten kann", so Loew. (APA)

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