Wirtschaftskrise kann EU-Staaten 1,8 Billionen Euro kosten

23. Juni 2009, 13:33
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14 Prozent des BIP statt 16,5 Prozent wie bisher errechnet

Brüssel - Die Finanz- und Wirtschaftskrise kann im schlimmsten Fall die Haushalte der 27 EU-Staaten nach Brüsseler Schätzungen mit insgesamt bis zu 1,8 Billionen Euro belasten. Das entspreche 14 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der EU, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit.

Die Behörde korrigierte damit eine eigene Schätzung, wonach die Kosten für Kapitalspritzen und Darlehen der Regierungen bis zu 16,5 Prozent des BIP betragen könnten, nach unten. In Europa haben zahlreiche Staaten im Kampf gegen die Krise milliardenschwere Konjunkturpakete aufgelegt und wankenden Banken mit Finanzspritzen und Garantien unter die Arme gegriffen. (dpa)

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